Vernissage „Sichtbarkeiten“ – Eine Ausstellung über Betroffene, Aufarbeitung und Verantwortung
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Am 19. Mai um 18:30 Uhr laden wir herzlich zur Vernissage unserer Fotoausstellung „Sichtbarkeiten“ im Kunstquartier Bethanien in Berlin ein.
Die dreiteilige Ausstellung von Ilonka Czerny, Jens Windel und Simone Padovani läuft vom 20. bis 27. Mai und legt den Fokus auf Betroffene sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext.
Die Fotografien und Geschichten machen sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: nicht nur den erlebten Missbrauch, sondern auch das Leben danach und das Ringen um Gerechtigkeit. Sie würdigen die Herausforderungen, das Leid, doch auch die Stärke der Betroffenen.
„Sichtbarkeiten“ versteht sich zugleich als gesellschaftlicher Impuls: hinzuschauen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Sie lädt dazu ein, sich mit den bestehenden Strukturen der Aufarbeitung auseinanderzusetzen und Fragen nach Gerechtigkeit und institutioneller Verantwortung neu zu stellen.
Im Rahmen der Vernissage findet eine Podiumsdiskussion statt, die genau hier ansetzt: Wie kann Aufarbeitung weitergehen? Und welche Rolle sollte der Staat dabei einnehmen?
Podiumsgäste sind Kerstin Claus, Prof. Dr. Sylvia Schraut, Norbert Altenkamp und Matthias Katsch von Eckiger Tisch. Moderiert wird
Kommen Sie gerne zur Vernissage oder Ausstellung vorbei und sehen sie hin.
· Vernissage: 19. Mai, 18:30
· Ausstellung: 20. – 27. Mai 2026
· Location: Kunstquartier Bethanien, Projektraum 1 (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin)
