Pressespiegel-Archiv

November 2012

DIE ZEIT: Der Weggelobte – Ein Besuch im Exil bei Klaus Mertes

März 2012

Ackermanns Frechheit – Es ist höchste Zeit für eine unabhängige Untersuchungskommission – Kommentar von Matthias Katsch auf taz.de vom 20. März 2012

Ende der Parallelgesellschaft
– Kommentar zu Bischof Ackermann von Christian Füller auf taz.de vom 20. März 2012

Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile
DER SPIEGEL vom 19. März 2012

„Missliche“ Anstellung – Pädosexuelle im Bistum Trier beschäftigt
taz vom 20. März 2012

Februar 2012

Kirche sollte “Kultur des Schweigens” durchbrechen – Sprecher der Organisation “Eckiger Tisch” fordert Aufklärung der “Ursachen von Missbrauch” – Interview mit Matthias Katsch im Deutschlandradio Kultur vom 9. Februar 2012

“Strukturen der Sünde” – Matthias Katsch in Christ & Welt vom 9. Februar 2012

“Missbrauch-Konferenz in Rom: ‘Die Opfer leben von Hartz IV’”SPIEGEL ONLINE vom 7. Februar 2012

“Anzeige gegen Pater Pädo”SPIEGEL ONLINE vom 1. Februar 2012

Januar 2012

“”Es hört nicht auf, es wird nur anders”“ – Beitrag von Matthias Katsch in der Süddeutschen Zeitung vom 28. Januar 2012

“Die Wut der Gepeinigten”Die Welt vom 28. Januar 2012

Rechtsanwältin Ursula Raue berichtet in der Berliner Morgenpost vom 28. Januar 2012: “Noch immer melden sich Missbrauchsopfer”. Wie viele es sind, sagt sie aber nicht. Im Juni 2010 waren es bereits 205 Betroffene, achtzehn Monate sind es jetzt immer noch “etwa 200″.

“”Eckiger Tisch” fordert unabhängige Untersuchungsstelle”epd online vom 27. Januar 2012

“Missbrauchsskandal von Kirche ungenügend aufgearbeitet”KNA vom 27. Januar 2012

“Mauer des Schweigens”FAZ vom 24. Januar 2012

Dezember 2011

“Zehntausende Missbrauchsfälle in Hollands katholischer Kirche”SPIEGEL ONLINE vom 17. Dezember 2011

Juni 2011

“Erzbistum könnte Opfer-Daten an Täter gegeben haben”ZEIT ONLINE vom 7. Juni 2011

März 2011

„Ein bißchen Buße“Der Tagesspiegel vom 16. März 2011

„Wenn Bischöfe niederknien“ taz vom 16. März 2011

“Schuld vergeben oder aushalten? – Das Kains-Mal und der Missbrauchsskandal” – Feature von Christoph Fleischmann in der Reihe Lebenszeichen vom 13. März 2011 / WDR 3+5

“Die Kirche bittet zur Kasse”Der Tagesspiegel vom 7. März 2011

“Halbherzig und beschämend” – Ein Kommentar von Claudia van Laak im Deutschlandradio am 6. März 2011

“Knausern auf Katholisch” – Wolfgang Wagner kommentiert auf fr-online vom 3. März 2011: “Aber so, wie es aussieht, wird sie kein Symbol für die Anerkennung des Leids der Opfer, sondern ein Symbol für die Unfähigkeit der Kirche, mit diesem Skandal in ihren Reihen fertig zu werden.

“Katholische Kirche bietet Missbrauchsopfern bis zu 5000 Euro an”spiegel online vom 2. März 2011

“Missbrauchsopfern droht der Maulkorb” – Peter Wensierski berichet auf spiegel online vom 2. März 2011

“Der Wert des zerbrochenen Lebens” – Leitartikel (Seite 3) über Matthias Katsch und den ECKIGEN TISCH in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 1. März 2011

Februar 2011

VIDEO: Das HR-Magazin horizonte am 12. Februar 2011: “Das Jahr danach – Die Kirche und die Vertrauenskrise” (30 min), unter anderem mit einem Interview mit Klaus Mertes (Zitate: 5.000 Euro als Entschädigung “sind in Ordnung”, “Der Jesuitenorden ist nicht reich”, “Sühne in der Hand der Opfer eskaliert auch an einer bestimmten Stelle”)

VIDEO: Das ARD-Magazin FAKT berichtete am 7. Februar 2011: “Missbrauchsopfer warten weiter auf Hilfe” (7 min)

VIDEO: “In Obhut missbraucht” – Sehenswerter Beitrag im ZDF infokanal über die Chronologie des Missbrauchsskandals (14:30 min) incl. eines Interviews mit Matthias Katsch

“Kirche ist mehr als Missbrauch” – Bischof Ackermann im Interview mit der Frankfurter Rundschau vom 2. Februar 2011

Januar 2011

„ ‘Was hinderte die Kirche, den Opfern zuzuhören?’ – Klaus Mertes, der scheidende Direktor des Canisius-Kollegs, diskutiert … mit dem Sexualforscher Klaus Beier über Erotik, Zölibat und Pädophilie” im Tagesspiegel vom 30. Januar 2011

AUDIO: “Doppelte Krise – Margarethe Steinhausen im Gespräch mit Pater Provinzial Stefan Kiechle”: rbb-kulturradio am 29. Januar 2011 (56 min)

“Nicht austreten, sondern auftreten” – Interview mit Klaus Mertes in der taz vom 28./29. Januar 2011

“Wir Jesuiten haben in Abgründe geschaut” – Interview mit Johannes Siebner im Generalanzeiger vom 29. Januar 2011

„Arrogant und kaltschnäuzig“ – Interview mit Thomas Weiner in der Frankfurter Rundschau vom 28. Januar 2011

“Zynisch und schäbig” – Kommentar von Christan Stiller in der Märkischen Oderzeitung vom 28. Januar 2011

AUDIO: “Das Ende des Schweigens – Ein Jahr Missbrauchsdebatte“ – Ein Radiobeitrag von Christoph Fleischmann auf WDR 5 vom 28. Januar 2011 (6 min)

„’Wir wollen ein Symbol setzen für die Schuld’ – Pater Kiechle wehrt höhere Entschädigungszahlungen ab” im Interview mit domradio vom 27. Januar 2011

“Geschockt, getrieben, gelähmt” – Radiofeature von Margarethe Steinhausen im rbb-kulturradio am 23. Januar 2011 (PDF-Manuskript der Sendung)

“Ursula Raue – Unheilige Nähe der Missbrauchsbeauftragten” – Der Tagesspiegel am 20. Januar 2011

“Vor einem Jahr erschütterte ein Brief die Kirche” – Berliner Morgenpost

AUDIO: “Mit einem Brief fing alles an” – rbb-inforadio vom 19. Januar 2011

April 2010

“Der Zorn ist richtig” Interview mit Klaus Mertes in der Zeit vom 15. April 2010

März 2010

“Sprachloser Terror – Wie funktioniert Erinnerung an traumatische Erlebnisse? Warum kocht der sexuelle Missbrauch in Schule und Kirche ausge rechnet jetzt hoch? Vergessen? Verdrängt? Gibt es das wirklich? Und wenn: Ist das häufig so bei derlei Traumatisie- rungen?” Ein Beitrag von Frauke Haas in der Frankfurter Rundschau vom 31. März 2010.

“Herr, vergib ihm seine Geduld” – Ein Kommentar von Peter Wensierski (Der Spiegel).

Die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast attackiert auf SPIEGEL ONLINE die tagelangen Debatten in Union und FDP: “Sie machen sich zu viele Gedanken um Institutionen, statt die Opfer in den Mittelpunkt zu stellen” (25.März 2010)

“Und wieder schwieg Ratzinger”Die Süddeutsche Zeitung über den Bericht der New York Times (25. März 2010)

Die New York Times berichtet über den Fall Murphy. “Mehrfach hatten amerikanische Bischöfe den Vatikan gewarnt, doch die Kardinäle in Rom haben nichts gegen einen US-Priester unternommen, der bis zu 200 gehörlose Jungen sexuell missbraucht haben soll.” (24. März 2010)

Ebenfalls in der Süddeutschen Zeitung vom 25. März wird der Versuch unternommen, Intention und Wirkungsweise des Kirchenrechts, das jedem staatlichen Recht zuwider läuft, genauer zu erläutern.

Interview mit Klaus Mertes im inforadio am 23. März 2010 (Audio)

“Zollitsch: Kirche hat Missbrauchsfälle vertuscht” – Das ARD-Magazin report berichtet am 22. März 2010 über Vorwürfe gegen Bischof Zollitsch. (Video)

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert am 17. März 2010 im Bundestag die volle Aufklärung der Wahrheit über die Missbrauchsfälle (Video).

“Der Weg des Wolfgang S.” – “Der Jesuitenpater Wolfgang S. misshan-delte über Jahrzehnte in mehreren Kollegs seine Schüler: Viele wussten davon, keiner handelte. Eine Chronik des Wegsehens von Oliver Bilger in der Süddeutschen Zeitung vom 18. März 2010.

NDR Fernsehen / ZAPP – Das Medienmagazin: Der Missbrauch und die plötzliche Medienwucht Teil 1 (Video)

NDR Fernsehen / ZAPP – Das Medienmagazin: Der Missbrauch und die plötzliche Medienwucht Teil 2 (Video)

“Aufklärung von sexuellem Missbrauch – Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit”

Das ARD-Magazin Kontraste berichtet am 11. März 2010 darüber, wie der deutsche Jesuitenorden Wolfgang Statt in Chile von den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs entlastet (Video).

Februar 2010

“Der Jesuitenorden hatte früher als bisher bekannt Hinweise auf Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg.” – Frank Nordhausen in der Berliner Zeitung vom 17. Februar 2010

13 Gedanken zu „Pressespiegel-Archiv

  1. Am 20. Februar 2010 hat der Hessische Rundfunk in seiner Sendung „Horizonte“
    ein Interview mit mir zu meinen Erfahrungen im Aloisiuskolleg in Bad Godesberg in den Jahren 1953 bis 1959 ausgestrahlt.
    Es findet sich auf youtube unter dem Titel „Die Katholische Kirche und der Missbrauch der Moral“.
    Sorry, ich bin erst heute auf diese Website aufmerksam geworden.

    Robert Knickenberg

  2. Am 20.02.2010 hat der Hessische Rundfunk in seiner Sendung „Horizonte“ ein Interview mit mir zur Situation im Aloisiuskolleg in Bad Godesberg im Jahr 1954
    ausgestrahlt. Es findet sich auf youtube unter dem Titel der Sendung „Die Katholische Kirche und der Missbrauch der Moral“.

    Sorry, ich bin erst jetzt auf diese Website aufmerksam geworden. Ich war von 1953 bis 1959 Internatsschüler in dieser Einrichtung.

    Robert Knickenberg

  3. Aus dem Kontraste-Interview :
    http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_11_02/kindesmissbrauch_.html

    (bitte in der Video_Ausschnitt online stellen!)
    Schneider/Ako: “Ja da sind welche bemerkt worden (Vorkommnisse) “und weiter, ” ich habe ihm (stü.?) gesagt ich würde dieses Risiko nicht eingehen…

    Manuela Groll, Rechtsanwältin
    „Das, was mir in den Leitlinien aufgefallen ist, dass tatsächlich dort versucht wird, den Rechtsstaat zu ersetzen. Das heißt, das Ermittlungsverfahren soll einzelne nicht bekannte Ordensmitglieder ausgelagert werden und es findet eine interne Überprüfung statt. So habe ich bisher den Rechtsstaat nicht verstanden, und ich halte es auch für eine moralisch sehr bedenkliche Art und Weise, so mit
    Verdachtsmomenten umzugehen.“

    Mehr zu Leitlinien:
    http://www.ruhrbarone.de/das-verordnete-schweigen-der-kirche-oder-e-delictis-gravioribus/

    (Man kann den Orginaltext auch recherchieren unter:
    “On the manner of proceeding in cases of solicitation”
    http://news.bbc.co.uk/2/shared/bsp/hi/pdfs/28_09_06_Crimen_english.pdf

  4. Was bei einzelnen Tätern zum Mißbrauch geführt hat, kann auch schlicht und ergreifend eine sehr unterdrückte Kindheit gewesen sein und da ist man auch nichtzölibatär Täter.

  5. http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Eckiger-Tisch-fordert-Ruecktritt-Schneiders-article564781.html

    „Ohnehin könnten seine Äußerungen bei Amtsantritt in Göttingen vor fünf Wochen „nicht mehr als aktuell bezeichnet werden.“ Eine aktuelle Einschätzung gibt Pater Schneider in seiner Antwort dem GA gegenüber aber wiederum nicht. Er habe seinen Aussagen „nichts hinzuzufügen“.

    Warum werden keine Konsequenzen gezogen?
    Warum wird keine Verantwortung übernommen?

    Wie ist die Pfarrgemeinde in Göttingen strukturiert, dass Herr Schneider dort bei den Mitgliedern der Gemeinde anscheinend Akzeptanz findet?

    Und warum entstehen eigentlich immer mehr Fragen, die die Verantwortlichen nicht bereit sind, klar und konsequent zu beantworten?

  6. Konsequenzen sind gezogen worden: Er ist als Rektor zurückgetreten.
    Verantwortung wurde übernommen: Man lese die Stellungnahme.
    Was ist daran erstaunlich, dass ein guter Mann Akzeptanz in der Gemeinde findet? Hat die Gemeinde kein Recht, sich ein eigenes Urteil über die Qualitäten eines/seines Priesters zu machen?
    Wo sind die „immer mehr“ oder neuen Fragen?

  7. Lieber Jean, auch am Ako hat man sich ein positives Bild von diesem Menschen gemacht. Nach über 30 Jahren hat man dann festgestellt dass unter seiner Verantwortung eine der schlimmsten Serien von Kindesschädigung aller Zeiten gelaufen ist und zwar während seiner gesamten Amtszeit! Sollen die Göttinger wirklich erst 30 Jahre abwarten um dann die Opfer zu beweinen?

  8. Da Pater Schneider ja nie der Täterschaft beschuldigt wurde, müsste also in Göttingen unter seiner Ägide ein Täter dort in der Gemeinde auftauchen, den Pater Schneider wiederum deckt – ist diese Wahrscheinlichkeit etwa hoch, und das nach seinem Eingeständnis von Verantwortungsübernahme in seiner Stellungnahme?

  9. Mal ehrlich?!
    Was sind das für Konsequenzen, wenn jemand, der seiner Verantwortung als Rektor in der Weise nachkam, wie Pater Schneider jetzt wieder in einer Position eingesetzt wird, in der er wieder Verantwortung trägt?
    Wenn Herr Schneider aus seinem Scheitern an dieser Aufgabe nicht die folgerichtigen Konsequenzen ziehen kann oder will, dann sollte das in erster Linie sein Arbeitgeber tun.

    Und das meine ich auch damit, dass Verantwortung übernommen wird.

    Wenn sich bei Ihnen, Jean, da keine neuen Fragen auftun, dann bleibt mir nur, mich zu wundern.

    Gruß
    Iris

  10. Lieber Jean,

    ich sehe, dass du durchaus sachlich diskutierst, danke dafür!
    Also mal abgesehen von der zu übernehmenden Verantwortung
    und der Nicht-Kommunikation seitens Schneiders (bzw nur durch Anwälte)
    mit den betroffenen aus 40 Jahren unter seiner Verantwortung, die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Katastrophe.
    Erstens ist dem Menschen sehr schwer bestimmte über zig Jahre eingeübte Verhaltensmuster abzulegen. Besonders wenn diese ja immer nur zu Erfolg und Anerkennung und nie zu Strafe geführt haben. Zweitens wurde bereits schon einmal ein übergriffiger Pater nach Göttingen versetzt, der bereits in Berlin am Canisius-Kolleg sein Unwesen getrieben hatte und dort untragbar geworden war. Er hat den Missbrauch danach in Göttingen und anderswo unter den duldenden Augen der Jesuiten weiter geführt. Solche Konstellationen wie am AKO können also immer wieder entstehen und ich finde, dass man besonders in Göttingen Verständniss für die Sorge der bereits Betroffenen und anderer haben muss..

    Sollten nicht doch lieber Zeichen gesetzt werden und Verantwortung übernommen werden? Und warum diese Scheu, sich mit den Opfern auseinander zu setzen? Dabei könnte doch nun wirklich was gelernt werden. Ich finde man muss es den Opfern hoch anrechnen, dass sie sich ein Gespräch mit Schneider überhaupt noch antun wollen!

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