Filmtipp: „Akten des Missbrauchs“ – Neue Dokumentation von CORRECTIV
Mit „Akten des Missbrauchs“ veröffentlicht CORRECTIV eine umfangreiche Dokumentation über sexualisierte Gewalt und deren Vertuschung im Kontext der katholischen Kirche. Der Film begleitet einen Betroffenen, der seinem Täter mehr als vierzig Jahre nach dem Missbrauch erneut begegnet. Parallel führt eine investigative Recherche anhand geheimer Dokumente immer wieder bis in das Zentrum des Vatikan.
Die Dokumentation gewährt einen Einblick in Machtstrukturen und Netzwerke innerhalb der Kirche, die über Jahrzehnte hinweg Missbrauch ermöglicht und Aufarbeitung erschwert haben. Gleichzeitig erzählt der Film eine persönliche Geschichte über den Mut von Betroffenen, das jahrzehntelange Schweigen zu brechen und Transparenz sowie Verantwortung einzufordern.
„Akten des Missbrauchs“ feiert am 31. März 2026 in Essen Premiere und wird anschließend in ausgewählten Programmkinos der Film jeweils mit einem anschließenden Q&A mit den Reportern gezeigt. Hier finden Sie alle Termine in verschiedenen Städten für die Kinovorführungen: Events – correctiv.org
Filmbeschreibung: „Was als Recherche zu einzelnen Missbrauchsfällen begann, führt uns auf eine Spur rund um die Welt – und schließlich bis in den Vatikan. CORRECTIV hat über Jahre Akten verfolgt, mit Betroffenen und Insidern gesprochen und geheime Korrespondenzen zusammengetragen. Der Verdacht, der sich dabei verdichtete, ist erschütternd: Sichtbar wird ein System, das Missbrauch vertuscht, Täter schützt und Verantwortung verbirgt.“ – Akten des Missbrauchs – correctiv.org