Kein Provinzial, der Böses dabei denkt!

27 comments

Wenn Kiechle den Dialog mit dem “Eckigen Tisch” abgebrochen hat, beweist das m.M. nach folgendes:

1. Der “Eckige Tisch” hat sich von einer potentiellen Gefahr zu einer realen für den Herren und den Orden gewandelt. Bravo!

2. Mit der Gefahr einer schonungslosen Aufklärung (und die ist nur mit den Überlebenden zu haben!) Hand in Hand geht die Gefahr eines nicht unbeträchtlichen Schmerzensgeldes für die Betroffenen. Das will man (kirchen-)logischer Weise vermeiden!

3. Bei zu enger Zusammenarbeit mit einem Gremium wie dem “Eckigen Tisch”, dessen Mitglieder in der Zwischenzeit ziemlich gut eingearbeitet sein dürften in die Problematik, sich wahrscheinlich auch um einiges radikalisiert haben, besteht die Gefahr, dass es zu weiteren “Enthüllungen” kommt.

4. Nicht zu übersehen ist die “Gefahr”, dass die gute Arbeit des “Eckigen Tisches” doch noch andere auf den Plan ruft, die Vorwürfe bestätigen und Forderungen einbringen.

5. Ein Zusammenschluss von “Ehemaligen” ist für die Täterorganisationen immer gefährlich – siehe Runder Tisch Heimerziehung und der Ausschluss des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und – natürlich – das Versagen eines eigenen rechtlichen Beistandes an diesem Tisch. Folge: Die drei anwesenden Heimkinder am RTH werden von einer Übermacht von 19 Juristen, Politikern, Managern schamlos über den Tisch gezogen.

6. Last not least hat sich Herr Kiechle mit seinen erschreckend widerlichen Bemerkungen im Domradio-Interview ganz eindeutig als Täterschützer identifiziert und der Abbruch des Dialoges mit ihm kann kein Verlust sein!

Interessant finde ich persönlich auch die Frage, was denn wohl die RAin Raue im Kopf hatte, als sie zum Schreddern der Bilder riet… Beweisvernichtung? Täterschutz? Liegt irgendwie nahe!

Prof. Dr. Lucas wird schon Recht haben mit seiner Gliederung der geschredderten, bzw. noch vorhandenen Bilder.

prof.dr.gernot lucas

was hat eigentlich rechtsanwältin ursula raue vor jahren, bei beginn ihrer “recherchen für die kinderschänder”, noch selbst an fotos gesehen und dringend das schreddern angeraten ? kunst schreddern ? warum ? fragt sie doch mal im gerichtsverfahren bei der staatsanwaltschaft bonn unter eid.
es gab nach zeugenaussagen 1. porno-fotos von kindern (wohl zuerst ge- schreddert) , 2. fotos von posenden kindern (die heute höhere ämter bekleiden ? geschreddert) 3. fotos (der unverfängliche rest, den herr kiechle
heute gerne präsentieren möchte nach dem motto : so harmlos waren sie alle.
nocheinmal “verarschen” lassen ? prof.dr.gernot lucas (opfer brüning s.j.)

Die Missbrauchsopfer sollten mit billigen 5000.- Euro gekauft werden, damit AKO-Schneider sich in Ruhe die Nackedei-Bildchen mit nach Hause nehmen konnte. Glücklicherweise waren die ehemaligen Missbrauchten Kinder nicht so leichtfertig darauf einzugehen und die Aufklärung am AKO geht weiter!
Es wurde niemals Genugtuung statt Aufarbeitung gefordert, sondern immer Genugtuung, Aufarbeitung und Prävention..

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