Dieser Eintrag wurde am Dienstag, 07. Juni 2011 um 13:26 erstellt und ist abgelegt unter Allgemein. Mit dem RSS 2.0 Feed kannst du den Antworten zu diesem Artikel folgen.
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18 Antworten zu “Die Missbrauchsopfer werden weiter hingehalten”
Vielleicht sind für einige Ordensleute sexuelle Probleme und Beziehungsunfähigkeit auch etwas so Alltägliches, dass sie gar nicht verstehen, weshalb bei diesen Beeinrächtigungen überhaupt etwas gezahlt werden soll. Nur so ein trauriger Gedanke…
Der runde Tisch Heimerziehung hat zumindest etwas erreicht.
Auch wenn die Vertreter der Betroffenen am Ende nur zähneknirschend dieser Lösung zustimmten, so haben zumindest ehemalige Heimkinder aus der Alt-BRD eine Aussicht auf Entschädigung, bzw. eine Opferrente.
Bezogen auf die Heimkinder in der ehemaligen DDR, dieses Thema hat man ja sehr lange verdrängt, hört sich dies alles noch sehr nebulös an.
Zumindest ein Anfang ist gemacht.
Die Summen hören sich erst einmal groß an, bei der Vielzahl der Betroffenen bleibt abzuwarten, wieviel am Ende für jeden übrigbleibt.
Außerdem sind mir da zu viele “solls” und “weils”.
Die Kirche soll zu einem Drittel zahlen. Warum eigentlich “soll” ?
Herr Zollitsch sagt doch immer ” Wir wollen aufklären und Verantwortung übernehmen ”
Aber aufgrund des öffentlichen Drucks und der Vielzahl Betroffener, da scheint sich selbst die Kirche nicht völlig verwehren können.
Demgegenüber sieht es bei den Jesuiten ja leider anders aus, ihr seid ja auch viel weniger, außerdem ist das Thema nicht mehr so in den Medien präsent.
Es kann aber noch einen anderen Grund geben, weshalb die kath. Kirche sich hier etwas konzilianter zeigt:
Da wo man die ganze Verantwortung trägt, versucht man sich davonzustehlen, während man beim Missbrauch in den “Erziehungsanstalten” ja “nur” einen Teil der Verantwortung trägt.
Die Hauptschuld kann man dann immer der jeweils anderen Seite zuschanzen. Bund, Kommune, Land, oder am Ende der anti-autoritären Erziehung.
Anselm Neft, genau d a s ist das Problem. Erstens nehmen die heiligen Männer das, was gerade vor ihrer Nase ist, Frau, Mann, Kinder und 2. denken sie, es wäre eine normale Kommunikationsform. genau das habe ich erlebt und man wird von einer sogenannten Beratung zur anderen geschickt. Zig Ansprechpartner-innen und niemand macht wirklich etwas.
Anne und Anselm Neft, ja genau so scheint es. Fast so als seien Missbräuche am heranwachsnen gläubigen eine Art Test oder ´Initiation´ und wer mitmacht oder stillhält oder jedenfalls nichts weiter meldet, ist dann geeignet zur weiteren Priester oder Ordenskarriere. Das wäre eine groteske, aber je tiefer man in die Materie einsteigt, desto weniger scheint es unwahrscheinlich.. Erschreckender Gedanke.
Mein infantiler Jesuit ist trotz jahrzehntelanger Ehe unverändert.Selbstherrlich, distanzlos. Hat ja ne böse Frau und will sich weiterhin schadlos halten.Zuerst war der Orden schuld, nun die Ehefrau. Kann auch weiterhin alles erklären.Rechtfertigen. Was mich stört, sind die Beratungsstellen. Zu Deutsch ,Verarscherei auf höchster Ebene.Die wollen unsere Geschichten hören und zu den Akten legen und aus.
sie sagt es war liebe.. aber fällt dem mann den gar nichts auf, wenn er was mit einer 16 jährigen anfängt? Als erwachsener Mann, der ein Land führen will? Da hat ja manch 20 jähriger Rocker mehr Gewissen! (Weiss ich aus Erfahrung)
Vor allen Dingen, w e l c h e Rolle spielt das Mädchen bzw die Frage nach ihrem Wohlergehen in den Medien?Bei Politikern geht es auch um Macht. Wie bei gewissen Hochwürden. Da verlieren die Herren und sicher auch Damen den Bezug zu ihren Mitmenschen. Ich drücke mich mal ganz nett aus hier.Verantwortung ist ein Fremdwort.
Heute bekomme ich Notizen aus der Provinz, dass ich zwar mißbraucht worden bin von einem Jesuiten, aber nicht minderjährig war und mir deswegen im Höchstfall eine Therapie zusteht, falls die Krankenkasse diese nicht zahlt. Gesprächspartner gerne..mehr nicht. Steckt nicht die seltsame Vorstellung dahinter, dass ich mit meinen damals 23 Jahren auf der Suche nach einem spirituellen Begleiter den faulen Versprechen dieses lüsternen SJ eigentlich nicht ausgeliefert war? Ich hätte ja gehen können? Das wurde mir nicht mitgeteilt. Steckt aber doch dahinter. Sehr geehrter Herr Pater Mertes. Sie haben die Lawinen ins Rollen gebracht und was aus uns wird, nicht vorher und auch nicht nachher bedacht. Opfer auf allen Ebenen.
ach so, im eifer des gefechts vergesse ich immer wieder zu erwähnen, ich habe mich ja gewehrt und wurde dann als eine hingestellt, die nichts begreift, ist doch schön.liebe ist doch was schönes. ach so, liebe? und es waren immer öffentliche plätze, jeder wußte bescheid, guckte dumm oder hässlich, dann hat der hochwürdigste stellvertreter christi schlechtes gewissen gespielt. also war für mich die sache erledigt. dann, gehste mit einkaufen, ich hatte kurz in dem exerzitienhaus gearbeitet und schon landete der herr mit dem auto und mir im wald, war wohl der navi falsch? 1972 war das.ob beichtgespräch oder zusammenarbeit, es gab für ihn alle gelegenheiten und alle freibriefe der welt. so einen arbeitsplatz hätte ich auch gerne. wo ich die sau rauslassen darf und noch geld bekomme und eigentlich unantastbar bin.
und heute früh werde ich wach und denke, es ist alles so lächerlich. glauben wir denn, dass kirche uns versteht, oder den schaden wiedergutmacht? es kümmern sich die integren priester um die opfer, nicht die, die den schaden verursacht haben mit taten und vertuschen. ich will mein weiteres leben nicht mit diesem schwachsinn verbringen. amen.
Den sogenannten “Fall Boetticher” sehe ich anders, wenn ich auch hier den ehemaligen Spitzenkandidaten für reichlich naiv halte.
Gegen freiwillige Beziehungen mit großem Altersunterschied ist doch nichts einzuwenden, wenn nicht gleichzeitig ein extremes Abhängigkeitsverhältnis besteht.
In keinster Weise würde ich solche Beziehungen auf eine Linie mit den Vorfällen in Kirchen, Schulen und Heimen gleichsetzen wollen.
In den Medien wird dies ja alles immer mehr miteinander vermengt, immer weniger differenziert, aber damit ist niemandem geholfen.
Für mich sind diese medialen Attacken auch eher Ablenkungsmanöver.
Man konzentriert sich auf von Boetticher und ähnliche Fälle, die zumal noch nicht mal strafrechtlich relevant sind, gleichzeitig bejubelt man aber die anstehende Papst Rundreise in D, dem sogar die Ehre zuteil wird im Bundestag eine Rede zu halten, obwohl er Repräsentant eines nicht demokratischen Staates ist, außerdem vom Vatikan viele Missbrauchsopfer weiter hingehalten und mit Almosen abgespeist werden.
der Fall Böttcher zeigt ein ungleiches Verhältnis, für das der ältere Teil Verantwortung hätte übernehmen müssen.Wenn er sich wirklich von ihr getrennt hat aus Karrieregründen..wie kommt denn eine 16 jährige damit klar? Gefühlsmissbrauch. Der Mann ist Volksvertreter. Wer bejubelt denn den Papst? Das sind doch die Fundamentalisten und Eventhascher.Und ne ganze Reihe Katholiken geht auf die Barriakaden. Der Papst hat Diplomatenstatus. Dann dürfte so mancher Politiker aus fremden Landen nicht reden oder besucht werden.Ich kann als Betroffene zum Thema noch was sagen, wer volljährig war zu Zeiten des Mißbrauchs, Thema sexuelle Belästigung beim Beichtgespräch, geht bei der Kirche und in den einzenen Orden leer aus. Was mir zeigt, dass es denen nur darum geht, den nötigsten Obulus zu entrichten. Den allernötigsten.Nebenbei ist alles denkbar schlecht organisiert.
Wenn es um Zollitsch und Ackermann geht, dann muss ich mich jeden Kommentars enthalten. Legale und ethische Gründe gebieten dies.
Guter Beitrag.
Vielleicht sind für einige Ordensleute sexuelle Probleme und Beziehungsunfähigkeit auch etwas so Alltägliches, dass sie gar nicht verstehen, weshalb bei diesen Beeinrächtigungen überhaupt etwas gezahlt werden soll. Nur so ein trauriger Gedanke…
Traurig, aber wahr..
Der runde Tisch Heimerziehung hat zumindest etwas erreicht.
Auch wenn die Vertreter der Betroffenen am Ende nur zähneknirschend dieser Lösung zustimmten, so haben zumindest ehemalige Heimkinder aus der Alt-BRD eine Aussicht auf Entschädigung, bzw. eine Opferrente.
http://www.epd.de/index_89571.html
Bezogen auf die Heimkinder in der ehemaligen DDR, dieses Thema hat man ja sehr lange verdrängt, hört sich dies alles noch sehr nebulös an.
Zumindest ein Anfang ist gemacht.
Die Summen hören sich erst einmal groß an, bei der Vielzahl der Betroffenen bleibt abzuwarten, wieviel am Ende für jeden übrigbleibt.
Außerdem sind mir da zu viele “solls” und “weils”.
Die Kirche soll zu einem Drittel zahlen. Warum eigentlich “soll” ?
Herr Zollitsch sagt doch immer ” Wir wollen aufklären und Verantwortung übernehmen ”
Aber aufgrund des öffentlichen Drucks und der Vielzahl Betroffener, da scheint sich selbst die Kirche nicht völlig verwehren können.
Demgegenüber sieht es bei den Jesuiten ja leider anders aus, ihr seid ja auch viel weniger, außerdem ist das Thema nicht mehr so in den Medien präsent.
Es kann aber noch einen anderen Grund geben, weshalb die kath. Kirche sich hier etwas konzilianter zeigt:
Da wo man die ganze Verantwortung trägt, versucht man sich davonzustehlen, während man beim Missbrauch in den “Erziehungsanstalten” ja “nur” einen Teil der Verantwortung trägt.
Die Hauptschuld kann man dann immer der jeweils anderen Seite zuschanzen. Bund, Kommune, Land, oder am Ende der anti-autoritären Erziehung.
Anselm Neft, genau d a s ist das Problem. Erstens nehmen die heiligen Männer das, was gerade vor ihrer Nase ist, Frau, Mann, Kinder und 2. denken sie, es wäre eine normale Kommunikationsform. genau das habe ich erlebt und man wird von einer sogenannten Beratung zur anderen geschickt. Zig Ansprechpartner-innen und niemand macht wirklich etwas.
Anne und Anselm Neft, ja genau so scheint es. Fast so als seien Missbräuche am heranwachsnen gläubigen eine Art Test oder ´Initiation´ und wer mitmacht oder stillhält oder jedenfalls nichts weiter meldet, ist dann geeignet zur weiteren Priester oder Ordenskarriere. Das wäre eine groteske, aber je tiefer man in die Materie einsteigt, desto weniger scheint es unwahrscheinlich.. Erschreckender Gedanke.
Oder auch so, Bravo Kirche: http://www.mirror.co.uk/news/top-stories/2011/07/31/church-child-protection-chief-caught-with-child-porn-pictures-115875-23308972/
Mein infantiler Jesuit ist trotz jahrzehntelanger Ehe unverändert.Selbstherrlich, distanzlos. Hat ja ne böse Frau und will sich weiterhin schadlos halten.Zuerst war der Orden schuld, nun die Ehefrau. Kann auch weiterhin alles erklären.Rechtfertigen. Was mich stört, sind die Beratungsstellen. Zu Deutsch ,Verarscherei auf höchster Ebene.Die wollen unsere Geschichten hören und zu den Akten legen und aus.
Endlich macht das grosse ´C´ in CDU wieder Sinn:
http://www.n-tv.de/politik/Boetticher-tritt-zurueck-article4046696.html
und so manches andere wird uns jetzt auch klar..
Fragt jemand danach, wie es dem Mädchen geht?
sie sagt es war liebe.. aber fällt dem mann den gar nichts auf, wenn er was mit einer 16 jährigen anfängt? Als erwachsener Mann, der ein Land führen will? Da hat ja manch 20 jähriger Rocker mehr Gewissen! (Weiss ich aus Erfahrung)
Vor allen Dingen, w e l c h e Rolle spielt das Mädchen bzw die Frage nach ihrem Wohlergehen in den Medien?Bei Politikern geht es auch um Macht. Wie bei gewissen Hochwürden. Da verlieren die Herren und sicher auch Damen den Bezug zu ihren Mitmenschen. Ich drücke mich mal ganz nett aus hier.Verantwortung ist ein Fremdwort.
Heute bekomme ich Notizen aus der Provinz, dass ich zwar mißbraucht worden bin von einem Jesuiten, aber nicht minderjährig war und mir deswegen im Höchstfall eine Therapie zusteht, falls die Krankenkasse diese nicht zahlt. Gesprächspartner gerne..mehr nicht. Steckt nicht die seltsame Vorstellung dahinter, dass ich mit meinen damals 23 Jahren auf der Suche nach einem spirituellen Begleiter den faulen Versprechen dieses lüsternen SJ eigentlich nicht ausgeliefert war? Ich hätte ja gehen können? Das wurde mir nicht mitgeteilt. Steckt aber doch dahinter. Sehr geehrter Herr Pater Mertes. Sie haben die Lawinen ins Rollen gebracht und was aus uns wird, nicht vorher und auch nicht nachher bedacht. Opfer auf allen Ebenen.
ach so, im eifer des gefechts vergesse ich immer wieder zu erwähnen, ich habe mich ja gewehrt und wurde dann als eine hingestellt, die nichts begreift, ist doch schön.liebe ist doch was schönes. ach so, liebe? und es waren immer öffentliche plätze, jeder wußte bescheid, guckte dumm oder hässlich, dann hat der hochwürdigste stellvertreter christi schlechtes gewissen gespielt. also war für mich die sache erledigt. dann, gehste mit einkaufen, ich hatte kurz in dem exerzitienhaus gearbeitet und schon landete der herr mit dem auto und mir im wald, war wohl der navi falsch? 1972 war das.ob beichtgespräch oder zusammenarbeit, es gab für ihn alle gelegenheiten und alle freibriefe der welt. so einen arbeitsplatz hätte ich auch gerne. wo ich die sau rauslassen darf und noch geld bekomme und eigentlich unantastbar bin.
und heute früh werde ich wach und denke, es ist alles so lächerlich. glauben wir denn, dass kirche uns versteht, oder den schaden wiedergutmacht? es kümmern sich die integren priester um die opfer, nicht die, die den schaden verursacht haben mit taten und vertuschen. ich will mein weiteres leben nicht mit diesem schwachsinn verbringen. amen.
Und sie machen munter weiter:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=934598
Den sogenannten “Fall Boetticher” sehe ich anders, wenn ich auch hier den ehemaligen Spitzenkandidaten für reichlich naiv halte.
Gegen freiwillige Beziehungen mit großem Altersunterschied ist doch nichts einzuwenden, wenn nicht gleichzeitig ein extremes Abhängigkeitsverhältnis besteht.
In keinster Weise würde ich solche Beziehungen auf eine Linie mit den Vorfällen in Kirchen, Schulen und Heimen gleichsetzen wollen.
In den Medien wird dies ja alles immer mehr miteinander vermengt, immer weniger differenziert, aber damit ist niemandem geholfen.
Für mich sind diese medialen Attacken auch eher Ablenkungsmanöver.
Man konzentriert sich auf von Boetticher und ähnliche Fälle, die zumal noch nicht mal strafrechtlich relevant sind, gleichzeitig bejubelt man aber die anstehende Papst Rundreise in D, dem sogar die Ehre zuteil wird im Bundestag eine Rede zu halten, obwohl er Repräsentant eines nicht demokratischen Staates ist, außerdem vom Vatikan viele Missbrauchsopfer weiter hingehalten und mit Almosen abgespeist werden.
der Fall Böttcher zeigt ein ungleiches Verhältnis, für das der ältere Teil Verantwortung hätte übernehmen müssen.Wenn er sich wirklich von ihr getrennt hat aus Karrieregründen..wie kommt denn eine 16 jährige damit klar? Gefühlsmissbrauch. Der Mann ist Volksvertreter. Wer bejubelt denn den Papst? Das sind doch die Fundamentalisten und Eventhascher.Und ne ganze Reihe Katholiken geht auf die Barriakaden. Der Papst hat Diplomatenstatus. Dann dürfte so mancher Politiker aus fremden Landen nicht reden oder besucht werden.Ich kann als Betroffene zum Thema noch was sagen, wer volljährig war zu Zeiten des Mißbrauchs, Thema sexuelle Belästigung beim Beichtgespräch, geht bei der Kirche und in den einzenen Orden leer aus. Was mir zeigt, dass es denen nur darum geht, den nötigsten Obulus zu entrichten. Den allernötigsten.Nebenbei ist alles denkbar schlecht organisiert.