Missbrauch mit System

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Die Kinderheimgeschichten gelten nicht nur für Dauerkinderheime, sondern auch für Ferienerholungsheime. Ich war mit 13 an der Nordsee in einem evangelischen Kinderheim, wo es Dunkelkammerstehen nachts gab für Lachen im Bett und angebranntes Essen essen.Essen war sowieso abgezählt..Kaserne war das…Erholungsheim hieß das.

Missbrauch und Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in von der Kirche geführten, aber staatlich subventionierten Fürsorgeeinrichtungen….

Auch eine Form von “Missbrauch mit System”. Denn auch dort wurde den Kindern ein guter Teil der staatlichen Mittel vorenthalten. Und floss statt dessen in die Taschen der Träger. Die damit recht wohlhabend wurden und ihren Einflussbereich vergrößern konnten. Auf Kosten der ihnen anvertrauten Kinder. Und der Allgemeinheit.

Ich nenne so etwas Veruntreuung. Von Geld wie einem Vertrauensvorschuss gleichermaßen.

Kommt überall vor, wo Fahrlässigkeit und Vetternwirtschaft die notwendigen Kontrollen verhindert. Aloisiuskolleg, Domspatzen, Odenwaldschule… eine Mischpoke. Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.

Wer sich als Träger bzw. dessen Nachfolger dann bei der Aufdeckung dieser besonders ordinären Form von Kriminalität so verhält wie die Klerikader des Bistums Münster, offenbart gefährliche Schwächen.

Bsp:
http://www.bistummuenster.de/index.php?mySID=214f7a98b4a634e4223678b250fbc718&cat_id=20975&myELEMENT=298634

VG
Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

Angelika Oetken

@XYZ,

ja die Mär von der sexuellen Zeitbombe, die irgendwann platzt, wenn der Mann sich nicht von Zeit zu Zeit entladen darf kenne ich. Sie wird gern vorgetragen.

Und wissen Sie: ich finde, es ist das mit Abstand Entwertendste, was man über Männer sagen kann. Bezeichnend, dass diese Theorie häufig sogar von Männern selbst angeführt wird. Sie sprechen sich damit selbst einen wichtigen Teil des Menschseins ab.

So ein Männerbild offenbart eine sehr mechanische Sicht auf Sexualität und eine sehr feindselige auf Menschen.

Diese Einteilung zwischen “männlich” und “weiblich” ist eh künstlich. Und eigentlich im praktischen Leben eher überflüssig.

VG
Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

Ich muss immer dran denken, was sri chimnoy(richtig geschrieben?) mal zum thema zölibat gesagt hat. das muss man langsam einüben. wenn man das nicht tut, explodiert eine bombe.früher wurde sexualität bei den pfaffen einfach unterdrückt, hat mir ein ausgestiegener gesagt. mit gewalt udn kalten duschen. da gab es richtige programme. ich hab mal so ein buch in einem exerzitienhaus gefunden. hilfe…. auf dem kalten boden schlafen war eine andere methode. und sich foltern..frauenhass..beziehungslosigkeit aus angst vor schwul war das auch immer thema, bei frauenorden das lesbische. es wurde also nicht nur der sex unterdrückt und als schlecht bezeichnet, sondern auch beziehungen, der mensch als konkurrent zu gott,gott sollt ihr lieben. so ist es bis heute..einsamkeit mitten in der menge kam in orden weiblich und männlich regelmäßig vor. wie soll man da klar bleiben?dass man sich groß autauscht in orden ist nicht an der tagesordnung, das wird immer wieder erzählt und ich habe es erlebt..irgendwann geht die kanone los.wenn man so an den gründerder legionäre christi denkt, der hat seine eigenen mitbrüder sexuell mißbraucht, der litt an krankhafter selbstüberhöhung.was ich mir bei bestimmten anderen tätern auch gut denken kann. also, eingepfercht, keine auswahl, zwangsgemeinschaft, anti sex, anti frau, anti beziehung..da bleibt nicht mehr viel übrig.dass im buch unheilige macht so den schwulen das wort geredet wurde, spricht für sich..den mitbruder bewundern..alles recht kindlich kommt mir das vor. den papst anhimmeln tun nicht nur frauen.

Borromäum ist nicht Priesterseminar. Im B haben die Studis gewohnt, nach Studienabschluss kamen die zukünftigen Pfarrer und Kapläne erstmal zur Aufbauausbildung ins Priesterseminar. Da war man abgeschottet. Wie das heute ist, keine Ahnung. Die werden aus diversen Diözesen zusammengetan.

Die 68 er Männer haben Frauen benutzt. Kirche hat das übernommen.Im Borromäum waren und sind grundsätzlich keine ordensleute. es waren damals weltpriesteranwärter und eine ganze reihe hat laut gesagt, ich drück mich hier nur vor der bundeswehr, im freisemester bin ich weg.und am ende des studiums klag ich mich raus. der rest war nach dem freisemester weg wegen freundin. alles studenten, junge nach dem abitur. ich nehme an,nach dem studienabschluss waren im priesterseminar die..speziellen. die tätergeneration ist viel älter. und zahlenmäßig hielten die sich meist in internaten auf..börromäum ist für weltpriester. ordensleute sidn unter verschluss,von anfang an. wer da geübt hat, hat wegen promotion zum beispiel draussen gewohnt udn zwar alleine im apartement.ein doktorandenordensmann hat gleich seine haushälterin geheiratet. der konnte erstmal vom sozi leben…frau oetken, das ist alles komplizierter als sie denken. ich bin sicher, dass schwul sich auch damasl schon in männerorden getummelt hat . da gab es auch damals bereits faule witze zum thema schwul von denen, die rausgingen.. man hat das nicht so laut gesagt, dass man mal im priesterseminar war. das war eher ein versagen.wenn man rausging also blieb vieles geheim.was in den 70 ern oft vorkam, heirat. mann und frau. die anderen sind da wohl pfaff geblieben und haben auf den tag gewartet, an dem schwul nicht mehr verboten war.die internatspriester hatten keinen kontakt zu gemeinden oder überhaupt zum volk ausser zu eltern.die waren alle zusammengepfercht, ordensmänner und schülermitbrüder…sozial abweichend wie in tierheimen.ich kenne mich aus, bin tierschützerin. hunde, die lange in heimen gelebt haben und sich selber überlassen sind, werden abartig.das abgeschottetsein macht komisch.

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