Eckiger Tisch in Berlin am 29. Mai 2010

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Von Seiten des Aloisiuskollegs versucht man sich jetzt gegen den Orden zu profilieren.
Oder ist das nur Verwirrungstaktik? An wen sollen die Betroffenen sich jetzt halten? Das AKO, welches es ja SOO ehrlich mit ihnen meint, oder an den Orden, der ja die Verantwortung hat?

Aus der AKO-Presseerklärung:

´Die Schwierigkeit, zu einer umfassenden Gesamtdarstellung der Fälle und ihrer Systematik zu
gelangen, nehmen wir sehr wohl wahr. Vor diesem Hintergrund können uns die Ergebnisse des
Berichtes nicht zufriedenstellen. Es ist uns unverständlich, warum auch nach fast viermonatiger
Aufklärungsarbeit von Frau Raue kein abschließender Bericht über die Fälle am Aloisiuskolleg
zustande gekommen ist. Es bleiben wichtige Fragen offen. Etwa: Warum ist der Bericht in seiner
Auflistung der bisher geäußerten Vorwürfe unvollständig? Wie ist der aktuelle Stand der
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen? Wie ist die unterschiedliche Gewichtung der Darstellung
der einzelnen Fälle zu verstehen? Warum enthält der Bericht kaum konkrete Ausführungen zum
Verhalten Verantwortlicher innerhalb des Ordens? Warum fehlt eine Stellungnahme von Frau Raue
hinsichtlich ihrer Verfahrensweise im Zusammenhang mit der Vernichtung von Fotografien im
Jahre 2007? Auch aufgrund dieser offenen Fragen haben wir die Sorge, dass der Bericht die
Erwartungen von Betroffenen nicht erfüllen könnte. ..`

und aus dem AKO-ElternBrief:

´Weil es Sache der Ordensleitung in München ist, können
wir, die die Gespräche vor Ort führen, allerdings eines leider nicht, materielle oder gegebenenfalls
weitere therapeutische Hilfe offerieren…´

Schulleiter Rabe im WDR:

´Pater Rabe ist nicht zufrieden. Er hätte sich auch mehr Hilfestellungen für die Zukunft gewünscht. Denn die einzig konkrete Empfehlung ist, dass externe Berater beauftragt werden sollten. Das will die Schule gern annehmen. Darauf, so Pater Rabe, hätten Mißbrauchsbeauftragte und Orden aber auch schon vor drei Monaten kommen können.´

und Theo Schneider wird auch wieder kecker:

seine Presseerklärung:

Spätestens als Rektor 2007 hätte ich das Ge-
sprächsergebnis zwischen Frau Raue und P. Stüper zu unakzeptablen Fotografien zum Anlass
nehmen müssen, um nähere Aufklärung auch über damals unbekannte Sachverhalte zu suchen –
selbst wenn weder Frau Raue noch die Ordensleitung dies damals angeregt haben. Mir ist heute
klar, dass volle Aufklärung daher nur verspätet, ja u.U. heute teils gar nicht mehr möglich ist und
dass deshalb Betroffenen oder auch Geschädigten zu Unrecht wichtige Hilfe versagt geblieben
ist.

ein ehemaliger Schüler berichtet aus einem Telefonat mit ihm:

>´ Der ehemalige AKO-Rektor Pater Schneider behauptet 2004 vom Provinzial der Jesuiten aufgefordert worden zu sein keine Untersuchungen anzustellen (´spielen sie nicht Sherlock Holmes´) , sondern nur weiter Geld ranzuschaffen
> (´sehen sie lieber zu, dass sie das Internat voll kriegen´).
> http://www.radiobonn.de/bonn/rb/473637/news/bonn_rhein-sieg´

..also am AKO ist man wie immer perfekt und Schuld haben nur Frau Raue, der Orden und der Provinzial?

Pater Schneider weist in seiner Presseerklärung auch zurück an den Missbrauchstaten beteiligt gewesen zu sein.
An anderer Stelle allerdings wird er zitiert, dass er Pater Stüper in seiner (Schneiders) Wohnung mit einem nackten Minderjährigen Jungen angetroffen hat. Dafur stand seine Wohnung also zur Verfügung. Er hat Stüper dann aufgefordert vom Balkon, (der Terasse) wegzugehen, da diese von aussen einzusehen war.
Woanders könnte dies doch gewiss als Mitwisserschaft und Kupplerei bezeichnet werden?

Bericht, Hotline, Eckiger Tisch

http://www.domradio.de/aktuell/64412/bericht-hotline-eckiger-tisch.html

St. Blasien: Kolleg möchte ein sicherer Ort sein
Kollegsdirektor Pater Johannes Siebner äußert sich zu den Missbrauchsfällen. Prävention steht künftig im Vordergrund

http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/st-blasien/Kolleg-moechte-ein-sicherer-Ort-sein;art372619,4310832

Jesuit Dartmann: „Das Gespräch mit Opfern suchen“

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=396313

Bericht über Fälle sexuellen Missbrauchs an Schulen und anderen
Einrichtungen des Jesuitenordens – 27. Mai 2010 von Ursula Raue

http://www.jesuiten.org/fileadmin/Redaktion/Downloads/Bericht_27_05_2010_aktuell.pdf

prof.dr.gernot lucas

bitte info: frau steinhausen darf nicht teilnehmen, sagen die SJ. “dem haben wir zugestimmt”, sagen “wir”. wer ist frau steinhausen ? verstehe nur bahnhof. luc

danke otto! cool!
danke sinead: drei forderungen formulieren, unemotionalen Sprecher ernennen und dranbleiben!

otto von corvin

1 FRFR 2,7:

Dartmann: Na, was wollt ihr denn sagen, Geld gibts sowieso keines, wir hören euch. wir sind klamm nach den turbukenzen. ganze 100 priester letztes jahr geweiht, davon werweißwieviel von mixa, wir sind der orden. danke für euer verständnis. wer möchte als erstes erzählen was ihm damals und danach passiert ist? ja, der schläger von ettal ist noch im amt. so viele haen wir nicht mehr.

ET I: blablabla, warum nicht auf brief geantwortet?

dartmann: machen wir jetzt. fischer hat doch reagiert, schweigemauer gab es, überall, pfahl hat auch reagiert: das ging halt nicht mehr, der musste versetzt werden, so war das damals, mit allen, ackermann “vielleicht nicht der richtige kommunikator”, heute ist alles anders und viel besser: leitlinien überarbeitet, augsburg, mixa! auf keinen fall eine frage des zölibats. lasset uns beten. ad maiorem dei gloriam. reformieren. auftreten statt austreten. versöhnung, vergebung, gerechtigkeit…

ET II: Und nu’?

ROFL

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