„Sichtbarkeiten“: Eine Ausstellung zu den Geschichten Betroffener sexualisierter Gewalt in der Kirche (19. – 27. Mai)

Ausstellung „Sichtbarkeiten“
⚠️ Ankündigung: Die Ausstellung wird bis auf Mittwoch, d. 27.05. verlängert. Die letzte Führung findet um 11 Uhr statt.
Eckiger Tisch und Betroffeneninitiative Hildesheim veranstalten vom 20. bis 27. Mai im Berliner Kunstquartier Bethanien eine Fotoausstellung unter dem Titel „Sichtbarkeiten“.
Ilonka Czerny und Jens Windel – selbst Betroffene – sowie der italienische Fotograf Simone Padovani richten darin den Fokus auf die Geschichten und Perspektiven von Betroffenen sexualisierter Gewalt in der Kirche.
Dabei erzählt die Ausstellung nicht nur vom erlebten Missbrauch – sie beleuchtet auch das Leben danach, das gemeinsame Ringen um ausgleichende Gerechtigkeit und würdigt die Herausforderungen, Belastungen und die Stärke der Betroffenen. „Sichtbarkeiten“ fordert auf eindrucksvolle Weise auf, hinzuschauen, sich zu verbinden und Verantwortung zu übernehmen.
📍 Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1 (Mariannenpl. 2, 10997 Berlin)
📅 20. – 26. Mai 2026 | 11 – 19 Uhr
🎟️ Eintritt frei
Bitte beachten: Rund um das Kunstquartier Bethanien ist das Parken überwiegend kostenpflichtig (Parkschein, Bewohnerparkausweis, etc.). Wir empfehlen daher, möglichst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen:
U8 bis Moritzplatz (ca. 10 Minuten zu Fuß)
Bus M29 oder 140 bis Mariannenplatz
Führungen zur Ausstellung
Karl Haucke – eines der Gesichter der Ausstellung – bietet täglich um 11:00 und 14:00 Uhr Führungen an. (Die Führungen am 21.05. um 11 Uhr , am 22.05. um 14 Uhr und am 26.05. um 14 Uhr entfallen wegen angefragter Termine.)
Haucke ist selbst Betroffener, Sozialpädagoge und aktueller Sprecher der Landeskommission NRW zur Etablierung von Standards zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.
Bei Interesse an einer Gruppenführung außerhalb dieser Zeiten, wenden Sie sich bitte an presse@eckiger-tisch.de , um einen Termin auszumachen.
Vernissage & Podiumsdiskussion
Am 19. Mai um 18:30 wird die Ausstellung eröffnet. Im Rahmen der öffentlichen Vernissage wird eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wie weiter mit der Aufarbeitung? Braucht es mehr staatliche Verantwortungsübernahme?“ stattfinden. Melden Sie sich gerne über unser RSVP-Formular an.
Podiumsgäste:
• Kerstin Claus (Unabhängige Bundesbeauftragte Sexueller Missbrauch)
• Prof. Dr. Sylvia Schraut (ständiger Gast in der UAK des Bistums Speyer & Leitung des Forschungsprojekts: Sexueller Missbrauch im Bistum Speyer seit 1946)
• Norbert Altenkamp (Religionspolitischer Sprecher der CDU)
• Matthias Katsch (Geschäftsführer und Sprecher für Eckiger Tisch)
Die Moderation wird von Felicitas Boeselager (Deutschlandfunk) übernommen. Auch die Kurator*innen und Karl Haucke werden zur Eröffnung sprechen.
📍 Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1
📅 19. Mai | 18:30 Uhr
🎟️ Eintritt frei
Die Podiumsdiskussion um 20:00 Uhr wird zusätzlich live auf unserem Youtube-Kanal von Eckiger Tisch gestreamed:
https://youtube.com/live/4pG2I5ALUZc