Eckiger Tisch spricht mit Justizministerin Hubig über Verfahren zur Anerkennung des Leids
Letzte Woche hatte Eckiger Tisch die Gelegenheit mit Stefanie Hubig, der Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV), in einem intensiven und konstruktiven Gespräch einige Belange Betroffener anzubringen.
Im Mittelpunkt des Gespräches im BMJV standen die Hindernisse und Herausforderungen, mit denen die Betroffenen auf dem Weg zu angemessener Entschädigung durch die katholische Kirche konfrontiert werden. Aktuell arbeitet Eckiger Tisch an einer Studie zu den Erfahrungen mit dem kirchlichen „Verfahren zur Anerkennung des Leids„. Bereits letztes Jahr hatte der Verein in einem Positionspapier Probleme aufgeführt und erste konkrete Lösungsvorschläge geliefert.
„Wir konnten heute in einem Austausch auf Augenhöhe die aktuelle rechtliche Situation von Betroffenen darstellen und freuen uns sehr, dass heute Gesprächskanäle eröffnet und Ideen angesprochen werden konnten, die Betroffenen in der Zukunft helfen könnten.“, so Matthias Katsch, Sprecher und Geschäftsführer des Vereins. „Die Ministerin und ihre Referentinnen und Referenten sind tief in Thema und wir konnten heute einige wichtige Punkte für die Interessen Betroffener sexualisierter Gewalt generell und im Kontext der katholischen Kirche im Besonderen anbringen.“
Eckiger Tisch dankt dem ganzen Haus des BMJV für den freundlichen Empfang und der Ministerin und ihrem Team für das Interesse sowie das tiefe inhaltliche und menschliche Verständnis für die vorgebrachten Anliegen.
