“Geschwätz des Augenblicks” ?

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otto von corvin

Aus dem Brief des gottesbegnadeten deutsch-römischen Vize-Gotts an seine irischen Mittäter:

“(…)

14. Ich möchte Euch nun auch einige konkrete Initiativen zum Umgang mit dieser Situation vorschlagen.

Am Ende meiner Begegnung mit den irischen Bischöfen habe ich darum gebeten, daß diese Fastenzeit für das Gebet um die Ausgießung der Barmherzigkeit Gottes und der Geistesgaben der Heiligkeit und Stärke über die Kirche in Eurem Land genutzt wird.

Ich lade Euch alle ein, daß dies für die Dauer eines Jahres, von jetzt bis Ostern 2011, die Intention eurer Freitagsopfer sei.

Ich bitte Euch, Euer Fasten, Euer Gebet, Eure Schriftlesung und Eure Werke der Barmherzigkeit dafür aufzuopfern, daß Ihr die Gnade der Heilung und der Erneuerung für die Kirche in Irland erlangt.

Ich ermutige Euch, das Sakrament der Versöhnung für Euch neu zu entdecken und häufiger die verwandelnde Kraft seiner Gnade zu nutzen.

Besonderes Augenmerk sollte auch auf die eucharistische Anbetung gelegt werden, und in jeder Diözese sollte es Kirchen oder Kapellen geben, die dafür zur Verfügung stehen.

Ich bitte die Pfarreien, Seminare, Ordenshäuser und Klöster, Zeiten eucharistischer Anbetung zu organisieren, so daß alle daran teilnehmen können.

Durch intensives Gebet vor dem wahrhaft gegenwärtigen Herrn könnt Ihr Wiedergutmachung leisten für die Sünden des Mißbrauchs, die so viel Schaden angerichtet haben.

Gleichzeitig könnt Ihr so die Gnade neuer Stärke und ein tieferes Sendungsbewußtsein aller Bischöfe, Priester, Ordensleute und Gläubigen erflehen.

Ich bin zuversichtlich, daß diese Initiativen zu einer Neugeburt der Kirche in Irland in der Fülle von Gottes Wahrheit führen werden, denn es ist die Wahrheit, die uns frei macht (vgl. Joh 8,32).

Nach entsprechenden Beratungen und Gebet beabsichtige ich außerdem, eine Apostolische Visitation einiger Diözesen Irlands sowie von Seminaren und Ordensgemeinschaften durchzuführen.

Die Vorbereitungen für die Visitation, die der Ortskirche auf ihrem Weg der Erneuerung helfen soll, werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern der Römischen Kurie und der irischen Bischofskonferenz getroffen.

Die Einzelheiten werden zu gegebener Zeit mitgeteilt werden.

Dieser böse alte Kardinal wäre wohl gerne selbst Papst geworden. Während seiner Zeit als Nuntius in Chile war er für seine Nähe zu Pinochet berüchtigt. Während er auf hohem diplomatischen Parkett agierte und es sich ansonsten gut gehen ließ, wurden seine Schäfchen wie auch Priester und Nonnen, drangsaliert, verfolgt, ermordet.
Klar, dass er nach der vorübergehenden Inhaftierung Pinochets in England, namens des Vatikan die Freilassung des Ex-Diktators “aus humanitären Gründen” forderte.

Dieser “Kirchenfürst” gibt genau wieder, wie die Kirche intern wirklich tickt: machtgeil, autoritär, scheinheilig.

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