Unser Jahresbericht 2025: 15 Jahre nach dem Bekanntwerden des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche
Heute veröffentlicht wir unseren Jahresbericht 2025 und geben damit einen Einblick in unsere Arbeit des vergangenen Jahres. Das vergangene Jahr stand in besonderer Weise im Zeichen der Erinnerung, der Sichtbarkeit und der weiteren Aufarbeitung. Fünfzehn Jahre nach dem Bekanntwerden des Missbrauchsskandals in Deutschland wurde erneut deutlich, dass Aufarbeitung kein abgeschlossener Prozess ist. Vielmehr braucht es weiterhin eine starke und unabhängige Interessenvertretung, die die Perspektiven von Betroffenen in den Mittelpunkt stellt und notwendige Veränderungen konsequent einfordert.
Der Jahresbericht zeigt, welche Schwerpunkte unsere Arbeit im vergangenen Jahr geprägt haben: Wir haben mit einer Bundespressekonferenz zu Beginn des Jahres eine Bilanz über den Stand der Aufarbeitung gezogen und unsere Forderungen nach einer angemessenen Entschädigung verdeutlicht. Darüber hinaus haben wir uns mit konkreten Lösungsvorschlägen im Rahmen unseres Positionspapiers „Ausgleichende Gerechtigkeit“ für eine Verbesserung des Verfahrens für Anerkennungszahlungen eingesetzt und den Austausch mit weiteren Betroffeneninitiativen im In- und Ausland weiter ausgebaut. Zugleich konnte mit einem ersten direkten Dialog zwischen der internationalen Betroffeneninitiative Ending Clergy Abuse und der obersten Leitung der katholischen Kirche in Rom ein wichtiges Signal für die Bedeutung internationaler Vernetzung und der Beteiligung von Betroffenen gesetzt werden. Mehr erfahren Sie in unserem vollständigen Jahresbericht.
Vielen Dank für die Unterstützung!
Ein großer Dank gilt allen Unterstützer*innen, die Eckiger Tisch im vergangenen Jahren bestärkt haben. Ihr Beitrag macht die Arbeit von Eckiger Tisch möglich – und damit auch den Einsatz für die vielen Betroffenen.