“Runder Tisch” – ohne die Betroffenen?

runder_tischAm Freitag (23. April) tagte erstmals der Run­de Tisch der Bun­des­re­gie­rung mit dem griffigen und allumfassenden Motto “Se­xu­el­ler Kin­des­miss­brauch in Ab­hän­gig­keits- und Macht­ver­hält­nis­sen in pri­va­ten und öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen und im fa­mi­liä­ren Be­reich”.

Hier die offizielle Teilnehmerliste

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnar- renberger sagte dazu auf Deutschlandradio Kultur (16. April 2010), am Runden Tisch der Bundesregierung sollen “Vertreter von Opfern ihre Erfahrungen, ihre Kenntnisse, ihre Eindrücke mit einbringen, denn wir wollen hier nicht über die Opfer reden, sondern wir wollen da natürlich auch die Gelegenheit schaffen, gerade mit Opfern ins Gespräch zu kommen.”
Und warum sind wir dann nicht eingeladen?

Eckiger Tisch

25 comments

Warum lässt man Norbert nicht sagen was schon lange überfällig ist er, selbst Opfer Netzwer B sollte nicht mitarbeiten, ich auch nicht trotz mehrfacher Anfrage meinerseits. Für mich als dort Anwesende und Mitglied von NetzwerkB war das unfassbar. Wir Opfer dürfen noch immer nicht mitreden, nicht mitarbeiten, wobei wir die Spezialisten sind was unsere Bedürfnisse angeht!

Meiner Meinung nach muss es dringent Massnahmen geben, die in Zukunft alle Fälle von sexuellem Missbrauch verhindern. Meldepflicht für alle Fälle, Einbeziehung des Staatsanwaltes und einen leichtern Weg zum Ihm für die Opfer, unabhängige Untersuchungsasschüsse sind notwendig. Eine Verlängerung der Verjährungfrist genügt nicht die Verjährungsfrist sexueller Missbrauch muss fallen.

” SAGT ES LAUT ”

Pia Nachtsheim = Pia Survivor

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