SATIRE: Plaudernachmittag mit Frau Raue und ihrem neuen Kompetenzteam

raueAm Samstag, 17. April 2010 folgten 21 Missbrauchsopfer von Statt und Riedel einer Einladung von Frau Raue, der “Missbrauchs- beauftragten” des Jesuitenordens, nach Berlin.

Hier ein Erlebnisbericht:

Nach einer Eingangskontrolle vor dem Gebäude durch zwei junge Damen (Raue: “Das sind Freundinnen meiner Tochter“), die die Namen der ehemaligen Missbrauchsopfer kontrollierten (“Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit”), konnte es auch schon losgehen.

Auf dem “Podium” präsentierte Frau Raue ihr neues Kompetenzteam: Drei bisher völlig unbekannte Personen, die Frau Raue aber beruhigenderweise schon lange kennt, nämlich Herr Dr. Nevermann (“Meine Tochter ist auf dem Canisius-Kolleg“) sowie eine junge Frau mit unbekanntem Namen (“Meine beiden Geschwister waren auf dem AKO“) und einen älteren Herrn (Aldo Graziani? – “Ich war neun Jahre lang in einem Landschulheim“). Es blieb jedoch auch nach einer von den überraschten Teilnehmern gewünschten Vorstellung der drei Personen völlig unklar, warum Frau Raues Freunde (“Ich kenne Frau Raue schon seit den 60er Jahren“) jetzt auch mitmachen.

Frau Raue kam nicht mit leeren Händen, sondern hatte Infomaterial vorbereitet: Jeder Betroffene bekam ein fotokopiertes Blatt mit der Tagesordnung.

(wird fortgesetzt)

Eckiger Tisch

4 comments

otto von corvin

DIE HEILIGE RAU
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Sie wollte ihren Anwalts-Orden mit dem des heiligen Ignatius vereinigen;

aber dieser hatte keine Lust dazu.
Beide Orden standen sich indessen anfangs bei;
aber bald gerieten sie aus Handwerksneid in bitterste Feindschaft;
auch wollten die gebildeten Dominikaner stets etwas Besseres sein als die Franziskaner,
von denen durchaus keine Gelehrsamkeit gefordert wurde.

Dominikaner wachsen ebenfalls schnell, und 1494 gab es bereits 4 143 Klöster desselben.

St. Dominikus verdankt übrigens die Kloster- und Anwaltswelt eine große Erfindung,
nämlich neunerlei Stellungen beim Gebet,
mit denen man zur Unterhaltung abwechseln konnte,
damit die Sache nicht zu langweilig wurde.

Man konnte beten:
stehend,
kniend,
auf dem Rücken,
dem Bauch,
den Seiten liegend,
die Arme ins Kreuz ausgestreckt,
gekrümmt stehend,

bald kniend, bald aufspringend.

Er selbst betete so inbrünstig,
daß er von der Erde verzückt wurde,
das heißt einige Fuß hoch vom Boden in der Luft schwebte.

Er starb 1221 zu Bologna.

Von seinen überirdischen Taten,
nämlich seinen Wundern,
wollen wir schweigen,
wir haben genug an seinen irdischen.”

ROFL

Wenn Frau Raue 2007, (sein letzter bisher bekannt gewordener fall war 2005), für ein Verfahren gegen Stüper zuständig war, warum durfte er dann bis 2009 noch am AkO bleiben? Inzwischen ist er ein paar hundert Meter (ca.1.5 km) weiter in ein Altenstift gezogen ist, wo er auch heute noch von Schwestern liebevoll versorgt und von AKo-Padres fleissig besucht und mit Schokolade bedacht wird.
Ausserdem ist es erstaunlich, dass so ein angeblich dementer ein zimmer mit unverschlossener tür, unbewachtem ausgang und in Nähe eines Kindergartens bewohnt..

prof.dr.gernot lucas

sehr geehrte frau raue, bitte, können sie mir (als einem missbrauchsopfer aus dem ako bad godesberg) kommentieren, inwieweit sie persönlich beteiligt waren an der vernichtung der o.a. fotos (beweismittel) ? gruß prof.dr.g.lucas

Man muss nicht vergessen, dass die von den Jesuiten beauftragte Anwältin Frau Raue dieselbe ist, die im Jahr 2007 für dieses AKO-Verfahren gegen Pater Stüper zuständig und einverstanden war, die Fotos nackter Schüler (d.h. die Beweise) zu vernichten. Die offizielle Ausrede ist, dass ein Ex-Schüler verlangte, dass seine Fotos vernichtet werden sollten. Aber ein anderer Ex-Schüler verlangte vom AKO, seine Fotos zu bekommen, es wurde ihm aber von Frau Raue mitgeteilt, dass das nicht mehr möglich war, da seine Fotos (d.h. Beweise) schon verbrannt wurden. Wie kann ein Opfer dieser Frau vertrauen? Warum soll man sich mit dieser von den Jesuiten bezahlten Anwältin treffen?

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