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1.829 Kommentare zu “Forum

  1. „The separation of priests from the world is a reality that is not subject to discussion. It exists per se, as a natural consequence of the Sacrament of Orders.“ (Weihesakramente)

    „…Die Qualitäten, die ich in der Erziehung zur Tochter aus gutem Hause gelernt habe, sind die Qualitäten, dank derer ich mich im Bordell heimisch gefühlt habe. Weil ich genau wusste: Du bedienst das, was die Welt von außen an Erwartungen an dich stellt. Und die Welt ist im Patriarchat erst mal eine männliche. Was wir an Hörigkeit den Erwartungen der Welt gegenüber lernen, als Kinder in diesem Schulsystem und später in der Welt aus Studium und Ausbildung, bereitet dich perfekt auf den Puff vor. Was hinzukommt sind Geld und Sex, aber die Qualitäten an sich sind die, die ich als Tochter aus gutem Hause gelernt habe. Eine Gesellschaft mit echtem Interesse müsste fragen, woher können die Prostituierten ihren Job so gut? Und sie müsste sich der Antwort stellen, dass sie selbst ihr das beigebracht hat, und zwar lange vor dem Sex…“ (krautreporter)

  2. Der folgende Text erschien 2009 im „Religionsphilosophischen Salon“

    Am Ende des Textes heisst es im Jahr 2009:

    „….. Katholiken in den USA sehen allein schon wegen dieses intimen Verflechtung Johannes Paul II. mit Maciel die Notwendigkeit, ganz neu über eine mögliche Selig- und Heiligsprechung des polnischen Papstes nachzudenken …… „

    Diese Gründe haben Franziskus nicht interessiert:

    13. Dez 2009

    Legionäre Christi – Ihr Gründer Maciel ein enger Freund von Papst Johannes Paul II.

    http://religionsphilosophischer-salon.de/560_legionare-christi-ihr-grunder-maciel-ein-enger-freund-von-papst-johannes-paul-ii_benediktxvi

    Und dann noch der Bericht vom 9.1.2014 von RV, zu dem sich jeder selbst eine Meinung bilden kann:

    Es wäre auch möglich gewesen, die Ordensgesesellschaft der „Legionäre Christi“ zu schließen. Passiert aber nicht, weil der Orden immer noch als Lieferant von Priesternachwuchs von Rom gewünscht ist.

    Weil man keine Reformen will, wird ausgerechnet dieser Orden als Reform verkauft:

    „Legionäre“ vor Abschluss ihrer Reform

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/01/09/%E2%80%9Elegion%C3%A4re%E2%80%9C_vor_abschluss_ihrer_reform/ted-762356
    des Internetauftritts von Radio Vatikan 09.01.2014

  3. Vatikan organisiert interreligiöse Konferenz zu Mann und Frau

    Zitat aus dem Text:

    „Dazu zähle auch die naturgewollte Partnerschaft zwischen Mann und Frau vor dem Hintergrund der traditionellen Ehe.“

    Dieser Text stammt von der Webseite
    http://de.radiovaticana.va/news/2014/11/04/vatikan_organisiert_interreligi%C3%B6se_konferenz_zu_mann_und_frau/ted-834618

    des Internetauftritts von Radio Vatikan vom 4.11.2014

    Die Begriffe „Naturrecht“ und „naturgewollt“ stehen für eine Denkweise, die von Aristoteles, Platon und vielen anderen vor Jahrhunderten vertreten wurde und heute noch innerhalb der rkk von reaktionären Theologen vertreten wird.

    In Artikeln über Benedikt XVI – sei es bei wikipedia oder anderswo – findet sich dazu einges.

    Der Begriff „nicht naturgewollt“ ist aber auf homosexuelle Partnerschaften angewandt wissenschaftlich nicht haltbar, weil die Wissenschaft der Evolutionsbiologe schon am Beispiel von Tieren aufgezeigt hat, dass es schwules Verhalten unter Tieren gibt:

    Hier ein Beispiel: „Film über schwule Pinguine“:

    http://www.ardmediathek.de/tv/extra-3/Schwule-Pinguine/NDR-Fernsehen/Video?documentId=11817284&bcastId=3709210

    Mit der reaktinären Theorie des Naturrechts kommt man keinen Schritt weiter, um etwas in wissenschaftlich haltbarer Form zu erklären.

    Berzeichnet ist ja auch die Propagierung der „traditionellen Ehe“ mit Hilfe dieser Naturrechts-Formel.

    Selbstverständlich sind die ganz überwiegende Mehrheit der Patnerschaften (schätzungsweise 95 %) Partnerschaften zwischen Mann und Frau.

    Die Propagierung der angeblichen männlichen Überlegenheit in einer „traditionellen Ehe“ ist aber Ideologie, sei es in der rkk oder anderswo, wie z.B. in einem Fall, der die Zeugen Jehovas betraf, vor kurzem hier aufgezeigt.

    Aus der Meldung von RV oben lässt sich entnehmen, dass sehr kurz nach der Familiensynode in Rom schon wieder eine Veranstalung zur Propagierung von familienpolitisch rückschrittelichen Vorstellungen angesetzt wird.

  4. „Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in 26 Fällen hat die Staatsanwaltschaft Krefeld gegen einen Priester des Bistums Aachen Anklage erhoben. Das bestätigte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde dem WDR. Im Januar soll der Prozess gegen den Geistlichen vor dem Landgericht Krefeld beginnen. Jahrelang hatte sich der heute 56-Jährige der deutschen Strafverfolgung entzogen. Erst vor wenigen Wochen wurde der Priester von Südafrika nach Deutschland ausgeliefert….“ (Georg K.)
    http://www1.wdr.de/studio/aachen/nrwinfos/nachrichten/studios79051.html

    spätberufen und zu spät geschnappt….

  5. Die WZ schrieb vor einem ¾ Jahr im Frühjahr dieses Jahres am 4. März 2014:

    Fall Georg K.: Endet am Donnerstag der Prozess?

    http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/willich/fall-georg-k-endet-am-donnerstag-der-prozess-1.1575906

    Einige Wochen später, am 24. April 2014, fragte die WZ :

    Fall Georg K.: Wird das Verfahren eingestellt?

    „Wieso zieht sich der Prozess eigentlich so unendlich hin? Ein Grund ist, dass irgendwann die Aufzeichnungen des Chefermittlers verloren gegangen waren. Die 1000 Seiten der Akte mussten mühsam rekonstruiert werden. „Das ist wie in einer Bananenrepublik“, schimpft ein Insider.“

    Gestern, am 4. November 2014, schrieb die WZ:

    Prozess gegen Georg K. beginnt im Januar

    „…Ein Jahr später soll sich der Geistliche in einem Kommunioncamp (in Südafrika) Kindern sexuell genähert haben…..“

    „……….Die Anklageschrift gegen K. hatte Richterin Rühl gestern noch nicht vorliegen. Sie erklärte allerdings, dass es sich bei den 26 Fällen, die nun vor Gericht zur Sprache kommen, ausschließlich um solche aus Deutschland handele. Die Missbrauchsvorwürfe aus Südafrika spielten beim Prozess keine Rolle. ……“

    http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/willich/prozess-gegen-georg-k-beginnt-im-januar-1.1782158

    Unter dem Artikel finden sich auch noch Hinweise auf weitere Artikel der WZ zum Fall Georg K.

  6. Am 8.2.2010 schrieb DER SPIEGEL

    Scham und Angst

    „Die katholische Kirche wird von einer Reihe sexueller Missbrauchsfälle erschüttert. Betroffen sind nicht nur die Jesuitenschulen. Fast hundert Kirchenmänner gerieten in den letzten Jahren in Missbrauchsverdacht. Nach Jahrzehnten der Verdrängung bricht jetzt die Schweigemauer.“

    In dem vor mehreren Jahren geschriebenen Artikel sagte DER SPIEGEL zum Fall Georg K.:

    „…Auch das Bistum Aachen hat sich bei seinem jüngsten Fall kaum anders verhalten als früher. Obwohl die Personalabteilung der Diözese darüber informiert war, dass Pfarrer Georg K. jahrelang minderjährige Ministranten in seine Privatsauna im Pfarrhaus eingeladen hatte, offenbar nicht nur zum gesunden Schwitzen, wurde der Mann lediglich in eine deutsche Auslandsgemeinde in Südafrika geschickt.

    Dort fiel er sofort nach einer Freizeit mit Erstkommunionskindern auf, weil er sich diesen im Schlafsaal nach Ansicht der Ermittler unsittlich genähert hatte.

    Über den Vorfall an seiner alten Wirkungsstätte wurde seine neue Gemeinde nicht informiert, erst als Betroffene die Medien einschalteten, reagierte die Kirche und verwies auf ihren Missbrauchsbeauftragten, dem man „Belastendes“, aber bitte auch „Entlastendes“ melden möge…..“

    Quelle: DER SPIEGEL vom 8.2.2010

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69577671.html

  7. “ In wie vielen katholischen Schulen, Heimen und Pfarreien es Missbrauch gab, wurde nie systematisch erhoben, selbst wenn es Hinweise in den Akten gab.“
    Quelle: DER SPIEGEL vom 8.2.2010
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69577671.html

    Und wird auch nie erhoben werden, denn das verweigert die RKK –
    merkwürdigerweise mittlerweile akzeptiert durch die deutsche Öffentlichkeit, während in anderen Ländern Untersuchungskommissionen die an Missbrauch beteiligten Institutionen untersuchen –

    Und auch die Tatorte von durch Ordensangehörige geführte Einrichtungen bleiben in der sog. wissenschaftlichen Studie der RKK außen vor.

    Stattdessen meldet die RKK ihren Führungsanspruch bei Aufklärung und Prävention weltweit an – während in rund 30 Ländern derzeit Priester vor Gericht stehen, weil Opfer den Mut hatten, die mumaTäter anzuzeigen.

    Und im Vatikan passiert immer noch nichts hinsichtlich der Verantwortung der Prälaten…
    An Stelle von konkreten Aktionen redet man davon, Bischöfe sollten ein „lebendiges Zeichen der Anwesenheit des Herrn“ sein ..

    …formulierte Tugenden und die zehntausendfache Realität klerikaler sexueller Gewalt

  8. Die Welt vom 26.01.2012 schrieb:

    Missbrauch – Pfarrer muss sechs Jahre hinter Gitter

    Ein Geistlicher ist wegen des sexuellen Missbrauchs von Jungen verurteilt worden. Der 46-Jährige soll auch vom Priesteramt ausgeschlossen werden.

    Der Artikel aus dem Jahr 2012 enthält auch eine Sammlung der Zeitung von 24 „Fakten über Missbrauch“.

    Als Quelle für diese Sammlung nennt die Zeitung das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN).

    Die ersten 9 Punkte in dieser Sammlung aus der Quelle des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen lauten:

    1) Häufigkeit: 6,4 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, dass sie in ihrer Kindheit oder Jugend mindestens einmal sexuellen Missbrauch „mit Körperkontakt“ erlitten haben. Bei den männlichen Befragten waren es 1,3 Prozent.

    2) In der Vorgängerstudie von 1992 hatten 8,6 Prozent der Frauen von solchen Übergriffen in ihrer Kindheit und Jugend berichtet und 2,8 Prozent der Männer. Die Zahl der Missbrauchsfälle ist damit zurückgegangen.

    3) Mögliche Gründe sind unter anderem eine gestiegene Bereitschaft von Missbrauchsopfern, die Täter anzuzeigen. Während in den 80er Jahren im Durchschnitt nur etwa jeder zwölfte Täter mit einem Strafverfahren rechnen musste, gelte das heute für etwa jeden dritten. Die Öffentlichkeit sei sensibler für das Thema geworden, und die Prävention sei besser.

    4) Der Rückgang der Fälle betrifft aber vor allem Übergriffe innerhalb der Familie. Das Risiko, von unbekannten Tätern missbraucht zu werden, ist laut Studie über die vergangenen drei Jahrzehnte weitgehend konstant geblieben.

    5) Täter: Die Täter sind laut Studie meist Männer aus der eigenen Familie (insbesondere Onkel, Stiefväter und Väter) oder dem Bekanntenkreis der Kinder und Jugendlichen (vor allem Erwachsene aus dem Umfeld der Eltern, Nachbarn, Freunde). Nur in knapp jedem vierten Fall handelt es sich um einen Unbekannten.

    6) Weibliche Täter gibt es nur wenige. Nur in den seltensten Fällen vergreifen sich Frauen an Kindern und Jugendlichen.

    7) Bei 8,6 Prozent der Frauen, die als Mädchen missbraucht wurden, war einer ihrer Lehrer der Täter. Ein Übergriff durch einen katholischen Priester wurde dagegen nur in einem einzigen Fall genannt.

    8) Die Studienautoren sehen keinen Widerspruch zu den zuletzt massenhaft bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen. Die Übergriffe lägen in diesen Fällen oft 35 Jahre zurück. In der jüngeren Vergangenheit seien Priester als Missbrauchstäter seltener in Erscheinung getreten.

    9) Tatorte :Der Missbrauch geschieht oft im eigenen Zuhause der Kinder und Jugendlichen oder aber in der Wohnung des Täters. Hintergrund: Bei Übergriffen mit Körperkontakt gibt es in der Regel eine Vorbeziehung zwischen dem Opfer und seinem Täter.

    In der Liste folgen 15 weitere „Fakten über Missbrauch“,
    die die Zeitung „DIE WELT“ am 26.1.2012 auflistet.

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13835815/Missbrauch-Pfarrer-muss-sechs-Jahre-hinter-Gitter.html#disqus_thread

    Wikipedia-Artikel

    Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche

    „Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche ist ein Phänomen, das seit Mitte der 1990er Jahre weltweit größere öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Die Sensibilisierung für das frühere Tabuthema hat viele Opfer ermutigt, selbst noch 30 oder 40 Jahre nach den Vorfällen ihre traumatischen Erlebnisse öffentlich zu machen. ………..“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche

  9. Papst bei der Generalaudienz:

    Bischöfe sollen dienen – Lob der Kollegialität

    Dieser Text stammt von der Webseite
    http://de.radiovaticana.va/news/2014/11/05/papst_bei_der_generalaudienz:_bisch%C3%B6fe_sollen_dienen_%E2%80%93_lob_der/ted-834765

    des Internetauftritts von Radio Vatikan vom 05.11.2014

    Zitat aus der Papstansprache:

    „Die Mütterlichkeit der Kirche komme vor allem im Bischof zum Ausdruck,……“

    Zitat Ende

    Das wirft die Frage auf: Wie lautet denn nun die richtige Anrede?

    Frau Müllerin? Ehrwürdige Mutter Müller? Frau Bischöfin Müller?

  10. Betrifft Ausführungen in:

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7646

    Hinzu kommt, dass die rechtlichen Verhältnisse in den USA, wo die meisten Prozesse laufen, ganz anders sind als das Rechtssystem in Deutschland.

    In den USA kann ein Missbrauchsopfer mit einer vergleichsweise hohen finanziellen Entschädigung rechnen, falls der Prozess erfolgreich ist, in Deutschland nicht.

    Zusätzlich zu allen anderen Problemen steht ein Missbrauchsopfer in Deutschland – in einem Fall, der noch nicht rechtlich wegen Zeitablaufs verjährt ist – auch noch vor der Frage:

    Soll ich mir die psychische Belastung durch einen Prozess „selbst antun“, um dann sogar im Erfolgsfall eine vergleichsweise geringe finanzielle Entschädigung zu erstreiten?

    In anderen Worten: Auch hier arbeiten die beiden großen Kirche und der Staat in Deutschland in Wirklichkeit zusammen.

    Aufgrund der Vielzahl der Kirchen in den USA gilt in den USA rechtlich eine ganz andere und größere Trennung zwischen Kirche(n) und Staat.

    Hier ein Beispiel zur geringen Höhe einer Entschädigungszahlung in Deutschland:

    „Am 16. Juli 2011 bekam der Mann 8000 Euro, weil er als Kind durch einen Angehörigen der katholischen Kirche missbraucht worden war.“

    Dieser Fall wurde aufgrund eines Urteils einer breiteren Öffentlickeit bekannt:

    „Urteil zu Pfändungen: Missbrauchsopfer dürfen Entschädigung behalten

    Wer von der katholischen Kirche wegen sexueller Übergriffe entschädigt wird, darf dieses Geld behalten. Das gilt selbst dann, wenn das Vermögen des Betroffenen gepfändet wird, hat der Bundesgerichtshof entschieden.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bundesgerichtshof-missbrauchsopfer-duerfen-entschaedigung-behalten-a-995540.html

  11. http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7652

    Hier noch mehr zur Zusammenarbeit von Staat und Kirche in Europa:

    Die „Europäische Volkspartei“, kurz EVP, freut sich auf den Papst.

    Die christdemokratische Fraktion ist die stärkste im EU-Parlament.

    Manfred Weber ist bayerischer CSU-Politiker.

    Er steht seit dem 4. Juni dieses Jahres an der Spitze der EVP-Fraktion.

    Der Christdemokrat freut sich im Interview mit RV,

    dass der Papst „seine Autorität in die Waagschale wirft“

    und „sieht den Papst vor allem als Verbündeten.

    Weiteres hier:

    Papst und EU: „Ein nicht zu unterschätzendes Signal“

    Dieser Text stammt von der Webseite
    http://de.radiovaticana.va/news/2014/11/06/papst_und_eu:_%E2%80%9Eein_nicht_zu_untersch%C3%A4tzendes_signal%E2%80%9C/ted-834962
    des Internetauftritts von Radio Vatikan vom 06.11.2014

    Was die jubilierenden Christdemokraten im EU Parlament nicht zur Kenntnis nehmen möchten:

    Der Vatikanstaat ist eine absolute Monarchie. Staatsoberhaupt ist der Papst, der die volle Legislative, Exekutive und gerichtliche Gewalt ausübt.

    http://www.vaticanstate.va/content/vaticanstate/de/stato-e-governo/organi-dello-stato.html

    Aus diesem Grund ist es ein Armutszeugnis für das EU-Parlament, dass man im EU-Parlament in Straßburg den popolistischen Geschichtchen eines absoluten Monarchen lauschen möchte.

    Ob am 25. November 2014 in Straßburg auch zum Empfang des Papstes die Hymne des Vatikanstaates

    „Glückliches Rom, edles Rom, du bist Sitz des Petrus, der in dieser Stadt sein Blut vergoss und dem die Schlüssel des Himmelreiches übergeben wurden.“

    gespielt werden soll, ging aus der Meldung von RV oben noch nicht hervor.

  12. Kindesmißbrauch im Namen von Religion

    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/kindesmissbrauch-im-namen-von-religion

    Wie es sich immer wieder ähnelt:
    Dominican provincial won’t answer questions about priest’s ‘sex abuse’
    http://www.timesofmalta.com/articles/view/20141106/local/Dominican-provincial-won-t-answer-questions-about-priest-s-sex-abuse-.542831

    Stift Kremsmünster Urteil gegen ´Pumpgun-Pater´ rechtskräftig

    Und eine sehr gute Übersicht zu sexGewalt in Australien mit Statistiken:
    Breaking the silence about white Australian men’s abuse of children
    http://theconversation.com/breaking-the-silence-about-white-australian-mens-abuse-of-children-32731

  13. Vielen Dank für die Übersendung des Textes

    „Kindesmißbrauch im Namen von Religion“

    mit dem ich mich morgen beschäftigen werde.

    Am 2. November 2014 hatte ich folgenden Text gepostet:

    Saturday, Nov 1, 2014

    The sad, twisted truth about conservative Christianity’s effect on the mind

    Some religious beliefs may alter brain function, making us more prone to anxiety and depression

    In diesem Artikel heisst es:

    „In this discussion, we focus on the variants of Christianity that are based on a literal interpretation of the Bible. These include Evangelical and fundamentalist churches, the Church of Latter Day Saints, and other conservative sects. These groups share the characteristics of requiring conformity for membership, a view that humans need salvation, and a focus on the spiritual world as superior to the natural world. These views are in contrast to liberal, progressive Christian churches with a humanistic viewpoint, a focus on the present, and social justice.“

    http://www.salon.com/2014/11/01/the_sad_twisted_truth_about_conservative_christianitys_effect_on_the_mind_partner/

    Siehe auch Unterwegs sagt: 2. November 2014 um 11:45

    Dort zwei Texte, die sich mit dem Thema
    “Kindesmissbrauch durch religiöse Indoktination” beschäftigen:

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-36/#comment-7607

    Der Text von „salon.com“ vom 1. November 2014 konzentriert sich auf die sogenannten „konservativen Sekten“.

    Selbstverständlich ist die katholische Kirche keine „liberal, progressive Christian church“

    Aus dem Zitat oben geht aber hervor, dass Kirchen, die sich auch mit „present, and social justice“ beschäftigen, aus Sicht des Aufsatzes besser weg kommen.

    Dass sich die Katholische Kirche überhaupt mit diesen sozialen Themen beschäftigt, ist meines Erachtens einer der Hauptgründe, dass sie noch Anerkennung bei bestimmten Regierungen und Parteien findet.

    Dies ging ja auch aus dem Text zur Einladung des Papstes bei der EU hervor: Die Einladung wird sowohl von Christdemokraten als auch von Sozialdemokraten befürwortet.

    Die Frage ist: Warum?

  14. http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7654

    Kindesmißbrauch im Namen von Religion

    Beginn, Auswirkungen, Ursachen, Lösungen
     
    „Die Tatsache des Mißbrauchs von Kindern weltweit im Namen von Religion ist allgemein noch kaum bewußt. Entweder viel zu groß oder aber viel zu verdeckt sind meist die Auswirkungen dieser Problematik, als daß man sich allgemein mit ihren Ursachen befassen würde. Und viel zu sehr sind viele verantwortlich am Mißbrauch Mitwirkende persönlich durch ihr eigenes Schicksal in der Sache verstrickt, so gehört der Mißbrauch allgemein noch immer (unbewußt) zur Normalität. 
    Beginn des religiösen Kindesmißbrauchs …………..

    http://www.humanistische-aktion.de/missbrau.htm

    Der von Ihnen verlinkte Text ist im Prinzip ein Text zu dem Thema, was mich zur Zeit immer wieder beschäftigt.

    Zur Zeit bin ich auf der Suche nach spezifischeren Texten, die sich mit der Erstbeichte und Erstkommunion im Alter von 8 Jahren beschäftigen.

    Zur Beichte habe ich inzwischen einen Hinweis auf das folgende Buch gefunden:

    John Cornwells Studie „Die Beichte“

    Die Quelle des Missbrauchs

    ……. Über die Geschichte der Beichte erschien jetzt

    Das Buch
    John Cornwell: „Die Beichte. Eine dunkle Geschichte“. Berlin Verlag 2014, 319 Seiten

    Zitat aus dem Zeitungsartikel darüber:

    „…Und noch viel dramatischer: Pius X. führte damit die Kinderbeichte und die Erstkommunion für die erst Siebenjährigen ein. Zu Recht spricht Cornell von einem „der gewagtesten Experimente an Kindern, die je im Namen des Christentums verordnet wurden“ und schreibt über die
    „Traumatisierung schon der Jüngsten“.

    Siehe:

    http://www.taz.de/!132332/

  15. USA: Erzbistum Chicago veröffentlicht Akten zu Missbrauch

    Dieser Text stammt von der Webseite
    http://de.radiovaticana.va/news/2014/11/07/usa:_erzbistum_chicago_ver%C3%B6ffentlicht_akten_zu_missbrauch/ted-835173
    des Internetauftritts von Radio Vatikan vom 07.11.1014

    The Guardian Thursday 6 November 2014

    Chicago Catholic archdiocese releases new sexual abuse files on 36 priests

    Cardinal Francis George says disclosure of 15,000 pages, which detail how church handled victims and accused priests, is part of effort to ‘rebuild trust’

    http://www.theguardian.com/us-news/2014/nov/06/chicago-catholic-archdiocese-secret-files-sexual-abuse-cases

  16. John Cornwell, Die Beichte

    Eine Geschichte von Macht und Unterdrückung

    „Als Papst Pius X. im Jahr 1905 das Mindestalter für die Beichte auf sieben Jahre herabsetzte, begann ein großes Menschenexperiment:

    Kinder wurden seitdem systematisch in Scham und Schrecken gehalten.

    Die Furcht vor Sünde, Fegefeuer und ewiger Verdammnis schuf bei Generationen von Gläubigen ein Lebensgefühl der Angst.

    Es war kein Zufall, dass manche dieser Sünden Formen von Ungehorsam gegenüber den kirchlichen Autoritäten umfassten.

    Vor allem aber hat die Beichte das Verhältnis vieler Gläubiger und katholischer Amtsträger zur Sexualität nachhaltig geprägt.

    Die Folgen sind bis heute spürbar – in einer Epoche von Säkularisierung und sexueller Befreiung haben gerade der Freiraum der Beichte und das Konzept der Sünde dem Missbrauch von Kindern Vorschub geleistet.

    http://www.berlinverlag.de/buecher/die-beichte-isbn-978-3-8270-7653-3

    Zeitung „Christ & Welt“ Sakrament

    „Tue Böses und rede darüber“ Aus: Ausgabe 03/2014

    „Immer weniger Menschen gehen zur Beichte. Kein Wunder, viele Katholiken verbinden damit traumatische Erfahrungen,….“

    „…Viel zu kleine Jungen und Mädchen, kritisiert Cornwell, wurden mit Todsünden konfrontiert, viel zu intensiv wurden ihre Gedanken auf Reinheit von sexuellen Verfehlungen geprüft.

    Viel zu früh hätten Priester ohne Ausbildung in Pädagogik oder Kinderpsychologie unkontrollierten Zugang zu Kindern bekommen.

    ….

    “ Beichtvätern, die sich sexuell an Kindern versündigten, habe jedes Unrechtsbewusstsein gefehlt, weil ihnen die Institution die moralische Autonomie des Gewissens geraubt habe.“

    http://www.christundwelt.de/themen/detail/artikel/tue-boeses-und-rede-darueber/

  17. Deutschland Radio Kultur
    Beitrag vom 23.01.2014
    Sachbuch Missbrauch im Beichtstuhl
    John Cornwell: „Die Beichte – Eine dunkle Geschichte“
    Von Philipp Gessler

    http://www.deutschlandradiokultur.de/sachbuch-missbrauch-im-beichtstuhl.950.de.html?dram:article_id=275381

    Katholizismus
    Ausgeliefert im Beichtstuhl
    John Cornwell über sein Buch „Die Beichte. Eine dunkle Geschichte“
    Moderation: Joachim Scholl

    Deutschlandradio Kultur beendet den Text mit dem Hinweis:

    „Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“

    http://www.deutschlandradiokultur.de/katholizismus-ausgeliefert-im-beichtstuhl.954.de.html?dram:article_id=275490

    Wie ich wikipedia entnehme, verfasste Cornwell auch mehrere Entgegnungen aus christlicher Sicht auf Richard Dawkins.

    Ich kenne diese Texte nicht, ich halte es aber für wahrscheinlich, dass ich mich diesen Texten NICHT anschließen würde.

    Die Texte von/über Cornwell verlinke ich, weil ein Insider über die Beichte schreibt.

    Dabei interessieren mich vor allem die beiden Themen,

    a) dass die Situation der Beichte Täterpriestern den sexuellen Kindesmissbrauch einfacher gemacht hat (z.B. Concalves da Camara den Missbrauch von Sebastian von Portugal)

    und

    b) dass die Beichte für ganz viele Kinder einen brainwash dargestellt hat, der auch diejenigen Kinder betraf, die nicht sexuell von einem Priester missbraucht wurden.

  18. Interessant mal wieder, was NICHT zitiert wird:

    „Das Verbrechen des Missbrauchs soll denn auch nur ein Schaden für den Sünder selbst sein, der sich mit seiner Tat von Gott abwendet und damit seine eigene Seele verletzt. Dass er die Seele auch seines Opfers verletzt, kommt in diesem Konzept nicht vor. Da die Seele des missbrauchten Kindes von außen nicht geschädigt werden kann– dazu braucht es nach katholischem Verständnis seinen eigenen, willentlichen Verstoß gegen Gottes Gebot – und gleichzeitig die körperliche Verletzung nicht zählt, wundert es nicht, dass die Kirche zum sexuellen Missbrauch ihres Klerus keine Haltung findet. “
    http://www.taz.de/!132332/

  19. http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7662

    Zu:
    „Interessant mal wieder, was NICHT zitiert wird:“

    Suchen Sie sich doch gern eine der folgenden Reviews des Buches aus:

    Financial Times
    Guardian, UK
    Sunday Times, UK
    Observer, UK
    Times Literary Supplement
    Irish Independent
    Buffalo News
    The Spectator, UK
    National Catholic Reporter
    U.S. Catholic
    Commercial Dispatch, Ohio
    Kirkus
    John Heilpern, contributing editor, Vanity Fair
    Garry Wills, author of Why I Am a Catholic
    Gary Kearns, Maynooth University College, Ireland
    David Lodge

    http://www.amazon.com/The-Dark-Box-History-Confession/dp/product-description/0465039952/ref=dp_proddesc_0?ie=UTF8&n=283155&s=books

    Auch die Lektüre der „Customer Reviews“ könnte weiterführen, z.B.:

    „What would you think of a person who takes an emetic, vomits and then eats her own vomit? And also eats the vomit of colleagues?

    Seriously disturbed, you might say?

    But this is St. Theresa of Avila, practising ’self-mortification‘. And she is revered precisely FOR such acts, not in spite of them.“

    http://www.amazon.com/ss/customer-reviews/0465039952/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?_encoding=UTF8&ref_=dp_top_cm_cr_acr_txt&showViewpoints=1

  20. Sebastian of Portugal

    „A Pedophile in the Palace: or The Sexual Abuse of King Sebastian of Portugal (1554-1578) and its Consequences“ (PDF). People.virginia.edu.

    According to University of Virginia historian Harold B. Johnsonn, Luís Gonçalves da Câmara became Sebastian’s confessor, ………

    12

    Thus, aside from his grandmother Catarina, the adult most constantly in contact with Sebastian was his tutor and confessor

    14

    The possibility of sexual abuse in the confessional was great. The confessor penitent relationship was ripe with temptations for unscrupulous and predatory confessors.

    In Sebastian’s case this would clearly be his tutor, Padre Luís Gonçalves da Câmara, who first became his confessor in 1560, a
    post that he held until 1566, the year after Sebastian`s symptoms became known…………

    http://en.wikipedia.org/wiki/Sebastian_of_Portugal

  21. Ist das kompliziert…

    Am 7. November 2014 um 12:30 zitierten Sie die taz mit “…Und noch viel dramatischer: Pius X. führte damit …“
    und am 7. November 2014 um 16:55 ” Beichtvätern, die sich sexuell an Kindern versündigten, habe jedes Unrechtsbewusstsein gefehlt, weil ihnen die Institution die moralische Autonomie des Gewissens geraubt habe.” c+w

    Warum nicht sofort die Erklärung zitieren, wie das geschah?

    „Das Verbrechen des Missbrauchs soll denn auch nur ein Schaden für den Sünder selbst sein, der sich mit seiner Tat von Gott abwendet und damit seine eigene Seele verletzt. Dass er die Seele auch seines Opfers verletzt, kommt in diesem Konzept nicht vor. Da die Seele des missbrauchten Kindes von außen nicht geschädigt werden kann– dazu braucht es nach katholischem Verständnis seinen eigenen, willentlichen Verstoß gegen Gottes Gebot – und gleichzeitig die körperliche Verletzung nicht zählt, wundert es nicht, dass die Kirche zum sexuellen Missbrauch ihres Klerus keine Haltung findet. ”

    Ist diese

    UNGEHEUERLICHKEIT

    so tief in katholischen Menschen verankert, dass sie überhaupt nicht mehr merken, was da steht????
    Und warum wir Überlebenden bei Kindern von Seelenmord sprechen?

    Darauf wollte ich nur hinweisen.

    Sie finden übrigens bei http://scholar.google.de/
    wissenschaftliche Dokumente viel einfacher….

    Und in der Leseprobe der „Beichte“ wird doch der irrsinnige Kampf der RKK gegen Sexualität (als Herrschaftsmittel) überdeutlich
    http://www.berlinverlag.de/buecher/leseprobe/die-beichte-isbn-978-3-8270-7653-3/extract

  22. http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7667

    Zu:

    „Ist das kompliziert…“

    Ja, das ist kompliziert.

    Zu:

    „Am 7. November 2014 um 12:30 zitierten Sie die taz mit “…Und noch viel dramatischer: Pius X. führte damit …”

    In der Tat hatte ich auf den Artikel der taz hier hingewiesen und durch die Verlinkung des Textes, es jedem Leser einfach gemacht, den gesammten Text der taz zu studieren, und zwar hier:

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7654

    Zu:

    „und am 7. November 2014 um 16:55 ”
    Beichtvätern, die sich sexuell an Kindern versündigten, habe jedes Unrechtsbewusstsein gefehlt, weil ihnen die Institution die moralische Autonomie des Gewissens geraubt habe.” c+w“

    In der Tat, diesen Satz hatte ich zitiert, und zusätzlich den mehrere Seiten langen Text von Christ & Welt , aus dem dieser Satz stammt, verlinkt, damit sich jeder Leser zum Buch von John Cornwell, Jahrgang 1940, mittlerweile Fellow am Jesus College in Cambridge eine eigene Meinung bilden kann.

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7660

  23. http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7667

    Zu:

    Warum nicht sofort die Erklärung zitieren, wie das geschah?

    “Das Verbrechen des Missbrauchs soll denn auch nur ein Schaden für den Sünder selbst sein, der sich mit seiner Tat von Gott abwendet und damit seine eigene Seele verletzt. Dass er die Seele auch seines Opfers verletzt, kommt in diesem Konzept nicht vor. Da die Seele des missbrauchten Kindes von außen nicht geschädigt werden kann– dazu braucht es nach katholischem Verständnis seinen eigenen, willentlichen Verstoß gegen Gottes Gebot – und gleichzeitig die körperliche Verletzung nicht zählt, wundert es nicht, dass die Kirche zum sexuellen Missbrauch ihres Klerus keine Haltung findet. ”

    Antwort: Auf den Artikel der taz hatte ich hingewiesen, und Sie zitieren aus einem Artikel

    http://www.taz.de/!132332/

    den ich hier schon verlinkt hatte,

    Jeder Leser hier konnte sich damit zu den Thesen des Autors eine eigene Meinung bilden:

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7658

  24. http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7667

    Zu:
    „Und in der Leseprobe der “Beichte” wird doch der irrsinnige Kampf der RKK gegen Sexualität (als Herrschaftsmittel) überdeutlich“

    http://www.berlinverlag.de/buecher/leseprobe/die-beichte-isbn-978-3-8270-7653-3/extract

    Antwort:
    Auch diese Leseprobe des Verlages stammt aus einem Text, den ich hier schon verlinkt hatte, siehe:

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7660

  25. http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7667

    Zu: „Sie finden übrigens bei http://scholar.google.de/
    wissenschaftliche Dokumente viel einfacher….“

    Dort steht die Überschrift „Auf den Schultern von Riesen“
    Eine sehr berechtigte Mahnung an alle. Aber auch diesen bedeutenden Satz braucht man nicht dogmatisch als ewige Wahrheit aufzufassen.

    Einem Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT), wird eine Umkehrung des Gleichnisses zugeschrieben. Sie drückt auf amüsante Weise aus, dass Wissen und Wissenschaft auch immer wieder hinterfragt werden müssen, um wissenschaftliches Neuland betreten zu können und Dogmen zu vermeiden:

    “If I have not seen as far as others, it is because there were giants standing on my shoulders”

    „Wenn ich nicht so weit sehen konnte wie andere, so deshalb, weil Giganten auf meinen Schultern standen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zwerge_auf_den_Schultern_von_Riesen

    Zu:
    „Warum nicht sofort die Erklärung zitieren, wie das geschah?“

    Aus Ihrem Satz oben ergibt sich, dass Sie wahrscheinlich an einer katastrophalen Schule erzogen wurden, in der man Ihnen Vorstellungen vermittelt hat, von denen Sie sich leider bis heute nicht lösen konnten.

    Zusätzlich zu der Vergewaltigung, die Ihnen in dieser Schule – wie Sie berichteten – angetan wurde, ging es in dieser Schule offensichtllich auch darum

    „SOFORT“ Erklärugen zu finden.

    Aus der Formulierung „DIE Erklärung“ ergibt sich, dass Sie eine Schule besucht haben, auf der Sie – wahrscheinlich im Fach „Gedichtinterpretation“ – damit gequält wurden, DIE RICHTIGE INTERPRETATION abzuliefern.

    Leider ist es Ihnen auch Jahrzehnte später noch nicht gelungen, sich von dieser Zwangsvorstellung des Deutschunterrichts der 50iger und 60iger Jahre des vorigen Jahrhunderts zu verabschieden.

    Insgesamt wirkt Ihr Text s vom 8. November 2014 um 7:56 wie folgt auf mich:

    Ich frage mich, ob eins der vielen Bierchen gestern schlecht war und Sie deswegen mit dickem Kopf aufgestanden sind.

  26. “Das Verbrechen des Missbrauchs soll denn auch nur ein Schaden für den Sünder selbst sein, der sich mit seiner Tat von Gott abwendet und damit seine eigene Seele verletzt. Dass er die Seele auch seines Opfers verletzt, kommt in diesem Konzept nicht vor. Da die Seele des missbrauchten Kindes von außen nicht geschädigt werden kann– dazu braucht es nach katholischem Verständnis seinen eigenen, willentlichen Verstoß gegen Gottes Gebot – und gleichzeitig die körperliche Verletzung nicht zählt, wundert es nicht, dass die Kirche zum sexuellen Missbrauch ihres Klerus keine Haltung findet. ”

    Ist diese

    UNGEHEUERLICHKEIT

    so tief in katholischen Menschen verankert, dass sie überhaupt nicht mehr merken, was da steht????
    Und warum wir Überlebenden bei Kindern von Seelenmord sprechen?

    PS: Nuhr hatte ein prima Rezept bei Logorrhoe…

  27. „Im kirchlichen Kontext hängen Sexualität und Macht zusammen, denn die Gestaltung der Sexualität ist eng verknüpft mit der Zulassung zur Kommunion und zur Gemeinschaft der Kirche.

    Wie ist Ausgrenzung theologisch zu verorten? Wo steht die Kirche heute in Fragen der Sexualität? Welche Verfahren gibt es? Warum sind „in der Nacht der katholischen Sexualmoral alle Katzen grau?“ Warum ist es wichtig, in der 1. Person Singular zu sprechen?

    Matthias Alexander Schmidt hat im Kontext der Familiensynode 2014 für das Dossier „Nicht Sex, sondern Sexualität“ von hinsehen.net mit P. Klaus Mertes SJ gesprochen….“

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=GwM-4z3eBEU

  28. KLASSE!

    KLASSE!

    KLASSE!

    KLASSE!

    Cardinal Raymond Burke, 66, was removed as head of the Vatican’s highest court and appointed to the ceremonial post of chaplain of the charity group Knights of Malta.

    Erzbischof Dominique Mamberti ist neuer Präfekt der Apostolischen Signatur

    Seinen „wir-verändern-nichts“-Einstand gab er schon 2013:

    “While many of the specific criminal offences included in these laws are undeniably new, it would however be incorrect to assume that the forms of conduct thereby sanctioned were previously licit,” Mgr Dominique Mamberti, who is in charge of relations between the Holy See and other states, said. “These were indeed punished, but as broader, more generic forms of criminal activity.”

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