Dokumentation & Berichte

Dokumentation ECKIGER TISCH (September 2010)
Dokumentation (PDF,  550 Seiten)
Untersuchungsberichte, die im Auftrag des Jesuitenordens entstanden sind:

Zwischenbericht von U. Raue vom 18. Februar 2010

Bericht von U. Raue vom 27. Mai 2010

Bericht von A. Fischer vom 8. Juli 2010

Bericht von U. Raue zum Kolleg St. Blasien vom 15. Februar 2011

Bericht vom Team Zinsmeister zum Aloisiuskolleg (Bonn)  vom 15. Februar 2011

Berichte von Betroffenen (Auswahl der ersten Berichte aus dem Jahr 2010)
wdrDer WDR berichtet am 8.März 2010 in dem Beitrag Missbrauch – ein Opfer erzählt über das Aloisius-KollegEin Opfer bricht 60 Jahre nach dem Vorfall das Schweigen.
ElPublicoDie spanische Zeitschrift Público berichtet am 22. März 2010 über den Missbrauch deutscher und spanischer Kinder durch Wolfgang Statt im Baskenland
das leiden der jungen“Das Leiden der Jungen” Artikel von Patricia Hecht über ein Opfer von Riedel und Statt im Tagesspiegel vom 19. Februar 2010 sowie auf Zeit-Online
fr“Gequält, missbraucht – und vertuscht” Artikel von Frank Nordhausen über Wolfgang Statt und seine Opfer in der Frankfurter Rundschau vom 16. Februar 2010
untitled“Hamburger Opfer bricht nach 30 Jahren sein Schweigen” Artikel von Diana Zinkler im Hamburger Abendblatt vom 9. Februar 2010
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“Niemand hat geholfen” Der Artikel von Frank Nordhausen über ein Opfer von Peter Riedel aus der Berliner Zeitung vom 10. Februar 2010 ist  derzeit online nicht abrufbar.

Eine Fassung findet sich hier.

ck“Späte Aufklärung” Im Tagesspiegel vom 30. Januar 2010 berichtet ein Betroffener über Riedel. Er erwähnt auch erstmals den Brief von 1981.

13 comments

Von wegen Opfer haben auch eine Mitschuld durch Schweigen.
Es wird wird Opferverhöhnung (victim blaiming) von fast allen Geschellschaftkreisen praktiziert.
Die Kirche ist besonders trickreich. Die Opferschutzbeauftragten des Bistums Münster sind selbst
nicht ohne. Jeder neue Fall ist ein besonderer Nervenkitzel, der mutmaßlich genossen wird!
Eine Anzeige gegen einen alten Priester aus der Jugendzeit und sm-praktiziernde Mitschüler eines kath. Jugendbundes der Gymn.-oberstufe wurden weggeschmunzelt. Die Anzeige gegen einen pädophilen (Gottesmann) der ev. Kirche und sehr hohen Politiker (bereits verstorben) ergab nur die Reaktion “und der auch?!”.
Mir war deswegen schon der Beruf und das soziale Umfeld in einem unglaublichen Umfang kaputt gemacht worden. Hier nur einige Vorkommnisse aus der letzten Zeit:
Vor über einem Jahr wäre ich fast durch ein Killerkommando im Haus gekeult worden (4 Tage Krankenhausaufenthalt)! Die Täter (darunter ein hohes Tier) wurden nicht ergriffen, sondern als Verhöhnungszeugen gehört und alles niedergeschlagen. Vor einem Monat bin ich für mich ohne Grund beim Einkaufen kollabiert und in die Klinik gebracht worden.
Dort war wieder alles normal. Trotzdem wollte man mich länger behalten, was ich aber nicht tat.
In den nächsten Tagen hatte ich ein hanebüchenes Räumungsurteil im Briefkasten, einige Tage danach die konstruierte Zwangsvollstreckungsankündigung über das ererbte Haus der Mutter.
So konnte ich rechtlich dagegen vorgehen, der “Geniestreich hatte nicht geklappt”!
Deshalb Vorsicht, Klappe halten und erst anonym vorgehen und Mitstreiter suchen!

Arbeitet ihr auch über Missbrauch an Erwachsenen Opfern? (Ich habe von dem Fall der Nonne Doris Wagner in Italien gehört…)

Ich war Studentin, habe mich gegen den Jesuiten gewehrt, im Bistum, in dem er gearbeitet hat, Bescheid gesagt, wurde als Lügnerin bezeichnet und diese Geschichte wurde dazu benutzt, mich aus meinem Arbeitsplatz in der Kirche zu entfernen.So reden kann nur jemand, der weit entfernt von diesen Problemen ist. Warum haben die Opfer nichts gesagt? Gehirnwäsche wurde mit uns gemacht und wir wurden gebrandmarkt.

80.000 war gestern, der Jesuitenorden und der Vatikan hatten ein Jahr lang Zeit sich anständig aus der Affäre zu ziehen. Man hat sich dafür entschieden, weiter zu tricksen und zu täuschen. Jetzt geht es vor den Euröpäischen Gerichtshof und darüber hinaus. Die Zeiten in denen sich Pfaffen vom Volk nehmen konnten was sie wollten und sei es die Unschuld dessen Töchter und Knäbelein sind vorbei! Ein für alle mal!

Das finde ich auch so. Ich pflichte Ihnen bei, das die 5000€ eine frechheit da stelle. Mit 80000€ kann man wenigtens einen besseren Lebensabend verbringen wenn schon das ganze Leben nur ein Hindernis gewesen ist.

Die Kinderschreie kann man mir nicht aus dem Ohren nehmen die vor Schmerzen verursacht worden sind in den Folterheimen.

Mögen doch mal die Täter diese Schreie nicht mehr aus dem Ohren kriegen un zwar mit mindestens 60Db. an Lautsterke.
Damit die immer daran errinert werden was die den Wehrlosen und Unschuldigen Kindern angetan haben.

Ich finde 120000€ sollten es schon sein für jedes Opfer. Geld genug haben ja die Irchen ohne das Soziale Einrichtungen geschlossen werden müssen. Armrechnen das kann jeder fragt sich nur wie Glaubwürdig das sein soll von den Kirchen und Staat.

J. H.

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