In der Presse auf Ihre Initiative gestossen

Sehr aufmerksam verfolge ich seit Jahren die Diskussion um sexuellen Mißbrauch in der katholischen Kirche.

Ich bin erst heute aus der Presse auf Ihre Initiative gestossen.

Auch ich wurde als Kind mißbraucht und habe bisher geschwiegen, weil ich auch nicht weiß wie und wo ich mich artikulieren kann. Ich bin nach wie vor in der katholischen Kirche als eher passives Mitglied dabei und denke schon seit Jahren nach wie ich dem Unrecht, das mir angetan wurde gerecht werden soll.

Als die Welle vor Jahren an die Öffentlichkeit geschwemmt wurde, wollte ich nicht auf den fahrenden Zug aufspringen, vor allem weil es mir nach mittlerweile 40 – 45 Jahren nach wie vor peinlich ist was mit mir geschehen ist, außerdem will ich nicht als “Abkassierer” da stehen, der nur eine Entschädigung einheimsen möhcte. Darum geht es mir nicht. Mir geht es darum Ruhe zu finden von den Vorfällen die sich vor so langer Zeit ereignet haben und an die ich immer noch fast täglich denken muss.
Mehr möchte ich hier nicht schreiben. Vielleicht können Sie mir helfen. Vor allem möchte ich nicht in die Öffentlichkeit gezerrt werden, da mir die Tatsache an und für sich schon peinlich genug ist.

Eckiger Tisch