Toscanawanderung

AloisiuskollegRobert Knickenburg hat bereits 1999 seine Erinnerungen an die Missbrauchsvorfälle am AKO in den 50er Jahren niedergeschrieben. Diesen Text hat er uns hier zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, was wir gerne tun. In einem zweiten Text setzt er sich mit Reaktionen auseinander, die er auf sein HR-Interview hin erfahren hat.

Beides – und natürlich die titelgebende Toscana-Anekdote – findet sich unter http://www.eckiger-tisch.de/erinnerungenako/

Eckiger Tisch

5 comments

Otto von Corvin

Sehr prima die Ladies.
Ihnen können wir zwar nicht das Wasser reichen, wovon wir nicht zu träumen gewagt hätten, jedoch dafür kämpfen sie.

INGO FOR POPE

“Keine Wallfahrt,
keine Taufe,
keine Trauung,
kein Gottesdienst,
kein Begräbnis mehr!

Alle Kirchen waren geschlossen,

Altäre und Kanzeln entkleidet,

die Bilder und Kreuze lagen auf der Erde;

keine Glocke tönte mehr,

kein Sakrament wurde ausgeteilt:

die Toten wurden ohne Sang und Klang verscharrt wie Vieh, in ungeweihter Erde! –

Ehen wurden nur eingesegnet auf den Gräbern,
nicht vor dem Altare –

sollte verkünden,
dass dem Fluch des Heiligen Vaters Alles in Berlin und auf dem Lande laste.

Kurz, die ganze Pfaffheit mit allem, was daran und darum hängt, war suspendiert.

Es war ein Zustand,

wie ich ihn dem deutschen Volke von ganzem Herzen wünsche.

Mit der Exkommunikation wurde der Gebannte auch zugleich für bürgerlich tot erklärt.

Er konnte keine Rechtssache vor Gericht führen,

nicht Zeuge sein,
kein Gut zu Lehen oder in Pacht geben usw.

Vor die Tür eines Gebannten stellte man eine Totenbahre,

und seine Leiche durfte nicht in geweihter Erde begraben werden.

Hieraus wird man es erklärlich finden,

dass selbst Könige vor dem Banne zitterten.”

LOL

Vielen Dank, in diesem Beitrag wird auf viele wichtige Texte hingewiesen. Insbesondere auch die Kritik Knickenbergs an dem Heuchler Ratzinger halte ich für sehr wesentlich. Immer wieder zeigt sich, daß Mißbrauchsopfer einen schärferen, durchdringenderen, nachhaltigeren Blick auf die Zustände haben, als selbst noch die schärfsten sonstigen Kirchenkritiker.

Ihnen muß deshalb besonders zugehört werden. Und es ist deshalb dreifach und vierfach zu bedauern, daß sich der Blog Spreeblick nicht in der Lage sah und sieht, diesen Stimmen die ihnen gebührende Öffentlichkeit zu verschaffen.

Auch dort konnten sich “Ex-Jesuiten” nur mit geistigen Fußtritten wehren.

“Sühne muss auch wehtun”

Jesuitenpater Klaus Mertes sprach mit dem Tagesspiegel über die Täter-Opfer-Debatte in der katholischen Kirche, Homosexualität und Sterbehilfe.

http://www.tagesspiegel.de/politik/suehne-muss-auch-wehtun/1869266.html

Mutter Kirche. Global Village: Warum Katholikinnen aus drei Kontinenten vor dem Vatikan demonstrieren.

“……Sie stammt aus Sizilien, und sie sagt, der Vatikan sei wie die Mafia: Der Pate schützt seine Männer, die Schmutzwäsche wäscht man zu Hause. Der Rest sei Schweigen. ……”

http://www.wir-sind-kirche.de/?id=129&id_entry=2725

Nachwehen hat der Rüffel für den Wiener Kardinal Christoph Schönborn durch Papst Benedikt XVI.

Beobachter sehen in den ungewöhnlichen Aktivitäten im Vatikan einen Machtkampf zwischen konservativen und liberalen Kräften mit dem Papst in der Mitte.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,421257

Otto von Corvin

1 FRFR, der zahnlose Gärtner am Canisius-Kolleg, ein früher Indikator der jetzt umwerfenden Geschichts-Prozesse erklärte:

2,24 a

liebt AKO-A

1 FRFR 2,25 (SÜNDE! SÜNDE!)

(Pikante Details in den Archiven, Castelgandolfo, im Vatikan (Walter mit Joseph in Rom, mal sehen, ob Sta Maria Maggiore von Law bald frei wird…, GB, Spanien, Belgien…, wo ist Gänswein, warum abgezogen?)

Ob der >riesen Eckiger-Tische auch im Petersdom nach vorne führen würde? Denn die können ihre Verbrechen unmöglich je bezahlen, selbst nachdem sie ans Tageslicht kämen, was offensichtlich von nun an der Fall sein wird.

Reform oder revolution?

MERTES FOR DELEGATE! WER WÄHLT DIE AUTO-SUGGESTION?
(sein Tsp.-Interview 26.6.2010).

machtpolitisch:

1)
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,703144,00.html
(was sind das für Leute; kann man die nicht verstehen und für Uns gewinnen?)

sowie

2) BOULVARD: ab 4.7. wieder in ROM zusammen, ohne über das neue Bistum zu diskutieren:

der Joseph aus Merkl am Inn und Walter aus Schlesien, die dachten, das regeln wir mit Pfaffen-Geschwätz, Idealismus, das machst du als Glaubenskongregationschef vom Schreibtisch aus und ich bring dir die Priester (mit kleiner Zeitverzögerung). Wo ist Gänswein (zuletzt Basel).

3) Weh dem, der lügt!

>ROFL

Doch für MERTeS und seine Pfaffen-chefs am CK, der dt. Provinz, der Jesuiten Kirche bishin zum dt. Papst dies WORT des BLOG-AKO (s.O.)

TOSCANAWANDERUN>G

“…Nicht Menschen,
die der Herrgott mit einer anderen Form der Sexualität

begabt

hat, um mich einmal in dieser Diktion auszudrücken, sind böse,
sondern Menschen, die solche Sätze sagen wie „Das Homosexuelle ist böse“ (Josef Ratzinger), „Das Homosexuelle muss man ausschwitzen“ (Joachim Meisner). Die sind böse. Und aus solchem verschwitzten Ungeist entstehen die schlimmen Missbräuche (ACHTUNG TTT: COLONIA DIGNIDAD!), die jetzt so flächendeckend publik werden.”

LOL

Comments are closed.