Nichthandeln des Staates erschüttert

Im herkömmlichen Sinne sind wir keine Betroffenen. Obwohl wir ab 1952/1970 in Salzkotten-Verne, Kreis Paderborn, aufwuchsen.

Betroffen fühlen wir uns sehr in dem Sinne, dass uns die Erlebnisse und das Nichthandeln des Staates erschüttern. Von der kath. Kirche halten wir so wenig, dass wir von denen nichts erwarten. Wohl aber die Strafverfolger des Landes müssen spätestens nach der MHG-Studie tätig werden. Jede Rücksicht auf die Institution Kirche muss aufhören! Sämtliche Täter müssen laisiert werden, um ihnen die Gelegenheit weiterer Taten zu erschweren. Falls ihre Straftaten noch nicht verjährt sind, müssen sie vor Gericht gestellt und bestraft werden. Der Sinn von Gefängnisstrafen liegt nicht nur in der Bestrafung. Unsere Kinder werden für den Strafzeitraum vor neuen Taten geschützt. Aufgrund von Strafurteilen lassen sich ggf. auch zivilrechtliche Entschädigungen leichter und angemessener durchsetzen. Die mediale Betrachtung der letzten Woche hat uns nicht gut gefallen. Der Fokus lag viel zu sehr auf der Kirche. Wer Herrn Ackermann bei Maischberger gesehen hat, weiß, dass vonseiten der kath. Kirche nichts zu erwarten ist.

Eckiger Tisch