“Blonde Engel”

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Lieber AKO-Schüler,
in punkto Glaubwürdigkeit empfehle ich dem intelligenten Leser einfach mal den oben erwähnten Zweischenbericht.
Ihr hochverehrter Lehrer Schneider, der imFebruar wegen einer Klage gegen ihn zurückgetreten war, wurde noch im Juli mit den Fingern im Honigtopf erwischt!
Sprich: Er hantierte immer noch mit Kisten voller Akt-Fotografien seiner Schüler herum!!
Hatte er nicht bereits 2007 behauptet diese alle vernichted zu haben? Und hätte er nicht spätestens im Februar dieses Jahres die Bilder an die Untersuchungskommision übergeben müssen?

@Micheel Lehmann
das Niveau ihres Kommentars spiegelt genau das immer häufig unsachliche und primitive Niveau der gesamten Diskussion wieder. Schade, dass Leute wie sie es anscheinend nötig haben sich bei solch einem ernsten Thema auf dieses Niveau herabzulassen und die Glaubwürdigkeit zu gefährden.

Ohne den zweifelsohne vorgefallenen Missbrauch leugnen zu wollen, sollte man bei allen Aussagen und Berichten vielleicht doch eine sachliche Ebene wahren, die hier leider wiederholt fehlt. Die Aussage, dass Pater Schneider Nachhilfe gibt oder gab ist schlicht und einfach falsch bzw. ein Missverständnis. Besagte “Nachhilfe” war ein Treffen mit den angehenden Abiturienten aus seinem Kurs, den er aufgrund des Rücktritts aufgeben mussten. Das einzige Ziel war eine gute Abiturvorbereitung zu gewährleisten und den Unterrichtsausfall zu kompensieren.
Dies ist nur ein Beispiel für teilweise schlicht und einfach falsche Aussagen, die die gesamte Debatte begleiten. Eine vermehrte Konzentration auf sachliche Korrektheit ist man zum Beispiel Pater Schneider schuldig, der es wie kein Zweiter verstand mit Schülern umzugehen.

Zwei Wochen, zwei Nachrichten:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=792093

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=799147

..so wie Wort-am-Sonntag-Monsignore-Wahl, war auch Knüttgen ein Ziehsohn Stüpers, so wie Stüper ein Ziehsohn Brünings und Wallmeiers war. Ja im Schlösschen auf dem Heiligen Berg zu Bonn Bad Godesberg herrscht eine finstere Dynastie und ihre Handlanger sind alle noch da!

Und wer bedankt sich beim eckigen Tisch, der einen nach dem anderen aufdeckt?!

Dass am AKO bezüglich der Täter – Opferzahlen “gemauert” wird, fällt alleine schon beim Nachlesen älterer AKO Presseberichte des Bonner Genaralanzeiger auf.

In besagtem GA Artikel (http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=757447 heisst es lt. Aussage C. Haep: “Bekannt seien dem Ako derzeit auf fünf Jahrzehnte bezogen 35 Beschuldigungen sexueller Grenzverletzungen, Übergriffe und sexuellen Missbrauchs, die sich auf nun 13 Beschuldigte, überwiegend Patres, bezögen”.

Gleicht man diese Zahlen mit den Angaben aus dem Raue Bericht ab, fragt man sich; wie viele Opfer sind es denn nun wirklich? In dem Raue Bericht wird die Anzahl der Beschuldigten mit 6 Personen angegeben, die Zahl deren Opfer: Pater “Georg” = 23 Opfer, Pater “Julius” = 6 Opfer, Pater “Klaus” = 2 Opfer, Pater “Ludwig” = 1 Opfer. Das macht zusammen: 32 Opfer (Vorwürfe gegen Pater “Hans” und Mitarbeiter “Ignatius” nicht mitgezählt).

Zieht man die Täterzahl 6 von den 13 Beschuldigten ab, verbleiben immer noch 7 Beschuldigte. Das macht zusammen, selbst bei nur Opfer Einmalnennung der verbleibenden 7 Beschuldigten, 39 Opfer.

Dass sich selbst bei den bekannten Fällen diese Zahlenunstimmigkeit ergibt, ist sehr merkwürdig und wirft viele Fragen auf, ins Besondere; wie hoch ist hier die “Dunkelziffer”.

Nicht nur Ako-Pro-Knüttgen spukt weiterhin am Aloisiuskolleg herum auch der als Schulleiter zurückgetretene Pater Schneider gibt dort eifrig weiter Nachhilfeunterricht.. Und Wort-am-Sonntag Monsignore und Ex-Rechte Hand am Internat kommt seinen ´geistigen Mentoer´ höchstfeierlich beerdigen. Am AKO hat sich nur auf dem Papier etwas verändert, die Realität findet in Bonn nicht statt. Der Orden hat den Schuppen nicht im Griff. Was sollen pädophile Jesuiten schon zu fürchten haben in einer Stadt, wo sie vom Dekan mit einem Altersitz versorgt werden und wo der untersuchende Staatsanwalt ausgerechnet ´Apostel´ heisst?

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