Ackermann bei “Menschen 2010” (RTL)

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Ach so, Frau Oetken, die Kirchensteuern hat mein konfessionsloser Mann zahlen müssen, weil ich zeitweise Hausfrau war…also von 4 Leuten aus unserer Familie war nur ich in der Kirche, aber dran glauben mußten alle…die Bettelbriefe die man automatisch bekommt, weil die kirchlichen Meldestellen ja unsere Adressen weitergeben, habe ich auch vergessen..man sollte sich nicht so auf den Kirchensteuern ausruhen. Als Kirchenmensch ist man dauernd gefordert von zig Organisationen, die einem immer wieder Bettel schreiben…nicht Misso oder so..direkt katholische deutsche..und Gemmingen sj kann das g a n z besonders gut.

Gott redet sicher auch schon mal durch Banken…und nun ist Kirche wieder mal das Opfer.Kirchensteuern haben nicht zur Folge bei Katholiken, dass man mitmachen darf, sondern man muss auch deren Moralvorstellungen erfüllen. Also nen Verein, dem man be zahlt, dass sie einen unterdrücken und ausschließen, obgleich man zahlt. Machen die anderen Kirchen nicht. Dass Kirchensteuern kein Weg sind und auch kein gerechter, zeigen die Reichtümer in den einen Gemeinden.Die Armut in den anderen. Ich kenne ja nun sehr gut die anthroposophisch inspirierte Christengemeinschaft, wo es nur freiwillige Beiträge gibt, wo jeder mitmacht, der sich berufen fühlt und man zahlt nach Vermögen. Die Pfarrer bemühen sich, sind immer mittendrin, volksfreundlich und demokratisch..es kann jeder mitreden, der sich offiziell zu dieser Kirche bekennt und Beiträge nach Vermögen zahlt. Keine Vorschriften.Keine Gehaltskontrollen. Dann gibt es den Freundeskreis, der gibt ebenso was er will..und halt die Sporadischen..die Kirche funktioniert bestens. Gehaltvolle Vorträge ausserhalb des Gottesdienstes, Kurse vom Pfarrer..den 7 Pfarern und Pfarrerinnen..so Dumpfbacken wie in der kath Kirche gibt es da nicht..also ungebildet ist da keiner..nen Pfarrer oder ne Pfarrerin, die sich dermaßen gebärden würden wie kath Pfarrer das tun, könnte betteln gehen.Die haben vor allen Dingen Z e i t.Alle sind verheiratet, verwitwet oder auch geschieden. Ganz menschlich.Ausser den 7 Sakramenten gibt es keine Lehre….die ganzen Begründungen für Kirchensteuer sind von A bis Z ein Witz.Die berliner kath Kirchen und Protestanten auch lebenzusätzlich zu den Kirchensteuern von Spenden haufenweise, Freundeskreis, Stiftung..2 Kollekten meist pro Gottesdienst..das Armutsgefälle ist riesig..es werden wegen Geldmangel Kirchen verkauft und nur teilsaniert..wo sind die Lirchensteuergelder?Die gehen in die Gehälter von Leuten, denen wir mit unseren Bedürfnissen am..vorbeigehen.Der Minister ist witzig, zwingt seinen Kindern ne Kirche auf, die er nicht unterstützen will. Hab ich nie gemacht. Und ich geh auch nicht mal rein,wenn ich austrete..als leidgeprüfte Ex Katholikin atme ich in Kirchen wie Christengemeinschaft auf. Keine Geldzwänge, sondern Geld für Leistung…keine Dogmen, sondern persönlich verantworteter Glaube, und viele gebildete Pfarrer, man sucht sich seinen passenden aus.Kein Frontalunterricht in der Kirche..keine Hierarchie..aber Papst Benedikt hat noch mal extra betont, dass dies keine Kirche ist und die Sakramente nicht anerkannt werden dürfen, da falsch und ungültig.

Noch ne Parole: ein Jesuit denkt nicht an die Zukunft. Denn er weiß heute nicht, ob er in 1 oder 5 oder 10 Jahren noch auf demselben Arbeitsplatz ist. Ob er dann von Lehrling nach Chef aufsteigt, oder umgekehrt absteigt.Ob er in einen Arbeitsplatz kommt, wo learning by doing gefragt ist, ob er seine Ausbildung nutzen kann.Das ist in allen Orden so. Ein Spruch: sei nett zu deinem Mitbruder, denn er könnte dein Oberer werden..also zweckmäßig nett. Wer nu an Freundschaften und Co denkt,,die sind ja auch zweckgebunden und werden mit der Versetzung abgelegt.Mit einem Bein im Zug oder Flugzeug sind sie sowieso immer.Wer selber nicht um seine Meinung gefragt wird, muss auch andere nicht fragen. Aus dem Grund ist Demokratie in Orden ein Fremdwort.

dass die allerwenigsten woanders klarkämen,denke ich seit jahren. sie sind so aggressiv bei kritik oder auch nur anderen meinungen, weil sie denken, ich bin überfordert hier, muss den job machen und dann kommt auch noch kritik? als kritiker hat man dan die wahl zwischen mitleid, was ich oft geübt habe, oder sich an den kopf fassen und gehen und sagen, leibeigenschaft ist abgeschafft..was ich nun mache.ich vergesse natürlich immer wieder, dass gott durch den oberen spricht..man nie nein sagen kann.manchmal ist gott dann gnädig und schickt nen kardinal nach 3 jahren in die heimat zurück.mit jesuiten macht er das nicht so oft, die langweilen sich so schnell…

Der Sendungsauftrag des Papstes heißt (aller Päpste) Geht an die Ränder der Erde.Ein anderes Problem, das andere Orden viel früher schon hatten, der Mitgliederschwund sorgt dafür, dass ungeeignete Personen in Leitungsämter kommen…ich kenne die Zeiten, in denen kath Krankenhäuser und Heime auf Teufel komm heraus Nonnen zu Stationsschwestern machten, ohne geeignete Ausbildung, das habe ich erlebt und die Katastrophe nahm auf Kosten von Patienten und Personal ihren Lauf.

“wenn ich mir dann die Mimosen angucke, wie sie bei jedem Problem gleich einen Schutzwall um sich bauen..LOL

@XYZ,

aus Sicht der Führung: solche Mitarbeiter sind Ihnen doppelt ausgeliefert. Sie erhöhen sie unangemessen, indem sie ihnen Verantwortung und Macht übertragen. Und halten sie gleichzeitig in besonderer Abhängigkeit. Weil Sie als Chef und Ihre unangemessen aufgewerteten Mitarbeiter beide wissen, dass weder Sie noch die woanders klar kommen würden.

Weil die Substanz fehlt.

Klappt, so lange Ihnen niemand richtig auf die Finger guckt. Und die Kundschaft ebenfalls nur Theater spielt.

VG
Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

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