Offener Brief der Betroffeneninitiative Hildesheim – Leistungen der Unfallversicherungen blieben Betroffenen sexueller Gewalt vorenthalten!

Die Betroffeneninitiative Hildesheim veröffentlichte am 09.03.2026 einen Offenen Brief „Leistungen der Unfallversicherungen blieben Betroffenen sexueller Gewalt vorenthalten!“ an den Bundespräsidenten, die Minister und Bundestagsabgeordnete. Darin appelliert die Initiative an die Politik:

„Ich bitte Sie als politische Verantwortliche eindringlich, hier zu handeln: Aufzuarbeiten, wie es zu diesem umfassenden Versagen kommen konnte und die Anwendung der geltenden Rechtslage nach SGB VII künftig sicherzustellen.

Transparenz und Verantwortung dürfen nicht an institutionellen Grenzen enden. Betroffene haben ein Recht darauf, dass alle relevanten Fragen geprüft werden – auch dann, wenn dies für große Institutionen unangenehm ist.

Es geht nicht nur um Vergangenheitsbewältigung. Es geht um Vertrauen in unseren Rechtsstaat und um die Frage, ob Betroffene darauf zählen können, dass geltendes Recht für alle gleichermaßen gilt.

Für viele Betroffene ist Aufarbeitung kein abgeschlossenes Kapitel, sondern eine bis heute andauernde Realität“

Zahlreiche Initiativen und Betroffene, darunter auch Eckiger Tisch, unterstützen diesen Appell. Hier finden Sie den vollständigen Offenen Brief:

Weitere Informationen zum Thema unterlassenden Meldungen bei Unfallversicherungen finden Sie in folgendem Beitrag: Unterlassene Meldung von Fällen sexualisierter Gewalt an gesetzliche Unfallversicherungen verwehrte Betroffenen den Zugang zu Therapien und Rentenansprüchen | Eckiger Tisch e.V.