Was die Betroffenen sexuellen Missbrauchs jetzt von der Kirche in Deutschland erwarten…

Aufarbeitung, Hilfe, Genugtuung – auch vier Jahre nachdem wir begonnen haben, über den erlittenen sexuellen Missbrauch in unserer Kindheit zu sprechen, sind diese Forderungen aus dem Frühjahr 2010 noch aktuell. Der Reflex der Selbst- und Ruferhaltung der Kirche ist unverändert und blockiert eine wirksame, d.h. für alle (auch die Institution und die Gläubigen) hilfreiche Aufarbeitung.

Konkret fordern wir von den Bischöfen und Ordensoberen in Deutschland, endlich aktiv auf die Betroffenen sexuellen Missbrauchs  in ihrem Verantwortungsbereich zuzugehen und die Gesprächsblockade, die faktisch seit 2010 herrscht, zu beenden. Ängstliches Schweigen einerseits und Wut auf der anderen Seite bringen uns nicht weiter.

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50 Gedanken zu „Was die Betroffenen sexuellen Missbrauchs jetzt von der Kirche in Deutschland erwarten…

  1. Die Vorschläge sind hervorragend.

    Und ich finde, Herr Ackermann, der derzeitige Missbrauchsbeauftragte der DBK hat Verstärkung verdient.

    Es ist doch eigentlich sehr unfair von seinen Kollegen (63 an der Zahl?) ihn ein solch brisantes, komplexes und belastendes Amt allein ausführen zu lassen. Wo er doch sowieso eigentlich als Bischof eines nicht unbedeutenden Bistums genug um die Ohren hat.

    Abgesehen davon gibt es innerhalb des Verantwortungsbereiches der Römisch-Katholischen Kirche mehrere Haupttatorte: Heime, Gemeinden, Schulen und Internate. Das kann doch nicht eine Person allein stemmen.

    Man stelle sich nur einmal vor, die Medien berichten demnächst mal über einen höheren Kirchenfunktionär, der selbst Täter ist. Und womöglich noch eine besonders üble Art von Kindesmissbrauch verübt hat.

    Nicht auszudenken. Da steht dann der Herr Ackermann wieder allein vor der Kamera und muss sich den unangenehmen Fragen der Journalisten und dem Zorn der Öffentlichkeit stellen.

    Oder springen ihm dann Kollegen bei? Wer würde das tun? Der Herr Voderholzer zum Beispiel fällt ja aus. Der ist ja fortan viel auf Reisen. Nach Rom. Probleme lösen in der Glaubenskongregation. Oder wer von denen kennt sich in der Thematik gut aus? Herr Marx ist ja neulich befördert worden. Der kommt wohl nicht mehr in Frage.

    VG aus Berlin-Köpenick sendet
    Angelika Oetken

  2. Da haben Sie ein Problem angesprochen, das mich auch stört. Einer wird abgestellt und der Rest der Hoheiten widmet sich interessanteren Dingen.Ist in den Orden ebenso. In der Kirche gibt es dermaßen viel zu berichtigen und abzuschaffen, das wird Äonen dauern.Man ist Weltkirche mit ausserordentlich viel Ablenkung.Was allerdings auf Radio Vatikan Nachrichten zu lesen ist von Ackermann, dass die Täter auch Menschen sind(aha, wenn es ihnen an den Kragen geht, vorher waren sie Monster), das riecht schon wieder nach Zurückfahren. Was im Radio Varikan Blog öfters zu lesen ist, nach Aussichtslosigkeit. Viereinhalb Jahre sind es, nicht vier.

  3. @XYZ,

    mich stört das nicht. Aber ich frage mich, ob das den Herrn Ackermann nicht wurmt. Dass ihn seine Kollegen nicht nur den schwarzen Peter zugeheimst haben, die sich im Laufe der Zeit als wahre „A-Karte“ herausstellte, sondern ihn jetzt quasi der Lächerlichkeit preisgeben.
    Ansonsten ist Stefan Ackermann ein längst erwachsener Mann. Der seine Lebensentscheidungen auch selbst verantworten muss. Niemand zwingt ihn, das Ganze mitzutragen.

    Grundsätzlich ist mir die RKK vollkommen egal. Was aber nicht heißt, dass ich mich damit einverstanden erkläre, dass der Führungskader dieser Organisation die Allgemeinheit und vor allem seine Opfer für die eigenen vorsätzlichen Unterlassungen bezahlen lässt.

    MfG,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  4. Liebe Angelika Oetken, einzelne Bischöfe abzustellen und zusätzlich im Laienbereich einzelne zu verdonnern, sich mit dem Thema zu befassen, ist d i e Methode, das Ganze auflaufen zu lassen. Das fromme Volk bedauert und die Opfer sind die Täter, die e n d l i c h Ruhe geben sollen. Trick 17.Was die erwachsene Selbständigkeit der Bischöfe angeht, da wäre ich mir nicht so sicher.Es werden die gewählt, die sich als linientreu und untertänig erwiesen haben. So war es bisher. Der neue Papst will sich mit den meisten Katholiken nicht streiten und wählt rechts und links und spricht rechts und links heilig. Eh dass in den Bischöflichen Konferenzen mal Selbstdenkende Herren an die Macht kommen,wird eine Menge Wasser den Rhein und den Tiber und so weiter hinunterfließen müssen.Werfen Sie einen Blick in die Kirchengeschichte: therapieresistenter als katholische Kirche ist nichts. Aus dem Grund hat sie sich 2000 Jahre gehalten. Ellenbogen, Vitamin B und Unterwürfigkeit. Werfen Sie einen Blick in die Liste derer, denen das Amt oder die Lehrbefugnis entzogen wurde, dann verstehen Sie.

  5. @XYZ,

    was die Mentalitäten von Kirchenfürsten und ihren Getreuen angeht, muss und will ich gar nichts verstehen.

    Mit Glaubensdingen habe ich sowieso nicht viel im Sinn.

    Aber ich habe was dagegen, wenn man Kriminelle gewähren lässt. Besonders Kindesmissbraucher. Aber auch Wirtschaftskriminelle.

    Beides in dieser Organisation reichlich vertreten. Und offenbar häufig auch in Personalunion.

    MfG,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  6. Wenn Sie die Hintergründe verstehen, werden Sie sich vielleicht eine andere Taktik aussuchen. Im Januar feiern wir 5 Jähriges. Fünf Jahre Hinhalterei, nichts Kapieren, sich fotografieren und filmen lassen bei Buchübergabe, Sitzungen und Katholikentagen.Beim Bücherschreiben über Opfer, Selbstmitleid, und wie gerne man doch..wenn man nur..aber es geht leider nicht und nun laßt uns ein neues Ablenkungsmanöver starten. Gnädig öffentlich mit den Opfern reden, die ihre ganze Zeit und Energie verpulvern…von dem Selbstwertgefühl welches Priester haben, kann eine ganze Kompanie leben.Von der Dummheit auch.

  7. @XYZ,

    die Taktik: wird laufend angepasst. Mein Beitrag oben über Herrn Ackermann war z.B. ironisch angelegt. Das ist auch ein Teil einer Taktik. Ironie ist sozusagen gehauchte Pöbelei ;-)

    Zeit und Energie verpulvert nur, wer davon ausgeht, dass innerhalb des Führungskaders der RKK irgendjemand irgendwann zu einer veränderten moralischen Einstellung kommt. Das wird nicht geschehen. Denn um dort zu landen, braucht man eine ganz bestimmte Mentalität. Und die Orientierung an den üblichen moralischen Normen wäre da ein Karrierehindernis. Nicht umsonst gibt es für den Priesternachwuchs ein wichtiges Ausbildungsziel, nämlich die ontologische Umdeutung. Oder einfach ausgedrückt: was wir beide in moralischer Hinsicht richtig fänden, würde ein Priester u. U. als falsch einschätzen. Nach seiner Schulung wohl gemerkt.

    Wie sagte vor einiger Zeit ein recht lebenserfahrener Priester zu mir: „wenn die da reingehen, sind die noch ganz in Ordnung“. Er meinte natürlich die Priesteranwärter und ihr Seminar.

    Und meiner Ansicht nach erfordert das sachliche, aber harte Verhandlungen.

    Im Volksmund: „keine Gefangenen“.

    Wir werden sehen.

    MfG,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  8. Nein, Angelika, wenn die da rein gehen, sind die bereits n icht in Ordnung.Dass Priester dem System die Schuld geben an ihren Macken, ist weit verbreitet..Ich könnte ein Buch schreiben über Berufungsgeschichten. An erster Stelle ist Berufung die Angst vor Beziehungen. An 2. Stelle sucht man sich ein Ordensleben aus, wenn man viel Auswahl zum Ausweichen haben muss. Das Streben nach dem Höheren und der MIssionseifer. Wer zum Schweigen gebracht werden soll, wird Bischof.All die herrlichen ewig gültigen Sakramente dienen der Kontrolle und Machtausübung. Kirchengeschichte zeigt, wie so manches entstanden ist aus dem Grund. Jeder noch so verkommene Priester kann gültige Sakramente spenden.Aber geschieden und wiederverheiratet darf sie nicht empfangen wegen der Entweihung.Größenwahn ist das. Auf einmal sind die Worte wichtig..das ist im Mittelalter entstanden. Ihre Ironie erkennt man, wenn man Sie kennt, Madamm Oetken.Es gibt keine Kirche und keine Glaubensgemeinschaft in der soviel unterwandert wird wie in der katholischen. Man bleibt und unterwandert. Alles hintenrum.Und hinternrum ist auch die sogenannte Bewältigung des kirchlichen Mißbrauchs. Und der neue vielgelobte Papst ändert genau das, was er ändern muss. Mehr nicht. Die Frauen bleiben auf der Strecke. Auch wenn Frauen oder überhaupt Laien in hohe Ämter kommen, haben sie immer einen Geweihten vor der Nase. Es gibt Gesalbte und es gibt Angesachmierte.Bis ins Schlafzimmer hinein macht auch dieser Papst Vorschriften. Und zwar unter der Gürtellinie. Amen.

  9. „Nein, Angelika, wenn die da rein gehen, sind die bereits n icht in Ordnung.Dass Priester dem System die Schuld geben an ihren Macken, ist weit verbreitet..Ich könnte ein Buch schreiben über Berufungsgeschichten.

    @XYZ,

    ich habe ja nur die Einschätzung dieses Priesters wieder gegeben.

    „An erster Stelle ist Berufung die Angst vor Beziehungen“

    Ja, das liegt nahe.

    Ich tippe sowieso darauf, dass Priester überproportional häufig die Söhne psychisch kranker Mütter sind. Wenn man sich die Persönlichkeitsprofile dieser Männer so anguckt, dann drängt es sich geradezu auf, dass es vor allem Mütter mit einem Borderlinesyndrom sind
    http://www.borderline-muetter.de/cms/

    Drei Viertel der Frauen (und Männer), die unter dieser Krankheit leiden sind in Kindheit und/oder Jugend sexuell missbraucht worden.

    So würde sich der Kreis schließen.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  10. Die schärfste Berufung ist die von Kindern aus kinderreichen Familien. Die Mädchen haben die Wahl zwischen Kloster und kinderreich und dem Mann zur Verfügungvstehen, Stichwort eheliche Pflichten. Die Jungen möchten ebenso nicht Herren von Großfamilien sein. Die Benediktfamilie hat den Vogel abgeschossen. Beide Söhne Priester und die Schwester Priesterhaushälterin. Schämen sollten die sich, dass sie so den Untergang der Gesellschaft provozieren. Aber nein: was man selber ablehnt, verlangt man von anderen. Der Papst hat sich in den letzten Tagen dermaßen abfällig über Ehepaare geäußert, die Kinderreichtum ablehnen, dass ich ihm…und da kommt sein wahres Wesen ans Licht: keinen Deut besser als die anderen.Man muss seine zukünftigen Priester nicht sexuell mißbrauchen. Es genügt, dass man sie als Kind ablehnt. Zu wild, nicht intelligent genug, der Bruder ist schöner, ältere Schwester die aufpassen muss und prügelt..und nen Softie als Vater, der stumm auf dem ganzen Tisch herumblickt, anstatt den Sohn zu unterstützen. Was denken Sie, Frau Oetken, wieviele Mißbrauchstäter dem Orden die Schuld für ihre Taten geben?Sie sind alle gezwungen worden, Priester zu werden, ich weiß. Austreten ging nicht..wie die kleinen Kinder.

  11. Die Geschwister Ratzinger

    Eine Frage an Sie XYZ, in der Hoffnung, dass Sie darüber etwas wissen: die Ratzinger-Kinder hatten doch bestimmt auch eine Mutter. Ist über deren Persönlichkeit irgendetwas bekannt?

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  12. Der hatte ne Mutter,Köchin war sie und der Vater Gendarm. Die Eltern haben wohl ihr letztes Hemd hergegeben, damit die Söhne zum Gymnasium gehen konnten. Josef war gleich der große Überflieger. Als Kinder haben die Söhne bereits Priester am Altar gespielt. Benedikt hat mal aus seiner Kinderzeit erzählt.Aus Oberbayern kommt er. Da ist einfach die Religiosität von Natur aus drin im Menschen. Ich seh das mit den bösen Eltern nicht so eng. Bei der älteren Nonnengeneration ist mir das aufgefallen, dass die alle aus sehr kinderreichen Familien kommen. Arm und kinderreich. Manche wurden auch vom Pfarrer ins Kloster bugsiert, damit sie nicht unter die Räder kamen..die Motive früher waren anders als heute. Heute seh ich eher die beziehungsunfreundlichen im Kloster oder am Altar landen.Oder einfach auch, wenn man nicht weiß, was man will, probiert man mal nen Orden aus.

  13. Die Mutter des Papstes Benedetto war das, was man heute emanzipiert nennt. Sie hat mit 36 Jahren erst geheiratet, Jahrgang 1884, war bis dahin berufstätig und wenn später wegen der Ausbildung der Söhne das Geld nicht gereicht hat, hat sie als Köchin mitverdient. Mit anderen Worten, der Vater war auch emanzipiert. Die Tochter Maria Ratzinger, geb. 1921, hatte ebenfalls eine Ausbildung und war später Rechtsanwaltsgehilfin und danach Sekretärin ihres Bruders und hat ihm den Haushalt geführt. Nun, die Familie Ratzinger hat immer zusammengehalten. Einer für alle und umgekehrt. Ratzinger konnte im Studium gut mit intellektuellen Frauen..sagt Uta Ranke Heinemann.

  14. „Solange es keinen Austausch von Angesicht zu Angesicht gibt und kein Dialog in Gang kommt, kann die verschiedentlich vorgebrachte Bitte um Vergebung für die Schuld der Kirche als Institution von den Betroffenen nur als hohl und leer empfunden werden. Der Schock von 2010 ist vorbei. Jetzt muss die Aufarbeitung endlich beginnen.“

    Steht am Ende der Erklärung.

    Ja, der Schock von 2010…. der muss groß gewesen sein. Und die Sorge, was jetzt wohl alles raus kommt. Nicht nur beim Klerikader selbst, sondern auch bei vielen mit denen sie über unsichtbare Seile verbunden sind, sind wohl so manche Filme vor dem inneren Auge abgelaufen…

    Aber ein Betrieb wie die Römisch-Katholische-Kirche besteht ja nicht nur aus seiner Führung. Und in der Politik und Wirtschaft treffen die oben zwar grundsätzliche Entscheidungen. Aber die müssen sie auch durchsetzen können.

    Und wenn ich mir das so angucke, wie viele interne Infos aus dem RKK-Betrieb da nach außen dringen und mir vor Augen halte, dass das anzeigt, wie wenig sich die MitarbeiterInnen auf mittlerer und unterer Ebene mit ihren Führungsfiguren identifizieren können, schöpfe ich Hoffnung.

    Und freue mich auf die nächste Offenbarungswelle.

    Die Jesuiten, immerhin der Orden, dessen Missbrauchsmanagement Anlass für diesen Blog hier identifizieren sich ja mit einer Art militärischer Ordnung. Vom „Stoßtrupp des Papstes“ ist hier z.B. die Rede http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/klosterleben/ordensleute/die_jesuiten.jsp

    Und da erlaube ich mir mal in dem Bild zu bleiben.

    2010 und die folgenden Jahre waren die Kirchenopfer, die sich in die Öffentlichkeit vorgewagt haben und auf die Kirchenfunktionäre zugegangen sind, um zu verhandeln zugewandt, sachlich, kompromissbereit, ehrlich und fair. Eigentlich die ideale Voraussetzung um gute Vereinbarungen zu treffen, die beiden Seiten nützen.

    Was aber haben die Klerikader getan: vordergründig kooperiert. Immer dann, wenn Presse in der Nähe war. Hintenrum ihr eigenes Ding durchgezogen. Zum Beispiel mit dieser „Vereinbarung zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch zum ergänzenden Hilfesystem“.
    http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2012/Vereinbarung-Runder-Tisch_Bund_DBK_2013.pdf

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  15. Ja, so ist es und so wird es bleiben. Bald ist die 5 Jahresfeier. Gedenkstunde.Dann werden berliner Medien erinnern und fragen. Man wird bekennen, keine Aufarbeitung, die Opfer warten.(Ich nicht). Man wird sich auf Prävention ausruhen.Es wird sein wie mit der Mauer. Ach,war da mal eine Mauer? Mißbrauch?

  16. „Und da würde ich sagen, da ist in vielen Bereichen innerkirchlich viel gelungen, ich würde sogar sagen: mehr gelungen als in anderen, nicht kirchlichen Schulen und Organisationen.“
    „Die präventive Wirkung ist ja nur dann gegeben, wenn der Inhalt dieser Selbstverpflichtungserklärung auch zur Überzeugung derjenigen wird, die unterschreiben.“
    http://www.deutschlandradiokultur.de/sexueller-missbrauch-das-thema-kommt-langsam-in-staatlichen.1278.de.html?dram:article_id=309016

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Überzeugungen, dich ich lebe und verkörpere, formuliere ich schriftlich. Und zum Zeichen, dass sie mir wirklich am Herzen liegen, wird das Ganze unterzeichnet.

    Deshalb steht am Anfang jeder ernst gemeinten Veränderung die Aufklärung und Aufarbeitung. Und die wurde bisher lediglich im Ansatz begonnen.

    Am jesuitischen Aloisiuskollegs ist das dann gleich in die Hände der SchülerInnen gelegt worden http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/godesberg-zentrum/wahrheiten-aussprechen-article1387242.html.

    Und in Regensburg taktiert Kirchens in üblicher Manier: http://www.regensburg-digital.de/?s=Missbrauch

    Hier warten viele offene Fragen seit fast zwei Jahren auf Antworten
    http://www.eckiger-tisch.de/2013/08/27/100-fragen-einige-antworten-und-immer-noch-viele-offenen-fragen/

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  17. Frau Oetken, diese Interviews und der Papstbesuch auf den Philippinen sprechen Bände, die unsereins am besten unter Bücherverbennung verbucht. Deutlicher geht es nicht. Mission ist, Katholiken stapeln, sie dumm halten und arm, anders gibt es keinen Ordensnachwuchs..Der Papst springt hin und her zwischen einem Reviluzzer und einem mittelalterlichen Despten. Da war Benedikt kongruent gegen.Die Interviewas von Mertes muss man zwischen den Zeilen lesen, dann weiß man,was er über den Orden denkt und wie dicht sein Maulkorb ist. Denn letztendlich hat sich das Thema Mißbrauch doch sehr schnell aus seinen Händen bewegt..und ihn plattgewälzt.

  18. „Die Interviewas von Mertes muss man zwischen den Zeilen lesen, dann weiß man,was er über den Orden denkt und wie dicht sein Maulkorb ist. Denn letztendlich hat sich das Thema Mißbrauch doch sehr schnell aus seinen Händen bewegt..und ihn plattgewälzt.“

    @XYZ,

    der Jesuitenorden ist eine Organisation. Involviert in systematische Missbrauchskriminalität. Daraus erwächst Verantwortung. Zeigt es sich, dass die Ordensmitglieder ihre Probleme nicht ohne Hilfe von außen lösen können, dann wird genau das passieren, was in solchen Fällen meistens geschieht: siehe „Haasenburg“.

    Auch das zeigt nur: eine Unabhängige Aufarbeitungskommission ist notwendig und sinnvoll.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  19. Meine Tippfehler, es blendet hier alles, nicht nur die Kirche.Ja, Frai Oetken, aus dem Grund steige ich ja nicht aus, obwohl mich die SJ inzwischen meiden wie der Teufel das Weihwasser. Dieser Orden übt bis heute politschen Einfluss aus.. stirbt aus wie alle anderen..kommt Zeit, kommt Lösung. Ein philippinisches Mädchenhat den Papst weinend gefragt, warum Gott es zuläßt, dass soviele Kinder in der Prostitution landen..Franz gab dem Mädchen den Segen, lobte es wegen der Tränen und meinte, das wäre eine schwere Frage..nein, Bubi, die Frage beantworte ich dir, der Mensch ist verantwortlich für den Dreck, den er fabriziert und es kommt vor, dass Gott eingreift in Form von klugen Politikern, die endlich Verhütung einführen wollen.Kinder sind ein Geschenk Gottes, meinte der Papa…nööö, dass man Kinder bekommen kann, ist eins. den Verstand hat er uns auch dazugegeben. Damit der Verstand die Schöpferkraft und die Zerstörungskraft des Menschen kontrolliert.Ich frage mich in letzter Zeit, w a s Mission erreicht hat anderes als Volksverblödung. Die sogenannte 3. Welt ist bis heute wenig aktionsfähig.Halt sie arm, ich halt sie dumm…Kirche und Staat..ein Dreamtem.

  20. Die unabhängige Beratung, die ich zur Zeit erlebe, ist das Gegenteil dessen, was ich an kirchlicher Beratung hinter mir habe.Keine Heilsversprechen, kein mieses Gewissen, keine Kirchenmimosen, auf die ich achten muss…Priester und Ordensleute sind aggressiv, weil sie ja immer Gott verteidigen, Kirche gleich Gott.Auch in Bistümern angestellte Psychologen verteidigen den Glauben.Ist ja ihr eigener, während unabhäng in meinem Fall nichts mit Kirche zu tun hat. Also auch nicht katholisch ist.

  21. Während ich gestern noch geneigt war, mich der fröhlichen Karnevalsstimmung des Kölner Oberjecken Woelki anzuschließen:

    http://www.eckiger-tisch.de/2013/01/09/pressemitteilung-vom-9-januar-2013/comment-page-1/#comment-7852

    finde ich heute den Auftritt von Papst Franziskus auf den Philippinen überhaupt nicht komisch.

    Die SZ schreibt zum Papstbesuch auf den Philippinen:

    „Das zeigt, welche Meisterin der Inszenierung die katholische Kirche nach wie vor ist.“

    Zum hohen Preis dieser meisterlichen Inszenierung auf dem rechten Rand schreibt die SZ allerdings nichts und verharrt in ihrem Papst-bewundernden Herz-Jesu-Sozialismus. Das bringt in der harten Wirklichkeit der Welt nichts und hat einen hohen Preis für die Armen dieser Welt.

    Papst Franziskus ist ein Meister der populistischen Inszenierungen, redet aber ansonsten reichlich wirres Zeug, und der Preis dieses unklaren Denkens ist sehr hoch. Aber diesen Preis seiner populistischen und – für einen Jesuiten erstaunlich ungebildeten Predigten – zahlt nicht er, sondern andere:

    Die Vereinten Nationen haben den bevölkerungsreichen Philippinen vor zwei Jahren noch einmal Geburtenkontrolle nahegelegt und gesagt, wenn das Parlament ein – vom katholischen Klerus erbittert bekämpftes – Gesetz zur staatlichen Förderung von Verhütungsmitteln nicht bald verabschiede, könnten sich der inzwischen erzielte Entwicklungsfortschritte auf den Philippinen bald in Luft auflösen.

    Es geht um die Freigabe der Pille. Die von den so „netten“ philipinischen Kardinälen torpedierten Gesetzesinitiativen sehen vor, dass Arme umsonst Verhütungsmittel bekommen und auch in Schulen über Verhütung geredet wird.

    Dazu die Stellungnahme der UN vor zwei Jahren:

    „Die philippinische Bevölkerung wächst nach Angaben des Statistikamtes mit einer Rate von 1,9 Prozent so rasant wie kaum anderswo in Südostasien. Die Regierung rechnet mit dem Überschreiten der 100-Millionen-Marke 2014. Ohne das Gesetz werde die Zahl der Armen trotz wirtschaftlicher Fortschritte weiter wachsen, warnte das UN-Büro.

    Und was macht Papst Franziskus Anfang des Jarhres 2015:

    Er fällt hinter das Niveau von Papst Pillen-Paul aus dem Jahr 1968 zurück:

    Papst Franziskus und der seit einigen Tagen als Karnevalsjeck auftretende Kölner Kardinal Woelki sind im Kampf gegen die Pille vereint:

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/kardinal-rainer-maria-woelki-weiter-gegen-die-antibabypille-aid-1.4074472

    Ein Kommentator in der Tagesschau der ARD vom 18.01.2014 sagte in dem Beitag

    „Philippinen: Millionen Gläubige feiern Messe mit Papst Franziskus“ :

    „….In einer katholischen Grundfrage jedoch wittert er weiter Sünde…..(Er erteilte) eine klare Absage an die Schwangerschaftsverhütung und das im Beisein von Präsident Aquino, der genau das Gegenteil will, weil mit der Bevölkerung auch die Armut wächst……“

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-55645.html

    Dem Satz des Kommentares von XYZ hier:

    „Der Papst springt hin und her zwischen einem Reviluzzer und einem mittelalterlichen Despten. Da war Benedikt kongruent gegen“

    http://www.eckiger-tisch.de/2014/05/31/was-die-betroffenen-sexuellen-missbrauchs-jetzt-von-der-kirche-in-deutschland-erwarten/comment-page-1/#comment-7856

    kann ich zustimmen: Im Vergleich zu dem Oberchaoten Bergoglio ist Ratzinger ein rational handelnder Mensch.

    Aber Dass mir das nicht falsch ausgelegt wird: Ich rede von einer Schönheitskonkurrenz am rechten Rand der Kirche. Mein Satz ist also nur als praktische Anwendung der Jesuiten-Theologie vom „geringeren Übel“ zu verstehen.

  22. Und die Frau, die durch das umgestürzte Gerüst erschlagen wurde, kommt gleich in den Hummel. Meister der Inszenierung würde ich nicht sagen. Ein Italiener aus Argentinien..ich kenne einen Deutschen, der ist in Argentinien aufgewachsen..temperamentvoll und eine Revolverschnauze..man betrachte die argentinische holländische Königin..die können das einfach. Nein, was er gesagt hat an frommem Gebabbele war eindeutig: die 3. Welt ist für den jesuitischen Missionsorden immer schon interessanter gewesen als die denkende europäische. Aus der 3. Welt kommen die Priester und Ordensleute und also müssen wir uns über die schwindende Katholikenzahl in Europa null Gedanken machen. So wird argumnentiert, wir sind ja Weltkirche, nicht deutsche egoistische oder italienische, die auch schon die Einkind Manie hat..und beschimpft wird vom Papst..machen wir 3. Welt…und holen wir die kath Kirche auf den alleruntersten Boden zurück. Da, wo sie seit 400 nach Christus ist. Arme und dumme Gläubige, Luther hat es begriffen..was würde denn ein Mensch ohne Jenseitsträume veranstalten auf der Erde? Sich umbringen reihenweise oder auf die Barrikaden gehen. Und unsere Pfaffenprotze gingen leer aus..so irdisch wie sie sind in ihrem Drang, angebetet zu werden wie die Götzen.

  23. Kommentar zu dem Satz von XYZ:

    „Die Interviewas von Mertes muss man zwischen den Zeilen lesen, dann weiß man,was er über den Orden denkt und wie dicht sein Maulkorb ist. Denn letztendlich hat sich das Thema Mißbrauch doch sehr schnell aus seinen Händen bewegt..und ihn plattgewälzt.“

    http://www.eckiger-tisch.de/2014/05/31/was-die-betroffenen-sexuellen-missbrauchs-jetzt-von-der-kirche-in-deutschland-erwarten/comment-page-1/#comment-7856

    XYZ, dazu meine ich:

    Der Mann lässt sich einen Maulkorb verpassen? Warum?

    Es ist eine Entscheidung, sich dafür zu entscheiden, sich einen Maulkorb verpassen zu lassen.

    Ist Herrn Mertes wenigstens klar, dass er sich entscheiden kann?

    Die Jesuitentheologie ist (theoretisch) eine entscheidungsorientierte Theologie. Warum funktioniert das in der Praxis nicht?

    Weil die Gehorsamsideologie jede vernünftige Entscheidung aushebelt?

    Warum hat sich Mertes das Thema „Missbrauch“ aus den Händen nehmen lassen? (Die Formulierung „hat sich das Thema aus seinen Händen bewegt“ verschleiert, dass er die Wahl der Entscheidung hat.)

    Die Formulierung „hat ihn plattgewälzt“ stellt einen über 60jährigen Mann als armes Opfer dar, das ist m.E. unangemessen.

    Irgendein durchschnittlicher über 60jähriger Ordensgeistlicher ist arm wie eine Kirchenmaus und bei einem Austritt aus dem Orden auf Sozialhilfe angewiesen, da er Zeit seines Ordenslebens kein eigenes Einkommen hatte. Dass er deswegen schon als sozialen Gründen Angst vor den Konsequenzen im Alter hat, ist verständlich und nachvollziehbar.

    Eine solche Argumentation gilt aber nicht im Fall Klaus Mertes:
    Der Berliner Ex-Regierende Klaus Wowereit würde ihn doch mit Freuden aufnehmen.

    Und was die Finanzen betrifft: Er kann Bücher schreiben, die wahrscheinlich in hoher Auflage erscheinen würden.

    Ich verstehe das Entscheidungsproblem dieses konkreten Mannes Klaus Mertes nicht.

    Am 8. November 2014 hatte „Bluebeardy“ über ein Interview von Klaus Mertes auf dem kurz danach geschlossenen „Forum“ wie folgt kommentiert:

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7673

    Ich kann den Zorn von „Bluebeardy“ über dieses Interview von Klaus Mertes nachvollziehen, habe mich dann aber dazu entschlossen, den Text einem mir für sein stets moderates Unteil bekannten Wissenschaftler vorzulegen, der mit der rkk überhaupt nichts zu tun hat.

    Meine Frage an den Naturwissenschaflter war:
    Wie wirkt dieser Text auf dich?
    Die Antwort des Naturwissenschaftlers war:
    Der Mann dreht sich im Kreis, er sucht nach einer Lösung, hat sie aber noch nicht gefunden.

    Das sehe ich auch so, XYZ, hören Sie doch mal in das Interview rein:

    http://www.eckiger-tisch.de/forum/comment-page-37/#comment-7673

    Um den Entscheidungsprozess von Klaus Mertes zu fördern – mehr kann ich ja für ihn nicht tun – verlinke ich jetzt noch ein weiteres Franziskus-Statement mit der Frage:

    Herr Mertes, wie lange wollen Sie sich diesen Unsinn noch antun?

    Hier der Text des Papstes, zitiert aus Spiegel Online:

    „Bei religiösen Gefühlen und seiner Mutter hört für Papst Franziskus der Spaß auf“

    …..
    „Zur Veranschaulichung zog der Papst daraufhin Parallelen zu seiner Mutter. Mit Gesten in Richtung seines Reiseorganisators Alberto Gasparri sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa: „Wenn Dr. Gasbarri, mein lieber Freund, meine Mutter beleidigt, erwartet ihn ein Faustschlag.“

    http://www.spiegel.de/panorama/papst-franziskus-pontifex-wuerde-sich-fuer-ehre-seiner-mutter-pruegeln-a-1013191.html

    @ Klaus Mertes:

    1) Steht in dem Buch von Papst Benedikt über Jesus von Nazareth der Satz: „Jesus sagte: Wenn jemand meine Mutter Maria beleidigt, erwartet ihn ein Faustschlag?“

    2) Findet sich ein solcher Satz in irgendeinem anderen Ihnen bekannten Buch oder Kommentar über Jesus von Nazareth?

    3) Kann ein Papst als Irrlehrer abgesetzt werden? Falls ja, von wem? Was sagt der CIC dazu?

    4) Wollen Sie den Rest Ihres Lebens tatsächlich mit diesem Unsinn vertrödeln?

  24. Irgendwann wird der tollste Revoluzzer still, oder er stirbt.Nicht jeder hat die geistige Größe eines Drewermanns oder Küngs oder..ich habe eine ganze Reihe erlebt, die standhaft blieben, gingen und im Alter dann doch resigniert haben. Der gegenwärtige Papst wird von vielen Seiten als Irrlehrer bezeichnet. Sein Chaos heißt bei ihm, es Jedem rechtmachen wollen. Jesuiten haben eine große Klappe, kümmern sich selten um die Meinung anderer, haben Visionen..und gehen, wenn es ihnen zu bunt wird. Mal sehen, wann der Papst versetzt wird. Danach kommt die Rolle rückwärts.

  25. Ich muss sagen, ich stand bereits mit Herrn Mertes v o r Beginn der Mißbrauchsdebatte auf Kriegsfuß und habe danach so manches losgelassen, was nicht gut angekommen ist..will ich hier nicht wiederholen, sonst gibt es Dresche. Der hat eigentlich immer nur sich selber bedauert, sowie andere Jesuiten, nicht alle, aus dem Mißbrauch noch Kapital schlagen wollten, indem sie die SJ als große Könner und Intelligenzbestien darstellen wollten. Die ganze Kirche hat lange den Mißbrauch auf Kinder und Jugendliche reduziert. Die unehelichen Priesterkinder sind nichts? Die Verantwortungslosigkeit, mit der Hochwürden Frauen begrabschen und ihnen von Einsamkeit und Sehnsiucht nach Liebe erzählen,dass Gott sie aber als Priester will und,…blaaaaaaa. das ist nichts, ich weiß. Mal abgesehen von den Frauen, die nie auf einenn faffen scharf waren und doch dran glauben mußten überfallsmäßig. Das alles gibt dem Unrecht eine unüberschaubare Weite und es ist mit gläsernen Sprechzimmern nicht getan..

  26. „Warum hat sich Mertes das Thema „Missbrauch“ aus den Händen nehmen lassen? (Die Formulierung „hat sich das Thema aus seinen Händen bewegt“ verschleiert, dass er die Wahl der Entscheidung hat.)“

    @Unterwegs,

    wer hier wem mit welchen Absichten etwas aus den Händen gerissen hat, ist vollkommen unklar

    „“Niemand hätte sich vorstellen können“, sagt Mathias Bubel vom Eckigen Tisch, „dass die Täterorganisationen die öffentliche Debatte an sich reißen werden.““
    http://www.taz.de/!86821/

    Die Debatte mögen sie an sich gerissen haben. Anhand der Debattenführung zeigen sich aber die Schwächen der für die systematische Missbrauchskriminalität Verantwortlichen. Sie müssen nämlich schauspielern, um ihre PR-Effekte zu erzielen.

    Es gibt nämlich bei den meisten davon noch viel mehr zu vertuschen und zu verschleiern als notorische Missbrauchskriminalität.

    Die allerdings die Kumulation verschiedener Arten von Vergehen und Verbrechen ist, die die jeweiligen Verantwortlichen in den Institutionen zu verantworten haben.

    Wer oben stehen will, muss auch den Kopf hin halten.

    Die Betroffenen dagegen müssen nichts weiter tun als wie bisher alles so schildern wie es war.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  27. Frau Oetken, es wird hin- und hergerissen Auf jeden Fall wird das Thema warmgehalten, ich hatte echt Sorge, dass der 5. Jahrestag im allgemeinen Sumpf untergeht. Mertes Familie ist der Orden, seine Rede..überzeugt, dass der Orden im Grunde bleibt..B l e i b t. Dem kann keena…Ne Nummer abziehen, ist klar und wie w i r uns fühlen..mein Gott,wer sind wir? Ungeweihte Etwasse.Die können mit ihrem WIRJESUITEN aber Front nilden, wie sie lustig sind. Ein Orden, der so peinlich viel Werbung für Nachwuchs machen muss, peinlich viel und peinlicher Inhalt(Jesuiten.org), ist doch eigentlichschon out.Und die Art, wie wir ignoriert werden, ist irgendwie faszinierend, weil ich nämlich nur drauf warte, dass sie über ihre hochnäsigen Nasen stolpern. Platsch und päng.

  28. Pruuust:
    „…Auch die Einrichtung von Missbrauchsbeauftragten als Ansprechpartner von Opfern sehe ich positiv.
    Wie klappt das?
    Dreßing: Ein Teil unserer Aufgabe besteht darin, zu prüfen, wie das umgesetzt wird. Und ob die Opfer damit zufrieden sind, was ihnen zur Aufarbeitung angeboten wird. Hier muss die Kirche genau hinhören, was die Betroffenen wollen. Das kann nicht nur in der Zahlung einer Geldsumme bestehen.
    Sondern?
    Dreßing: In einer ehrlichen Anerkennung des Leides. Manche Opfer wünschen sich das noch stärker. …“
    http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/manche-leiden-ein-leben-lang-1.2065706

    Übrigens tauchen in den 3 genannten Bistümern mehr Opfer auf als bislang bekannt, ohne dass es imho darüber Presseinfos gegeben hätte.

  29. Betr: Meditationsimpuls zum Thema „Der Evangelische Rat der Armut“

    XYZ,

    wie ich sehe, hat sich Pater Hagenkord in Rom in die Meditationspause oder in die Karnevalszeit verabschiedet, will aber schon zum Rosenmontag (in Kölle mit der Narrenkappe bei Woelki auf dem Wagen?) zurück sein:

    Der Blog macht Pause, ich melde mich im Februar wieder zurück. Bis bald!“

    http://blog.radiovatikan.de/pause/

    XYZ, ist die Ursache der Meditationspause bei Hagenkord etwa der folgender Beitrag oder Wortwechsel zum „Evangelischen Rat der Armut“?

    Zitate:

    14. Januar 2015 um 16:11
    Weiterhin: jedes Tier braucht Eigentum und jeder Obdachlose und jeder Gefängnisinsasse, denn Eigentum hat mit Heimatgefühl zu tun. Die Praxis zeigt, dass die Evangelischen Räte ein Witz sind. Kirche beschimpft die, von deren Geld sie lebt. Wie wäre es mal mit einem riesigen Danke statt…Kirchensteuern, Spenden, Türkollekte, Freundeskreis und Stiftungen..Erbschaften.

    Pater Hagenkord sagt:
    14. Januar 2015 um 19:05
    Das ist gelinde unverschämt. “Die Evangelischen Räte sind ein Witz!” Das sind sie nicht. Und das einfach zu behaupten, zeugt von Blindheit und Unwissen.

    http://blog.radiovatikan.de/kein-unbedingtes-recht-auf-eigentum/

    Meditationsimpuls von mir:

    Zum Zitat „Die Evangelischen Räte sind ein Witz!“ und die Antwort von Hagenkord darauf (siehe oben), mein folgender Kommentar:

    Auf das Buch von Eugen Drewermann, Kleriker, Psychogramm eines Ideals hatte ich ja schon hingewiesen. Dort findet sich das Kapitel:

    III. Therapievorschläge oder:

    A. Von der Aporetik zur Apologetik der „evanglischen Räte“, S. 655 ff
    1. Von einer Armut, die frei macht 674
    2. Von einem Gehorsam, der aufschließt, und einer Demut, die aufrichtet 688
    usw

  30. Betr.: Zur Karnevalszeit über das lustige Thema „Keuschheit“ meditieren

    Bei allem, was man zu Gunsten von Eugen Drewermann sagen kann, muss ich allerdings kritisch zugeben: Der Mann ist zu ernst, und während der Karnevalsession in Kölle einfach nicht angesagt.

    Zur Karnevalszeit daher einmal ein besonders lustiger Meditationsimpuls zum Thema Keuschheit von Papst Franziskus himself, siehe SPON:

    Papst Franziskus: „Gute Katholiken müssen sich nicht wie die Karnickel vermehren“

    „Gott gibt dir Methoden, verantwortungsvoll zu sein“
    Der Papst schilderte den Fall einer Frau, die er einmal getroffen habe: Sie sei mit ihrem achten Kind schwanger gewesen – nach sieben Kaiserschnitten. „Das ist verantwortungslos!“, sagte er. Die Frau habe gesagt, sie vertraue auf Gott. „Aber Gott gibt dir Methoden, verantwortungsvoll zu sein“, so der Papst.
    Dem Leben offen gegenüberzustehen, sei eine Voraussetzung für das Sakrament der Ehe, betonte Franziskus. Drei Kinder pro Ehepaar seien ideal.

    Nach der katholischen Lehre sind künstliche Verhütungsmittel wie Pille oder Kondome verboten. Viele Gläubige halten dies allerdings für veraltet. Auf einer Familiensynode in diesem Herbst soll das Thema Sexualität eine zentrale Rolle spielen.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-katholiken-sollen-sich-nicht-wie-karnickel-vermehren-a-1013845.html

  31. Betr.: Karnevalsmedition für Jesuiten zum Thema „Keuschheit“

    1. Meditationsimpuls:

    Text von Pater Hagenkord SJ vom 14. Januar 2015 (siehe oben)

    Zitat:
    „Das ist gelinde unverschämt. “Die Evangelischen Räte sind ein Witz!” Das sind sie nicht. Und das einfach zu behaupten, zeugt von Blindheit und Unwissen“

    2. Meditationsimpuls

    Der erste Meditationsimpuls ist ernst, der zweite sollte daher lustig sein. Zugegeben ein recht simpler Gegensatz, aber alles andere als Schwarz-Weiß-Logik ist für Jesuiten zu kompliziert.

    Als zweiten Meditationsimpuls zum Thema „Keuschheit“ empfehle ich daher die Korrespondenz zwischen Karl Rahner (Kosename „Fisch“) und der Schriftstellerin Luise Rinser (Kosename „Wuschel“).

    Während die Öffentlichkeit nur die Texte von „Wuschel“ kennt, haben Hagenkord und andere Jesuiten Zugang zum „Fisch“-Archiv“, in dem der Jesuitenorden die Texte von „Fisch“ an „Wuschel“ unter Verschluss hält.

    Der Jesuitenorden gibt die Texte von „Fisch“ nicht zur Veröffentlichung frei. Schade, es scheint sich um interessante Meditationen zum Theme „Keuschheit“ auf hohem Rahner-Niveau zu handeln, siehe:

    DER SPIEGEL 30/1994 vom 25.07.1994

    Erotik: Wuschel an Fisch

    Luise Rinser gibt nicht auf. Nun hat sie auch noch ihre Liebesbriefe an Karl Rahner hervorgekramt.

    „….Dies mag das Wuschel eben nicht so recht. Soll doch sein „Aristokrat unter den Intellektuellen“ beantworten, „wie man in sexbetonten Ländern (Lateinamerika) Priester bekommen soll, ohne ihnen die Ehe zu erlauben“, ……

    * Luise Rinser: „Gratwanderung. Briefe der Freundschaft an Karl Rahner“. Hrsg. von Bogdan Snela. Kösel Verlag, München; 472 Seiten; 58 Mark.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9286128.html

  32. Bluebeardy, danke, dass ich mal wieder lachen durfte…wie damals in der Bibel sind es auch heute die barmherzigen Samariter, die die Wunden, die Kirche geschlagen hat und zwar der unsichtbare Täter….verbinden. Und der Pfaff kann umso besser wieder einmal ü b e r die Opfer reden, anstat mit..

  33. Unterwegs, Sie Witzbold. Teresa_von_A. bin ich und wegen der Evangelischen Räte rauskatapultiert worden. Ich hab dem Hagenkord noch lang und breit erklärt, w a s ich damit meine…mit dem verlogenen Geschisse und ihm ein Praktikum bei Herwartz sj empfohlen..ich hab mich ab dann nicht mehr bei Hagenkord blicken lassen. meine Nerven…meine Sehbehinderung ist so groß, dass ich Ihre langen Kommentare nicht lesen kann. Es verschwimmt alles, je größer der Text ist.

  34. Unterwegs, was Mertes zum Thema Keuschheit schrieb..Keuschheit ist, wenn sich Kollegen bei mir übereinander beklagenund ich das für mich behalte, sprich, ich Rektor lass den lieben Gott einen guten Mann sein, wenn es Konflikte in der Schule gibt. Zum Thema Meditation hat Hagenkord geschrieben: Buddha hat 7 Jahre lang meditiert und was kam´heraus? Der Buddhismus. Jesus hatte keine Zeit zu medietieren.Der hat gearbeitet Meditieren ist, um sich selber kreisen..zu dieser gebildeten Bemerkung über den Biddhismus gab es eine Reihe rechtskatholischer Lobhudeleien..und wie Moslems mit religiösen Karikatren unterhalb der Gürtellinie umgehen müssen, weiß Hagenkord auch: man kauft das Heft nicht, oder man estattet Anzeige. Geht in Frankreich besonders gut. Als Benedikt von der Titanic als sabbernder Dementer dargestelt wurde, rief Hagenkird im Blog die Inqusition aus und sprach von religiösen Gefühlen…in Frankreich nennt er es Pressefreiheit, die unbedingt gewahrt werden muss.

  35. Unterwegs, Liebesbriefe von Frauen an Pfäfflein gehören nicht nur bei Jesuiten zum Missionserfolg…Erotik als adäquates Missionsmittelwurde bereits lang und breit beschrieben.Mein Gott,es geht um eine höhere Sache, Unterwegs. Da ist jedes Mittel recht, sonst wäre Mutter Kirche lange tot.Fix Lujah sog i…

  36. XYZ, Ihre Hinweise auf die Sinnlosigkeit von Briefen an die Jesuiten sind berechtigt, aber ich will die hier nun einmal begonnene Meditation zum Thema „Karneval und Gelübde der Jesuiten“ doch noch zu Ende bringen. Ein Gelübde fehlt noch:

    Betr: Gehorsamsgelübde der Jesuiten“ –
    Karnevalsrede des Kardinals in Kölle zum evangelischen Rat des Gehorsams

    Problemstellung:

    Ernste Texte zum Thema „Gehorsamsgelübde der Jesuiten“ gibt es zu Tausenden.

    Welchen Text soll man aber für eine Karnevalsveranstaltung in Kölle auswählen?

    Diskussion:

    1. Meditationsimpuls
    Text von Pater Hagenkord vom 14. Januar 2015 bei RV

    Zitat:
    „Das ist gelinde unverschämt. “Die Evangelischen Räte sind ein Witz!” Das sind sie nicht. Und das einfach zu behaupten, zeugt von Blindheit und Unwissen“

    2. Meditationsimpuls

    Der Vorwurf der „Blindheit“, ausgerechnet an Sie, XYZ, leitet ideal über zum 2. Meditationsimpuls „blinder Gehorsam“

    Dazu ein Satz aus dem Buch von Helmut Feld „Ignatius von Loyola“, Epilog Seite 342:

    „…Allerdings bin ich der Meinung, daß zur Bewältigung und einer neuen Möglichkeit der Wirkung ignatianischer Theologie und Weltsicht die Beseitigung einiger krankhafter Elemente notwendig wäre. Zu ihnen gehört an erster Stelle die Ideologie des blinden Kadavergehorsams, die weder ein theologisches noch ein humanes Fundament hat……..“

    Dann kommt Handeln, Aktion nach Meditation oder in Jesuitenspeak Kontemplatione in actione oder so:

    Kardinal Woelki ist ja bisher bei den Jecken in Kölle gut angekommen. Seine Jungfernrede im Karneval war aber noch etwas holprig. Da ist es einfacher, je näher der Rosenmontag kommt, mit einem auswendig gelerntern Text vor das Publikum zu treten.

    Geeignete Büttenreden finden sich vor allem in den Gehorsamsbriefen von Ignatius von Loyola.

    Hier eine kleine Auswahl unter den Stichworten

    – Gehorsam, blinder
    -Gehorsam, vollkommener
    -Gehorsamsbrief
    -Gehorsamsgelübde
    -Gehorsamsversprechen
    -Gehorsamsverständnis

    im Register auf Seite 975 des Buches Ignatius von Loyola, Briefe und Unterweisungen

    Wenn der Kardinal einfach einen Brief auswendig lernt und den Jecken in einer Rede vorträgt, liegen die vor Lachen auf dem Boden des Saales. Egal wo. Versprochen ist versprochen.

  37. Tschä, Unterwegs mal wieder kein Sinn für höhere Wesen und deren Sendung und Auftrag. Zum Thema Ordensgehorsam habe ich über Jahrzehnte hinweg Ordensleut gefragt und es gab 2013 oder so in Geist und Leben einen feinen Aufsatz von Pater Witwer sj aus dem Vati Kan…sicher sind alle Menschen besser in Frömmigkeitsdingen als Jesuiten stellt er fest (ha-ha-, man gönnt sich ja sonst nichts). Also w a s unterscheidet einen Jesuiten von diesen Frommen, fragt der Witwer…was s o l l t e einen Jesuiten von diesen Frommen unterscheiden? der ordensgehorsam..blaaaaaaaa. Ein Hesuit sollte sich ohne mit der Wimper zu zucken versetzen lassen..schreibt Witwer…ich habe ihn dann gefragt, was wohl die Menschen denken, die mit diesem Jesuiten zu tun haben und irgendwie ganz hässlich irdisch Kontinuität brauchen…sich Einlassen..so eine bekloppte Pfarrgemeinde läßt sich auf den Pfarrer ein und umgekehrt und Jesuiten sind doch auch in Pfarrgemeidnen, wenn auch mit hoher Fluktuation..Antwort von Herrn Witwer: Sie müssen den Jesuiten verzeihen, wie Jesus am Kreuz gesagt hat, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun….ich maile zurück: wenn ich verzeihe, heißt das nicht, dass Jesuiten weitermachen dürfen mit ihrer krankhaften Bindungslosigkeit…und ich hoffe doch, dass Jesuiten wissen, was sie tun. Antwort war eine weitere Predigt. Dann habe ich gemailt, dass ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin Mißbrauchsopfer. Nun, danach war Totenstilleund so warte ich bis heute..nee, angeschmiert, ich warte gar nicht. Ordensgehorsamist das, was am wenigsten gehalten wird, höre ich immer wieder. Und nur weil Herr Hagenkord gar nicht erst fragt, denkt er, dass ich blind bin. Unterwegs, er meint geistig blind. ;-).Aber, unterschätzen Sie auf keinen Fall die WIRJESUITEN Genossen, eine kleine Gruppe im Orden. der Rest sagt weiterhin die Jesuiten, der Orden, die Kommunität…dieser kleine und feine Teil sagt..Ordensgehorsam guttt., Und betont es bis zum Kotzen.Ordensgehorsam gutt, man verliert sein Ich für eine große Sache…und man bekommt Verantwortung abgenommen und eigentlich ist es total cool, wenn man alle paar jahre sich aus dem Staub machen kann und versetzt wird…Gelle…denken Sie denn, UNterwegsin, dass bei den Jesuiten die mit den großn Entscheidungsgabven sitzen? Och Gottchen..die sind doch froh, wenn sie andere für sich denken lassen können..hinund wieder das Maul aufmachen und trotziges Kind spielen,und dann den großen Führer walten lassen. Wille Gottes…Unterwegs reißt sich ums Selberdenken, da lacht ja die Koralle. Die Kinder des Lichtes sind lang klüger als die der Finsternis..ich würde ja so gerne, Frau Unterwegs, aber der Orden will ja nicht. Tschüüüüüüüüüsssss.

  38. gerade die, die mit dem ordensgehorsam rumprotzen, machen hintenrum doch, was sie wollen, weil es so gut paßt. und: wer nicht gelernt hat, vernünftig selber zu entscheiden, entscheidet im notfall wie ein kind, das bei rot über die straße rennt. auch schon vorgekommen..aber dann wird ein jesuit schon mal zum helden hochstilisiert.ich sage nur, abschaffen das.

  39. @ XYZ

    Betr.: Meditationen für Klaus Mertes und Bernd Hagenkord und andere Jesuiten zu den drei Gelübden der Jesuiten „Armut, Keuschheit und Gehorsam“ und das vierte Gelübde des Papst-Gehorsams

    XYZ, ic habe gerade noch einen weiteren Meditationsimpuls zu den Gelübden der Jesuiten entdeckt.

    Mal sehen, was passiert, wenn Klaus Mertes und Bernd Hagenkord darüber 30 Tage meditieren. Warten wir ab, es ist kein Zufall, dass sich Hagenkord für mehrere Wochen bei RV abgemeldet hat: Große Exerzitien

    Zur Erläuterung für andere Leser (XYZ weiß das natürlich):

    Es ist umstritten, ob das 4. Gelübde der Jesuiten ein „Einsatzgelübde“ ist, also das Versprechen, sich von Papst Franzikus überall hinschicken zu lassen (1. Interpretation)

    oder ob das 4. Gelübde ein Gelübde ist,

    jede Theologie jedes Papstes bedingunglos zu befolgen
    (2. Interpretation, siehe auch Empfang der Jesuiten durch Papst Benedikt in der Sala Clementina vor einigen Jahren oder Monty Phython „almost fanatical dedication to the Pope“)

    Wie Papst Franziskus das Papstgelübde selbst auslegt, ist unbekannt:

    Es gibt mehere Möglichkeiten:

    1) Er kann völlig frei agieren, da er Papst ist, dass er auch Jesuit ist, wird nur noch aus PR Gründen vorgetragen: In Wirklichkeit genießt er völlige Narrenfreiheit.

    2) Bergoglio schaut jeden Morgen in den Spiegel und sagt zu sich selbst „Jorge, du musst dir selbst gehorchen“.

    Dazu ein Meditationstext aus SPON zu der durch diese Belastung entstandenen Verwirrung des Papstes:

    Zitat:

    „ Der Papst weist Kritik an der von ihm empfohlenen natürlichen Empfängnisverhütung energisch zurück. „Bei mir hat es sehr wohl funktioniert“, so das Kirchenoberhaupt.

    Seit Jugendzeiten messe er pünktlich jeden Tag vor der Frühandacht seine Temperatur, gab der als lebensnah bekannte Papst jetzt bekannt. „Natürlich nicht mit dem Fieberthermometer.“ Denn Fieberthermometer stammten ganz ähnlich wie Kondome, Spiralen und Pillen ja ebenfalls nicht von Gott. „Nein, einfach die von Gott geschenkte Hand auf die Stirn, Temperatur eintragen und fertig“, erklärte Papst Franziskus gutgelaunt der Presse. „Sie sehen: Ich kenne mich da schon aus.“ Er sei so noch nie ungewollt schwanger geworden. Warum das – manchen Studien zufolge – bis zu 63 Prozent aller Frauen nicht hinkriegten und sich trotz natürlicher Verhütung weiter wie die Karnickel vermehrten, sei ihm schleierhaft. Er frage sich manchmal: „Sind die – entschuldigen Sie den Ausdruck – balla-balla?“ Vielleicht mangele es Frauen aber auch an Disziplin oder an mathematischem Verständnis, womöglich sogar an beidem. Die katholische Kirche helfe jedoch gerne.

    http://www.spiegel.de/spam/satire-bei-spiegel-online-papst-nie-schwanger-geworden-a-1013890.html

  40. Kriegsdienst für Gott, Soldaten Christi. Mit Kalaschnikow. Was da viele beim Milität waren.–mei Liwwer.Unser Addolf wollte keine Jesuiten bei den Soldaten wegen der Gehirnwäsche, sprich Beeinflussung.Nu lass mal holy Hagenkord träumen…Vatikan Jesuiten sind anders.Alles Definitionssache und Jesuiten konnten anderen immer schon ein X für ein U vormachen..Armut ist, wenn der Orden kein Geld für ein Auto rausrückt und man Taxi fahren muss.

  41. Ergänzung und Nachtrag zu

    http://www.eckiger-tisch.de/2014/05/31/was-die-betroffenen-sexuellen-missbrauchs-jetzt-von-der-kirche-in-deutschland-erwarten/comment-page-1/#comment-7890

    Noch ein Meditationsimpuls zum Papst-Gehorsamsgelübde

    Frage: In Ihrem Buch schreiben Sie, durch die Wahl von Papst Franziskus habe sich einiges geändert. Was meinen Sie damit?
    Mertes: Schon der Rücktritt von Benedikt war ein mutiger Schritt, der Perspektiven eröffnet hat. Franziskus hat einige sehr wichtige Zeichen gesetzt gegen die Arroganz der Macht in der Kirche. Gleich nach seiner Wahl hat er um den Segen des Volkes gebeten, noch bevor er es selbst segnete. In dieser Geste zeigte sich eine kommunikative, ja dialogische Dimension des Verhältnisses zwischen Papst und Kirchenvolk. Außerdem stellt Franziskus die „Kirche der Armen“ in den Mittelpunkt. Die Opfer von Machtmissbrauch in der Kirche gehören ja zu den Armen. Und schließlich hat er am Gründonnerstag Strafgefangenen, darunter auch zwei Frauen, eine von ihnen Muslima, die Füße gewaschen. Die Empörung aus krawallkatholischen Kreisen ließ nicht lange auf sich warten – er hat also den rechten Punkt getroffen.

    Das Buch „Verlorenes Vertrauen – Katholisch sein in der Krise“ ist im Juni 2013 im Herder-Verlag erschienen.

    http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/kirche_2/130611_interview_mertes_missbrauch_macht.php

    Und damit dann gute Nacht.

  42. Jesuiten waren immer schon papstkritisch, habe ich in einem SJ Vortrag gehört und Mertes: Wir sind mit dem Papst verheiratet, deswegen kritisieren wir ihn immer..aha, tolle Vorstellung von Ehe. Nur der Jesuitenpapst wird nicht kritisiert, weil kein Jesuit einen Mitbruder offen kritisieren darf. D e r Orden, wenn es um Mißbrauch geht, WIR Jesuiten, wenn um Eigenlob. Ein Schuft, der Böses dabei denkt..Franz hebt die Welt aus den Angeln. Die Moralpredigten der Kirche bleiben, ebenso wie die Frauen weiterhin als Jungfrau Maria hochstilisiert werden, die den Glauben weitergeben, viele Kinder haben, in der Gesellschaft mal endlich ernstgenommen werden sollen und in der Kirche weiterhin das Maul halten müssen.

  43. Betr.: Geistliche Übung für Klaus Mertes: „Jede Jeck is anders.“

    @ XYZ,

    mit dem Schreiben von Karnevalsmeditationen für Jesuiten muss ich jetzt bald mal zum Abschluss kommen: Es ist einfach zu deprimierend und zu aussichtslos, geeignete Meditationstexte für diese Männer zu finden.

    Zu Ihrem Zitat oben „Mertes: Wir sind mit dem Papst verheiratet, ….“
    ist mir aber noch etwas eingefallen

    http://www.eckiger-tisch.de/2014/05/31/was-die-betroffenen-sexuellen-missbrauchs-jetzt-von-der-kirche-in-deutschland-erwarten/comment-page-1/#comment-7897

    „Mertes: Wir sind mit dem Papst verheiratet, ….“

    Von mir aus kann Klaus Mertes auch einen homosexuell veranlagten (ehemaligen) Papst heiraten. Ich bin da tolerant und im Rheinischen Grundgesetz (Et Rheinisch Jrundjesetz) steht

    JEDE JECK IS ANDERS !

    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rheinische_Grundgesetz

    Aber caveat: Jorge Bergoglio halte ich für einen Hetero, da hat Klaus Mertes mit dem Wunsch, diesen Papst zu heiraten, überhaupt keine Chance und solch unglückliche Liebe kann kein gutes Ende nehmen.

    Und schwupp di wupp:

    Schon wieder eine für Jesuiten geeignete „Schwarz-Weiß“-Meditation nach den Rezepten im Kochbuch von Ignatius von Loyola („Geistliche Übungen“) gefunden.

    Das Süppchen kurz für den Rheinländer zur Karnevalszeit kurz angerührt und ein paar Minuten bekömmlich aufgekocht, und fertig ist die Exerzitiensuppe:

    1. Texte zur Lektüre für Klaus Mertes:

    Bitte vergleichen Sie die Artikel des Rheinischen Grundgesetzes (Et Rheinisch Jrundjesetz), vor allem den Artikel

    „Jede Jeck is anders“

    mit den

    Artikeln 2357, 2358 und 2359 („Keuschheit und Homosexualität“) im Katechismus der Katholischen Kirche in der Fassung deutsche Ausgabe, Libreria Editrice Vaticana 2003

    2. Meditationsimpuls für Klaus Mertes

    Der Satz „Jeder Narr ist anders!“ aus dem Rheinischen Grundgesetz wurde im Wissen um die eigene Unvollkommenheit und als Aufruf zur Toleranz und Nachsicht dem anderen gegenüber geschrieben.

    3. Bitte meditieren Sie über die Frage:

    Iss et Rheinisch Jrundjesetz mit den Artikeln 2357-2359 Katechismus der Katholischen Kirche vereinbar oder doch nitt?

    4. Ausnahmsweise erlaubte Hilfsmittel für Klaus Mertes

    Wichtige Exerzitienfragen sollte man sich im Prinzip ganz allein beantworten.

    Falls Sie aber überhaupt nicht zu einer Antwort kommen können, und Ihnen zur Lösung dieser Frage auch kein Exerzitienmeister aus dem Jesuitenorden weiterhelfen kann:

    Sie dürfen ausnahmsweise 5 Minuten beim Rheinischen Karnevalisten Kardinal Woelki mit der Bitte um Hilfe anrufen.

    Der arbeitet zur Zeit an Büttenreden und ist vielleicht schon besser im Thema drin.

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