Die Pressemitteilung, die der Eckige Tisch heute als Stellungnahme zu dem Schreiben von Herrn Kiechle an die Betroffenen versandt hat, steht hier zum Download bereit.
Die Pressemitteilung, die der Eckige Tisch heute als Stellungnahme zu dem Schreiben von Herrn Kiechle an die Betroffenen versandt hat, steht hier zum Download bereit.
Verehrter Herr Katsch,
Ihre Hysterie ist anmaßend. Mit 47 müßten Sie wissen, dass nicht alles im Leben mit Geld aufzurechnen ist. Was wollen Sie ? Als Kind konnten sie sich nicht wehren, doch warum haben sie danach nicht den Mund aufgetan. Jetzt springen sie auf den Zug gegen die katholische Kirche und stellen absurde Forderungen. Setzen sie sich mit Ihrem Schmerz für alle Kinder ein, die täglich mißbraucht werden, kämpfen sie gegen Kinderpornografie und alles was die Seele von jungen Menschen verletzt. Dann haben sie genug zu tun. Auch in der evangelischen Kirche wurde Kinder mißbraucht, in Sportvereinen, in Schulen. Und jene Täter hatten kein Zölibat abgelegt.
Ihr Hass auf die katholische Kirche hat wohl andere Ursachen. Sie sollten mal über sich nachdenken!
@JS, Ihre Argumentationen und Thesen sind schon alle längst 10x durchgeleiert und es wird wohl kaum mehr jemand interessieren Ihnen noch zu antworten bevor Sie sich nicht selbst auf den neuesten Stand gebracht haben..
Es kann ja wohl nicht sein, dass es nach einem Jahr öffentlicher Debatte in Deutschland immer noch ehrlich an der Sache interessierte geben kann, die so rückständig denken wie Sie. Wo sind Sie denn die ganze Zeit gewesen? Doch nicht etwa in Chile?
Verehrter Herr Soldat,
was ist an Herrn Katschs Ausführungen hysterisch? Worin sehen Sie die Anmaßung? Ich kann Ihnen da nicht ganz folgen. Auch was Herr Katsch will, brauchen Sie nicht zu fragen, er schreibt es ja klar und deutlich.
Ihre nächste Frage verstehe ich ebenfalls nicht: Warum hat Herr Katsch nicht den Mund aufgetan? Herr Katsch hat ja den Mund aufgetan, und zwar in einem Alter, das für Missbrauchsopfer keineswegs ungewöhnlich ist. Bei vielen dauert es Jahrzehnte, bis sie sich öffnen können. Er hat das übrigens getan, bevor Pater Mertes an die Öffentlichkeit gegangen ist (und Herrn Mertes werfen Sie ja sicher nicht vor, auf irgendeinen Zug gegen die katholische Kirche aufgesprungen zu sein, wenn schon, dann hat er ihn mit ins Rollen gebracht).
Ihr nächster Punkt: Ab wann ist für Sie eine Forderung absurd? Welche Zahlung fänden Sie angemessen? Wo behauptet Herr Katsch, dass alles im Leben mit Geld aufzurechnen sei?
Und weiter: Herr Katsch setzt sich ja mit seinem Schmerz für die Kinder ein, die täglich missbraucht werden, und zwar genau, in dem er die Institution an den Pranger stellt, innerhalb der er missbraucht wurde. Natürlich geschieht derlei auch in Sportvereinen und evangelischen Einrichtungen und in Familien jedweden Glaubens. Sich aber hinter einem “Bei den anderen gibt’s das auch” zu verstecken, verhindert die Arbeit in den eigenen Reihen und erleichtert den künftigen Missbrauch von Kindern. Jeder versteckt sich hinter jedem und keiner ist’s gewesen. Das scheint leider Ihre Haltung zu sein, zum Glück nicht die von Herrn Katsch.
Herr Katsch behauptet auch nicht, dass das Zölibat aus Menschen Kinderschänder macht. Allerdings sollte es Sie nachdenklich stimmen, wenn neben dem oben erwähnten Pater Mertes selbst der Provinzial der Jesuiten anmerkt: Er denke an “die Lebensweise” der Priester. Auch wenn sie direkt nichts mit Missbrauch zu tun habe, ziehe sie “bisweilen Männer an, die mit ihrer Sexualität nicht zurecht kommen”. Für diskussionswürdig hält der Pater auch die Haltung der Kirche zur Sexualität, “die leicht ein Doppelleben zwischen hohem Anspruch und gelebter Realität erzeugt und darüber zu Schuldgefühlen führt, für die es kaum Hilfe gibt”. (DTS-Meldung vom 19.11.2011. Für weitere Informationen siehe die Beilage “Christ & Welt” in der ZEIT vom 20.1.)
Kurzum: Ich kann keinen Ihrer Punkte nachvollziehen und habe das Gefühl, Sie haben da aus dem Bauch heraus irgendetwas Undurchdachtes hingeschrieben. Vielleicht hat Ihre Wut auf Herrn Katsch noch nicht aufgedeckte Ursachen. Dann sollten Sie womöglich das tun, was Sie anderen raten.
Mit freundlichen Grüßen,
Anselm Neft
herr soldat,
ich kann mich dem beitrag von anselm neft nur anschliessen und empfehle ihnen ein neuerliches studium des essays von matthias k.
sollte ihnen diesbzgl. konstruktives einfallen gaebe es sicherlich menschen,
die die divergierenden positionen mit ihnen diskutieren wuerden.
ihre, ihrerseits anmassende bewertung seiner ausfuehrungen diskreditiert sie, meiner meinung nach, an einem offen gefuehrten forum teilzuhaben. sensibilitaet, einfuehlungsvermoegen, der wunsch und die offenheit danach, wertfrei seine standpunkte darzustellen sind unabdingbar einen allgemeinen konsens zu erarbeiten.
kriege gibt es genug in dieser welt..feinde haben wir alle..
in der regel sind wir selber unser kompromisslosester feind..
ich wuensch ihnen genesung
hchachtungsvoll
marcello
ich glaube, wenn sich menschen wie der soldat noch ändern könnten wäre schon viel gegen erneuten und fortgesetzren missbrauch getan. Jedoch, ich wüsste nicht wie. Da wäre doch wohl erst mal einsicht von nöten..
Hey Mathias,
Ich unterstutze gerne ihre presseerklarung. Wass ich noch immer nicht verstehe dass gleich wie hier in Holland , mann die Opfer noch immer nicht ernst nimmt. Mann seht uns noch immer nicht als eine ernsten Partei.
Die Kirche hat die Opfer fruher nicht ernst genommen und bis jetzt so wie mann sehen kann noch immer nicht.1.000.000 ist viel Geld?? Mann kann ein Menschenleben uberhaupt nicht im Geld ausdrucken aber 5000 euro pro Person dass ist zum lacheln.
Ich wunsche Ihnen viel Kraft
http://www.badische-zeitung.de/wie-viel-geld-lindert-das-leid
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/der-deckel-ging-endlich-auf–40581069.html
5000.- wenn das in zukunft der preis sein soll?
da kann man als pädophiler ja rechnen, meistens haben die so 100-150 taten bevor die erwischt werden, wenn sie in institutionen mit grosser jugend-fluktuation arbeiten, das heisst sie zahlen wenn sie nur das eine mal zugeben bei dem sie erwischt wurden, wenn sie denn erwischt werden, 30-50 euro pro mal!
das ist billiger als früher am bahnhof zoo!
dafür braucht man dann auch kein ticket in fernöstliche länder kaufen!
Deutschland würde zum Schmuddel-Discounter..
Missbrauch in der evangelischen Kirche
Natürlich gab es auch Missbrauch in der ev. Kirche, aber sehr viel weniger.
Ich glaube auch nicht, daß sich dies durch eine höhere Dunkelziffer erklären lässt.
Nein, die Strukturen in der kath. Kirche sind einfach andere.
Dazu ist hier schon sehr viel geschrieben worden, muß ich nicht alles wiederholen.
@ Raymond: Ich würde nicht sagen, daß die Opfer in den NL nicht ernstgenommen werden, aber das Thema ist seit einigen Monaten völlig aus den Medien raus. Ich weiß momentan gar nicht wie der Stand der Dinge ist. Gibt es da eine niederländische Webseite Betroffener ?
JS: an Michael Lehmann
Nun Sie haben doch geantwortet. Wer liest denn das hier? Ich habe mich über soviel aufgeregte Antworten gefreut. Mehr Beleidigungen führen zur Unübersichtlichkeit . Also schön langsam…
Tatsächlich bin ich nicht auf den neuesten Stand. Außer den, dass eine Abfindung von 80 000 € gefordert wird. Also wenn da weiter nichts bei rausgekommen ist habe ich wirklich nichts versäumt. Ich kreise nicht täglich um meine sexuellen Rutschbahnen. Das Leben ist viel zu kurz um sich ständig im Zorn umzudrehen.
Wo sind nun die Ergebnisse der Forschung? Noch immer gibt es Mißbrauch, noch immer verbietet kein greifendes Gesetz den Umgang mit Kinder und Jugendpornografie.
Was ist mit dem aktuellen Fall wo ein Familienvater ein Kind missbraucht und tötet?
Aber klären Sie mich doch auf – mit einem Link, der mich auf Ihren Wissenstand bringt.
Ich bin übrigens aus Datteln.
Danke im Voraus
JS an Herrn Neft
Sehr geehrter Herr Neft,
zunächst danke ich Ihnen für Ihre sachliche Reaktion. Gern würde ich mich mit Ihnen austauschen, hier sprengt es den Rahmen. Tatsächlich hat mich die gestrige Nachricht, halbstündlich im Deutschlandfunk bis 10.00 Uhr sehr verärgert und meine Reaktion emotional bestimmt.
Ich finde es anmaßend für eine bestimmte Gruppe Geld einzutreiben und frage mich was mit jenen ist, die ebenfalls Mißbrauch erfahren haben, nach dem 2. Weltkrieg, die heranwachsenden Kinder. Mir ist keine Beratungsstelle für ältere Menschen, deren Kriegstrauma nicht verarbeitet ist bekannt.. Dafür hat man eine bessere Lösung gefunden: Man erklärt diese Generation in Zukunft für dement. Sie leben in Altersarmut und können sich nicht mehr wehren. Zwei völlig unterschiedliche Themen? Vielleicht !?
Herr Katsch schreibt sogar in seiner Presseerklärung, dass
5 000 € nicht heilen würden. Ich frage mich wie seine Heilung aussehen soll: Genugtuung in dem ins Säckel der Katholischen Kirche gegriffen wird?
Sie schreiben weiter:
Ihre nächste Frage verstehe ich ebenfalls nicht: Warum hat Herr Katsch nicht den Mund aufgetan? Herr Katsch hat ja den Mund aufgetan, und zwar in einem Alter, das für Missbrauchsopfer keineswegs ungewöhnlich ist. Bei vielen dauert es Jahrzehnte, bis sie sich öffnen können. Er hat das übrigens getan, bevor Pater Mertes an die Öffentlichkeit gegangen ist (und Herrn Mertes werfen Sie ja sicher nicht vor, auf irgendeinen Zug gegen die katholische Kirche aufgesprungen zu sein, wenn schon, dann hat er ihn mit ins Rollen gebracht).
Ich antworte Ihnen:
Was ist an meine Frage nicht zu verstehen? Sie haben mir doch darauf eine Antwort gegeben. Ihre Antwort aus Ihrem Wissen über Herrn Katsch.
Was Herrn Mertens angeht, so finde ich seine Haltung der Aufklärung nicht gegen seine Kirche gerichtet, sondern verantwortliches Umgehen mit Menschen, die ihm anvertraut sind. Er mußte sich dazu äußern.
Herr Katsch aber will Geld ! Ist er behindert ? Ist er arm durch den Missbrauch?
Ich verstehe seine Geldforderung nicht. Geld brauchen alle, besonders wenn sie zu den Randgruppen ohne die Hoffnung auf ein Einkommen gehören.
Sie fragen welche Zahlungen ich für angemessen halte ?
Ich denke, Therapie solange wie Notwendig!
Aber es gibt wohl gegen Missbrauch nicht wirklich eine Therapie ?
Wichtig ist, dass man es erkennt und lernt mit den Defiziten, die daraus entstanden sind zu leben.
Im Selbstmitleid kleben bleiben hat noch nie Heilung gebracht, selbst mit einem goldenen Pflaster darauf.
Es ist vorbei, geschehen, das Leben muß anders gelebt werden. Doch das ist nicht nur bei Missbrauch so, sondern es gibt viele Weichen im Leben, die uns von unseren Lebensträumen entfernen. Aber genau das macht uns, unsere Persönlichkeit aus, wenn wir lernen damit umzugehen. Oder ist das auch von gestern?
Und weiter schreiben Sie :
Herr Katsch setzt sich ja mit seinem Schmerz für die Kinder ein, die täglich missbraucht werden, und zwar genau, in dem er die Institution an den Pranger stellt, innerhalb der er missbraucht wurde. Natürlich geschieht derlei auch in Sportvereinen und evangelischen Einrichtungen und in Familien jedweden Glaubens. Sich aber hinter einem “Bei den anderen gibt’s das auch” zu verstecken, verhindert die Arbeit in den eigenen Reihen und erleichtert den künftigen Missbrauch von Kindern. Jeder versteckt sich hinter jedem und keiner ist’s gewesen. Das scheint leider Ihre Haltung zu sein, zum Glück nicht die von Herrn Katsch.
Ich antworte Ihnen auch dazu, auch wenn Sie mich beleidigen wollten.
Ich wiederhole mich ungern, dennoch: Ich halte Missbrauch jeglicher Herkunft und Art für ein Verbrechen. Ich habe nichts gegen Namensnennung, wobei auch Herr Katsch sich damit zufrieden gibt die Institution zu nennen und nicht die Täter demaskiert.
Ich wußte allerdings nicht, dass Herr Katsch Jesuit ist.Oder habe ich das missvertsanden, wenn sie schreiben „die Arbeit in den eigenen Reihen“
Nun ich denke schon man soll sich nicht auf einen Fall einschießen, sich mal umschauen was passiert da wenn das Thema nicht nur ein Thema der Jesuiten ist. Was haben die Täter gemeinsam?
Herr Katsch behauptet auch nicht, dass das Zölibat aus Menschen Kinderschänder macht.
„Das weiß ich nicht. Vielleicht haben es seine Anhänger gesagt. Es kam jedenfalls aus dieser Ecke“
Allerdings sollte es Sie nachdenklich stimmen, wenn neben dem oben erwähnten Pater Mertes selbst der Provinzial der Jesuiten anmerkt: Er denke an “die Lebensweise” der Priester. Auch wenn sie direkt nichts mit Missbrauch zu tun habe, ziehe sie “bisweilen Männer an, die mit ihrer Sexualität nicht zurecht kommen”.
Ich antworte:
Nachdenklich macht mich das nicht! Jeder Priester hat lange genug Zeit sich zu prüfen, aber auch auszusteigen. Ich weiss nicht wie Prieser leben, welche Lebensweise sie haben. Sind Sie Priester? Was machen die denn so anders und wenn das so ist, warum geschieht denn Missbrauch außerhalb der Kirche?
Achso, dass darf man Sie ja nicht fragen. Mir scheint Ihr Denken dazu ist etwas flach gehalten?
Sie schreiben weiter:
Für diskussionswürdig hält der Pater auch die Haltung der Kirche zur Sexualität, “die leicht ein Doppelleben zwischen hohem Anspruch und gelebter Realität erzeugt und darüber zu Schuldgefühlen führt, für die es kaum Hilfe gibt”. (DTS-Meldung vom 19.11.2011. Für weitere Informationen siehe die Beilage “Christ & Welt” in der ZEIT vom 20.1.)
Ich versichere Ihnen:
Ich werde das nachlesen und Pater Mertens die Fragen stellen, die bei Ihnen nicht erlaubt sind.
Ihr Fazit:
Kurzum: Ich kann keinen Ihrer Punkte nachvollziehen und habe das Gefühl, Sie haben da aus dem Bauch heraus irgendetwas Undurchdachtes hingeschrieben. Vielleicht hat Ihre Wut auf Herrn Katsch noch nicht aufgedeckte Ursachen. Dann sollten Sie womöglich das tun, was Sie anderen raten.
Meine Antwort:
Vermutlich, vielleicht helfen Sie mir ja suchen…
Allerdings gebe ich zu, dass eine Auseinandersetzung über eine abwesende für mich fremde Person eh nicht sehr glücklich enden kann. Er könnte auch Müller heißen oder was weiß ich…
Goldgräber sind mir ein Greul!
Und Verteidiger, die sich hier nun vermehren werden ebenfalls. das hat was von Schulklasse
Alles Gute für Sie und danke, dass Sie an sachliche Auseinandersetzungen interessiert sind.
Mit freundlichen Grüßen,
auch von mir JS
@ Karoline Kaiser
dann sollten Sie sich mal umschauen. Ich bin evangelisch und habe erst vor einigen Tagen diesbezüglich eine bedrückende Nachricht erhalten.
Nur die Medien haben sich auf die kath. Kirche eingeschossen.
Fakt ist, dass auch andere sich schuldig machen.
Mit freundlichem Gruß
@ Caroline;
http://www.seksueelmisbruik.info
http://www.bertsmeets.nl
Ich denke dass ist nicht nur in Holland so, es ist ganz schwierig die offentliche Meinung zu beeinflussen und damit unsere Sache aktuellzu behalten.(entschuldige fur mein Deutsch).Glucklich ist da einen journalist JoepDohmen die etwa jedemMonat ein neues skandall bringt und damit bleibt es aktuell.
http://vorige.nrc.nl/nieuwsthema/misbruik_kerk/
Herr Soldat,
sind Sie Opfer sexueller Gewalt? Hatte sexuelle Gewalt Auswirkungen auf ihren beruflichen Werdegang? Haben Sie aus dem Mißbrauch resultierend auch bis heute Probleme mit ihrer Sexualität? Ist deswegen auch ihre Ehe gescheitert?
Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten können, ist dieses die richtige Palttform für Sie.
Ansonsten sollten Sie sich bitte geschlossen halten und sich nicht anmaßen, über Dinge zu urteilen, von denen Sie ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben!
mit freundlichem Gruß
Hier sollten Argumente zusammengetragen werden und Meinungen ausgetauscht und sich m.M.n. nicht an jemanden wie JS abgearbeitet werden. Der kommt nämlich mit einem Beitrag daher, der von wenig Wissen und noch weniger Empathie zeigt und es gelingt ihm, hier die Welle zu machen und zu provozieren. Nur darauf scheint er es angelegt zu haben. Aber wie es so ist mit Wellen: sie verlaufen sich am Strand, lassen nassen Sand und mehr oder weniger Unrat zurück…
Zu dem “Angebot” des Ordens kann man eigentlich nur sagen, dass es höchst geschmacklos und beleidigend ist – eine Demütigung! Es ist – wie im Übrigen auch das Resultat des Rundes Tisches Heimerziehung – der Versuch, Gesicht zu wahren und Geld zu sparen.
Ob der Orden selbst über genügend finanzielle Rückendeckung verfügt, um ein angemessenes Schmerzensgeld zu zahlen, ist absolut zweitrangig. Dass aber die katholische Kirche um Gelder und Rücklagen verfügt, um zu zahlen steht außer Frage! Und wenn der Orden nicht kann oder nicht will, muss es halt von der Kirche kommen. So einfach ist das. So einach sollte es sein!
Eines jedoch geht überhaupt nicht: dass nämlich der Täter bestimmt, wieviel seinem Opfer an Schmerzensgeld zusteht. Man stelle sich das mal für einen “normalen” Täter vor! Der Mann von nebenan z.B. Dem würde jeder Richter wegen Verhöhnung seiner Opfer den Mund verbieten! Aber die Jesuiten dürfen sich so äußern?
Im Übrigen finde ich, dass ALLE MÖGLICHEN Menschen innerhalb des Ordens bzw. der Kirche insgesamt von diesem Dreck wussten. Anstatt zum Wohle der Kinder einzugreifen, wurde vertuscht, verheimlicht, die Täter geschützt… Und jetzt wird gejammert? Der Teufel soll sie holen!!!
Ich würde vorschlagen, dass die Gelder, welche beide großen Kirchen in Deutschland von Bund, Ländern, Kommunen, Städten bekommen (selbst nach konservativen Schätzungen ca. 420 Millionen Euro jährlich, andere sprechen von bis zu 5 Milliarden. Jährlich!), solange eingefroren werden und in einen (oder mehrere) Fonds für ehemalige Heimkinder und Internatschüler eingezahlt werden, bis dieser/diese so ausgestattet ist/sind, dass jeder und jedem Betroffenen ein Schmerzensgeld bzw. eine Entschädigung bezahlt werden kann. Das dürfte in einigen wenigen Jahren abgehakt sein, die Kirchen könnten notfalls auch mit ihrem Vermögen von einer geschätzten halben Billiarde Euro einspringen und die Auszahlung könnte beginnen.
@ Heid Dettinger
Hier sollten Argumente zusammengetragen werden und Meinungen ausgetauscht und sich m.M.n. nicht an jemanden wie JS abgearbeitet werden.
SJ:
Stimmt!
Aus einer kritischen Meinung wird hier ein Berg geschaufelt, aufgeblasene Emotionen, vermischt mit hilflosen Beleidigungen.
Ich denke Billiarden würden nicht reichen, um Euch gerecht zu werden.
Viel Erfolg!
Herr Soldat,
es bleibt dabei: Halten Sie sich besser geschlossen!
Ich wünsche noch ein schönes Leben
Ein beleidigter Jesuitenpater soll 70.000.- Euro kosten, ein Missbrauchsopfer 5.000.-
Sorgen macht man sich jetzt allerdings darüber, wie man verhindern kann, dass ein Jesuitenopfer mehr bekommt als ein ehemaliges Heimkind..
@hubentobel
Sie können zwar dafür sorgen, dass ich hier nichts mehr schreiben darf.
Vielleicht sind Sie jemand der sich erschrecken läßt, weil einer seine Macht zeigt und denken es würde bei mir funktionieren.
Dieser Blog ist eh nichts für Suchende. Ich habe mich einmal umgesehen:
Immer da wo kritisches, vielleicht auch aus Nichtwissenheit, Aufgeregtheit heraus geschrieben wurde, zwingen einige den Schreiber in die Knie.
Das macht mir den Abschied leicht.
Dank noch an Marcello Monschetti. Seine Worte waren nicht nur klug, sondern sehr einfühlsam. Ich habe viel darüber nachgedacht. Leider sind sie nicht mehr zu finden.
@hubentobel sagt:
29. Januar 2011 um 12:26
Herr Soldat,
sind Sie Opfer sexueller Gewalt? Hatte sexuelle Gewalt Auswirkungen auf ihren beruflichen Werdegang? Haben Sie aus dem Mißbrauch resultierend auch bis heute Probleme mit ihrer Sexualität? Ist deswegen auch ihre Ehe gescheitert?
Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten können, ist dieses die richtige Palttform für Sie.
Ansonsten sollten Sie sich bitte geschlossen halten und sich nicht anmaßen, über Dinge zu urteilen, von denen Sie ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben!
mit freundlichem Gruß
@hubentobel
Das habe ich leider übersehen.
Sie sollen wissen, dass ich Ihre Fragen sehr wohl beantworten kann.
Wollen Sie Details um zu messen ob ich genug gelitten habe, ihrer würdig bin im Schmerz?
Ich kann niemanden mehr zur Kasse zwingen. Ich habe die Verantwortung für mein Leben übernommen.
Niemand wird hier seine Zeit verschwenden, um sich zu unterhalten oder schmähen zu lassen.
Vielleicht veranlassen Sie ja einen Fragebogen, bevor jemand seine Meinung äußern darf, Herr hubentobel.
DAS WARS nun wirklich!!!
Ist die Höhe der von den Opfern geforderten Genugtuungszahlung gerechtfertigt und woran kann – soll überhaupt ein diesbezüglicher Geldbetrag als Bemessungsgrundlage fest gemacht werden?
Erfüllt das Angebot der Jesuiten den Selbstanspruch mit dieser Zahlung ein Symbol der Busse setzen zu wollen und ist es legitim, wenn die Jesuiten diesen Zahlbetrag an der Höhe ihrer verfügbaren Mittel bemessen?
Fest steht, mit ihrem Vorgehen drängen die Jesuiten die Opfer immer mehr in die Rolle eines Bittstellers mit unredlichen, weil weit überzogenen Geldforderungen. Das ist unredlich.
Es ist traurig, dass die Jesuiten sich derart entwürdigender Taktiken bedienen, um den Zahlbetrag möglichst niedrig zu halten. Geradezu unanständig ist der Vorwurf, dass die Opfer das jesuitische Vermögen völlig unrealistisch einschätzen und mit ihren Forderungen die Erziehung heutiger Schülern jesuitischer Gymnasien gefährden (z. B. Mertes Zitat Flötenunterricht).
Ich empfehle jedem die Lektüre der neuesten Canisius Kolleg Bilanz 2009. Selbst der des Bilanzen Lesens Unkundige wird hier darüber etwas erfahren, wie sensationell hoch z. B. die Spendeneinnahmen des Canisius Kollegs waren und wie erfreulich sich die bei dem Züricher Bankhaus Bär angelegten Gelder entwickelt haben. Auch genieren sich die Jesuiten nun schon zum wiederholten Male überhaupt nicht, erfolgreich Klage gegen Zuschussbescheide des Berliner Senats einzureichen. Dabei geht es um Beträge im hohen 6stelligen Bereich. Viel Spass beim Lesen, es lohnt sich:
https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet
Wenn man berücksichtigt, dass das Canisius Kolleg nur eine von sehr vielen wirtschaftlich, auf Profit ausgerichteten jesuitischen Einrichtungen ist… ist alleine schon das ewige Lamentieren (das allmählich Formnen wie auf dem levantinischen Basar einnimmt) der Jesuiten höchst unanständig und lässt an dem Vortrag Busse tun zu wollen zweifeln.
Ist die Höhe der von den Opfern geforderten Genugtuungszahlung gerechtfertigt und woran kann – soll überhaupt ein diesbezüglicher Geldbetrag als Bemessungsgrundlage fest gemacht werden?
Erfüllt das Angebot der Jesuiten den Selbstanspruch mit dieser Zahlung ein Symbol der Busse setzen zu wollen und ist es legitim, wenn die Jesuiten diesen Zahlbetrag an der Höhe ihrer verfügbaren Mittel bemessen?
Fest steht, mit ihrem Vorgehen drängen die Jesuiten die Opfer immer mehr in die Rolle eines Bittstellers mit unredlichen, weil weit überzogenen Geldforderungen. Das ist unredlich.
Es ist traurig, dass die Jesuiten sich derart entwürdigender Taktiken bedienen, um den Zahlbetrag möglichst niedrig zu halten. Geradezu unanständig ist der Vorwurf, dass die Opfer das jesuitische Vermögen völlig unrealistisch einschätzen und mit ihren Forderungen die Erziehung heutiger Schüler jesuitischer Gymnasien gefährden (z. B. Mertes Zitat Flötenunterricht).
Ich empfehle jedem die Lektüre der neuesten Canisius Kolleg Bilanz 2009. Selbst der des Bilanzen Lesens Unkundige wird hier darüber etwas erfahren, wie sensationell hoch z. B. die Spendeneinnahmen des Canisius Kollegs waren und wie erfreulich sich die bei dem Züricher Bankhaus Bär angelegten Gelder entwickelt haben. Auch genieren sich die Jesuiten nun schon zum wiederholten Male überhaupt nicht, erfolgreich Klage gegen Zuschussbescheide des Berliner Senats einzureichen. Dabei geht es um Beträge im hohen 6stelligen Bereich. Viel Spass beim Lesen, es lohnt sich:
https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet
Wenn man berücksichtigt, dass das Canisius Kolleg nur eine von sehr vielen wirtschaftlich, auf Profit ausgerichteten jesuitischen Einrichtungen ist… ist alleine schon das ewige Lamentieren (das allmählich Formen wie auf dem levantinischen Basar einnimmt) der Jesuiten höchst unanständig und lässt an dem Vortrag Busse tun zu wollen zweifeln.
Ist die Höhe der von den Opfern geforderten Genugtuungszahlung gerechtfertigt und woran kann – soll überhaupt ein diesbezüglicher Geldbetrag als Bemessungsgrundlage fest gemacht werden?
Erfüllt das Angebot der Jesuiten den Selbstanspruch mit dieser Zahlung ein Symbol der Busse setzen zu wollen und ist es legitim, wenn die Jesuiten diesen Zahlbetrag an der Höhe ihrer verfügbaren Mittel bemessen?
Fest steht, mit ihrem Vorgehen drängen die Jesuiten die Opfer immer mehr in die Rolle eines Bittstellers mit unverschämten, weil weit überzogenen Geldforderungen. Das ist unredlich.
Es ist traurig, dass die Jesuiten sich derart entwürdigender Taktiken bedienen, um den Zahlbetrag möglichst niedrig zu halten. Geradezu unanständig ist der Vorwurf, dass die Opfer das jesuitische Vermögen völlig unrealistisch einschätzen und mit ihren Forderungen die Erziehung heutiger Schüler jesuitischer Gymnasien gefährden (z. B. Mertes Zitat Flötenunterricht).
Ich empfehle jedem die Lektüre der neuesten Canisius Kolleg Bilanz 2009. Selbst der des Bilanzen Lesens Unkundige wird hier darüber etwas erfahren, wie sensationell hoch z. B. die Spendeneinnahmen des Canisius Kollegs waren und wie erfreulich sich die bei dem Züricher Bankhaus Bär angelegten Gelder entwickelt haben. Auch genieren sich die Jesuiten nun schon zum wiederholten Male überhaupt nicht, erfolgreich Klage gegen Zuschussbescheide des Berliner Senats einzureichen. Dabei geht es um Beträge im hohen 6stelligen Bereich. Viel Spass beim Lesen, es lohnt sich:
https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet
Wenn man berücksichtigt, dass das Canisius Kolleg nur eine von sehr vielen wirtschaftlich, auf Profit ausgerichteten jesuitischen Einrichtungen ist… ist alleine schon das ewige Lamentieren (das allmählich Formen wie auf dem levantinischen Basar einnimmt) der Jesuiten höchst unanständig und lässt an dem Vortrag Busse tun zu wollen zweifeln.
Herr Soldat,
falls Sie doch noch hier hereinschauen sollten:
Ich wollte diese Details wissen, weil ich den Eindruck habe, dass Sie von grenzenloser Ahnungslosigkeit bezüglich dieses Themas geschlagen sind.
Das waren natürlich Suggestivfragen, da Sie in ihren Komentaren bereits deutlich gezeigt haben, dass Sie kein Betroffener sein können. Ganz zu schweigen von Empathie Ihrerseits.
Sie haben nicht begriffen, dass hier nicht die Geldgier die Triebfeder ist sondern das Gefühl von Genugtuung!
Bei entsprechender Empathie oder zumindest etwas Kenntnis in dieser Materie müssten Sie eigentlich von selbst darauf kommen.
Bei Ihnen habe ich allerdings das Gefühl, dass Sie in dieser Materie der Blinde sind, der von Farben redet!
http://www.blindverstehen.de/webf.html
Der sehende Mitmensch irrt, wenn er glaubt, blinde Menschen kennen keine Farben. Einer Person, die “wie ein Blinder von der Farbe redet” wird unterstellt, keine Vorstellung von dem zu besitzen, was sie zu artikulieren versucht. Es wird also im Allgemeinen davon ausgegangen, ein solcher Zeitgenosse habe keine Ahnung, wovon er spricht. Ja, der sehende Mitmensch ist häufig recht schnell bei der Sache, wenn es darum geht, vollkommen unreflektiert den Blindheitsbegriff zu bemühen, ohne dabei jemals etwas von jenem Phänomen gekostet zu haben. Aber wenn wir schon einmal dabei sind, diese Metapher zu beanspruchen, dann müssen wir davon ausgehen, dass wohl er, der Sehende, der Blinde ist, wenn er glaubt, dass Farbbegriffe in jedem Fall leere Worthülsen für einen nicht Sehenden bleiben.
Ich frage mich woher Sie diese Arroganz nehmen. Ich kann nur jeden warnen, sich hier zu öffnen!
Auch wenn das gelöscht wird – Sie werden das lesen. Da bin ich sicher.
@ Jonathan Soldat
Was ist es in Ihnen, dass Sie sich darüber aufregen, dass die Betroffenen hier sich für ihre Belange einsetzen?
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=15823
Im Moment läuft eine Petition beim Deutschen Bundestag zum Thema “Kinderpornographie”.
Wenn Sie möchten, könnten Sie sich dort mit Ihrer Unterschrift daran beteiligen.
@Rudolf Jekel, interessant die Bilanzen vom Canisius-Kolleg! Danke!
wenn ich das richtig verstehe, dann wurden da über 800.000.- Euro an die Jesuiten gespendet und diese 800.000.- sind dann gleich weitergewandert auf ein Schweizer Konto!?
Man scheint also die Spenden nicht besonder nötig zu haben!
Und das ist nur das etwas ´ärmere´Canisius! Am Aloisiuskolleg in Bonn dürfte es noch viel strahlender ausgesehen haben. Immerhin residiert man dort in prunkvollen Schlossanlagen!
Jedenfalls könnte man mit solchen Summen leicht die Ansprüche zumindest der Canisius-Betroffenen zufrieden stellen.
Es ist nämlich nicht so, wie die Jesuitenführung verbreitet, dass den Opfern wohl keine egal wie hohe Summe angemessen ist, die betroffenen haben nämöich eine Summe genannt und diesen Wunsch zu erfüllen wäre angemessen..
Ausser den Bilanzen des Canisiuskollegs, den Schweizer Konten und den Schlössern der Jesuiten in Bonn, München und anderswo, gibt auch dieser Artikel Anlass zum Nachdenken:
http://www.n-tv.de/politik/Vorstand-in-Herford-tritt-zurueck-article2488371.html
Wie ist das eigentlich, gibt es in Sachen Finanzen auch eine Sonderregelung für Kirchen, so wie bei Missbrauch? Kontrolliert keine Steuerfahndung das Geschäftsgebahren dieser Leute, die von der Kirchensteuer leben?
auf Gewinn ausgerichtet? Das ist nicht möglich, denn gemeinnützige Einrichtungen dürfen nicht den Eigentümern Gewinn auszahlen, Überschüsse müssen in der gemeinnützigen Gesellschaft mbH bleiben.
“In 2009 eingegangene Bauspenden wurden nicht über die Gewinn- und Verlustrechnung als Ertrag gebucht, sondern unmittelbar als Minderung der entsprechenden Herstellungskosten (Turnhalle) erfasst bzw. den entsprechenden Baurücklagen (Westflügel und ADH Mensa) zugeführt, soweit die jeweilige Maßnahme noch nicht abgeschlossen war.
Die Bauspenden haben mit 823 T€ etwas mehr als die Hälfte der Umbaukosten der „alten Turnhalle“ (= „Messina“) abgedeckt;”
offensichtlich waren diese Spenden zweckgebunden.
Weiters:
“* Daneben fällt der Zuschuss zu den Pensionszahlungen an unsere Pensionärinnen und Pensionäre durch die Deutsche Provinz der Jesuiten KdöR als Hauptgesellschafterin ins Gewicht. ”
Ich bin (leider) kein BWL’ler, aber ich lese daraus, dass die Deutsche Ordensprovinz keinen Gewinn aus dem CK zieht.
@Danke her, trotz kein BWL gute Arbeit und toll, dass du die Fakten checkst.
Wie sieht es mit den Zahlungen auf das Schweizer Bankkonto aus?
Wie ist das zu deuten?
Obwohl all dies interssant zu Wissen ist, möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es eigentlich nicht um die Höhe von Zahlungen geht, sondern um respektvollen und offenen Umgang mit den Betroffenen.
Und von vorneherein festgestzte Zahlungen, die über die Medien souffliert werden, deutet nur darauf hin, dass man immer noch die Kontrolle über die Betroffenen haben möchte und ihnen nicht auf Augenhöhe begegnen möchte wenns ernst wird.
@ Herr Soldat:
Ich frage mich manchmal, ob jeder Blog einen Provokateur braucht.
Davon abgesehen sind viele ihrer Behauptungen auch sachlich falsch. Niemand streitet ab, daß es auch in der ev. Kirche Missbrauch gab, vermutlich in Einzelfällen sogar noch gibt. Aber nicht so flächendeckend wie in der katholischen Kirche.
Es gab in den 50er/60er Jahren generell einen miesen Umgang mit Kindern in den Kinderheimen. Meine Mutter ist in einem ev. Kinderheim aufgewachsen. Es gab Schläge, mieses Essen, Demütigung.
Es gab aber keinen sex. Missbrauch oder Zwangsarbeit.
Sicher gabs dies dort auch, aber eben nicht so flächendeckend wie in den kath. Kinderheimen. Dies sehen auch fast alle Experten so, natürlich nicht die aus dem Vatikan, aber die kann ja in dieser Frage wohl niemand ernstnehmen…..
“Wo sind nun die Ergebnisse der Forschung?”
Welche wollen Sie denn haben ? Bereits seit den 70er Jahren wird – zumindest in Nordamerika, den NL und Skand. – intensiv in dem Bereich geforscht. Der niederländische Kollege hier kann sicher bestätigen, daß das NRC Handelsblatt – übrigens eine liberale Zeitung – sich des Themas schon seit den 70er Jahren angenommen hat.
Vermutlich war dies auch deshalb in den NL einfacher, weil der Katholizismus hier ja fast überhaupt keine Rolle spielt(e).
“Noch immer gibt es Mißbrauch, noch immer verbietet kein greifendes Gesetz den Umgang mit Kinder- und Jugendpornografie.”
Mißbrauch wirds immer geben, selbst bei den härtesten Strafen.
Siehe z.B. Texas, absurde Gefängnisstrafen von 100-150 Jahren Haft sind dort keine Seltenheit, trotzdem schreckt dies Täter nicht davon ab.
Kinderpornographie ist in praktisch jedem Staat der Welt verboten.
Bei “Jugendpornographie” habe ich eine andere Meinung als fast alle anderen hier, die Verbote lehne ich klar ab, aus so vielen Gründen, daß dies den Rahmen des Blogs sprengen würde.
( Einfach auf meinen Namen klicken )
Ich rede da auch nicht wie eine Blinde von der Farbe, ich habe mich seit 1994 intensiv mit der Materie befasst, auch beruflich.
Aber wer dazu etwas beitragen will, kann oder mag, der soll dies in unserem Blog tun.
@ Raymond: Mal wieder ist es das NRC Handelsblatt, welches sich um das Thema kümmert. Danke für die Links !
Ich glaube schon, daß das Thema bald wieder mehr in den NL Medien ist.
Momentan wird vieles von Wilders und Ägypten überlagert.
Außerdem sind “wir” in den NL ja auch nicht so betroffen wie ÖST und D.
@ Soldat und @her: Ich sehe es nicht so, dass sich hier nur Betroffene äußern dürfen, oder dass in diesem Forum alle einer Meinung sein müssen. Sensibilität im Umgang mit dem Thema ist natürlich wünschenswert.
Richtig Soldat: Auch nicht Missbrauchten passiert Schlimmes im Leben. Und wieder richtig: Selbstmitleid hilft auf Dauer nicht weiter. Jeder muss lernen mit seinen Defiziten zu leben. Aber wer bestreitet das hier? Ich verstehe nicht, was Sie damit sagen wollen und was das mit dem Thema zu tun hat.
Das Thema “Kriegstraumatisierungen” finde ich sehr interessant, nicht zuletzt, weil mein Vater im 2. Weltkrieg traumatisiert wurde. Nur wäre es albern, dieses Thema auf einem Blog für Geschädigte an deutschen Jesuiten-Einrichtungen zu verhandeln. Auch ist es im Falle Krieg schwer zu sagen, wer für den Schaden aufkommen soll: Die russische Regierung, weil Russen zurück geschossen haben? Das nicht mehr existierende Nazi-Regime? Die Soldaten selbst, weil sie in einen Angriffskrieg gezogen sind, anstatt geschlossen zu desertieren? Bei den Jesuiteneinrichtungen finde ich die Frage leichter zu beantworten.
Ihre Kommentare, Soldat, erinnern mich in ihrer mit rhetorischem Blattgold umhüllten Substanzlosigkeit an die Jesuiten meiner Jugend (Pater Schneider, Pater Weiher, Pater Stüper): Much ado about nothing.
Die meisten Ihrer Einlassungen scheinen mir von vorhergehenden Kommentaren beantwortet. Zu ihrem unten noch einmal zitierten Absatz möchte ich kurz antworten: Ich bin kein Priester. Ich habe aber eine Vorstellung davon, wie Priester leben. Zölibat, also Ehelosigkeit, ist für viele Menschen nicht schwer zu leben. Das Keuschheitsgelübde hingegen bringt jeden an eine Grenze: Masturbation, Affären, Übergriffe, angstbesetzter Kampf mit der eigenen Sexualität sind häufige Folgen und vermitteln ein Gefühl von Sündhaftigkeit. Da fast jeder in einem Orden, aus dieser Perspektive betrachtet, eine Leiche im Keller hat, versucht man sich nach innen durch Gebet/Beichte eventuell auch Therapie zu entlasten/zu heilen. Nach außen wahrt man die “bella figura”, die für die Aura des Priesterstandes essentiell ist. Bei “sexuellem Missbrauch” spricht man oft von “sexueller Gewalt”. Bei Interesse an diesem Thema und seine Zusammenhänge (die natürlich über die Orden und Kirchen hinausreichen) können Sie sich beispielsweise hierhin wenden:
http://www.sexualmedizin.charite.de/
“Nachdenklich macht mich das nicht! Jeder Priester hat lange genug Zeit sich zu prüfen, aber auch auszusteigen. Ich weiss nicht wie Prieser leben, welche Lebensweise sie haben. Sind Sie Priester? Was machen die denn so anders und wenn das so ist, warum geschieht denn Missbrauch außerhalb der Kirche?
Achso, dass darf man Sie ja nicht fragen. Mir scheint Ihr Denken dazu ist etwas flach gehalten?”
Mit freundlichen, aber auch etwas müden Grüßen,
Anselm Neft
@ Anna:
Die Aufregung des “Soldaten” finde ich auch vermessen.
Aufregen sollte man sich eher darüber, daß diese Institutionen tatkräftig daran mitgewirkt haben, diese ganzen sex. Übergriffe in die Verjährung zu schleppen.
Allerdings verstehe ich auch nicht, was es Opfern bringen soll, wenn der
§184er ( übrigens der im dt. Strafrecht am häufigsten verschärfte Paragraph ! ) jetzt zum achten Mal seit 1990 verschärft werden soll.
Weshalb wird da keine kritische Bewertung der schon erfolgten Verschärfungen vorgenommen ?
Was hat die letzte Verschärfung 08 gebracht, außer daß die meisten LKAs unter der Flut des jetzt strafbaren Materials praktisch untergegangen sind , doch eigentlich nichts, oder ?
Beiträge, Kritik, Lösungsvorschläge bitte bei uns im Blog abladen
Bei uns wird – wie auch hier – jegliche Kritik veröffentlicht.
Ein letztes Wort zu mir noch zu den Entschädigungszahlungen.
Schon mein alter Wirtschaftslehrer sagte, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, er reagiert erst dann, wenn es im Geldbeutel weh tut.
Insofern sehe ich hohe Entschädigungszahlungen auch als abschreckend an. Nicht für Kernpädophile, die lassen sich davon nicht bekehren, sondern für “Gelegenheitstäter” oder diejenigen, die eine Machtposition zum Übergriff ausnutzen, weil gerade niemand sonst da ist.
Für die wäre es ein heilsamer Schock wenn sie sehen, sowas KANN mich vielleicht ins Gefängnis bringen, aber selbst wenn nicht, dann WIRD es mich finanziell ruinieren, oder ich muß mich zumindest sehr einschränken.
@ ja caroline kaiser, alles andere ist nebensächlich und unnützes paragrafengeschiebe, alles ersatzhandlungen von Kirche und Politik.
Die hohen Summen die sie zahlen sollen, schrecken nicht nur die direkten Täter ab, sondern besonders die aufsichtspflichtigen Organisationen auf.
Also noch einmal:
Hohe Zahlen sind die beste Lösung für alle!!
(Ausser den Täterorganisationen, falls sie sich denn nicht ändern wollen.)
Ihr Wirtschaftslehrer hat ganz recht, nach einiger Zeit wird das alte Vertuschen und Verschleppen wieder einreissen, solange es in Deutschland eben billiger bleibt nachträglich zu zahlen als Aufzudecken und zu Verhindern!
Es ist also nur ein Zeichen von Unwillen zu wirklicher und nachhaltiger Verönderung, der sich im kirchlichen und jesuitischen Unwillen zu angemessenen Zahlungen ausdrückt. Die Prunkimmobilien der Jesuiten sind ein offenes Geheimniss und da ist das ganze Gejammere von wegen wir-haben-dann-keine-Schokolade und wir-verzichten-auf-Urlaustage mehr als lächerlich, solange sie in Schlössern wohnen. Ich dachte Mönch sein sei eine göttliche Berufung, wie kann man davon Urlaub nehmen?Vielleicht wohnt Mertes in Berlin wirklich so spartanisch, aber es sollte sich mal ein Kamerateam am Aloisiuskolleg in Bonn umschauen, wie fürstlich sich da ein Pater Stüper eingerichtet hat. Die Spuren sind noch überall zu sehen.
Darum nocheinmal: Hohe (wie immer genannte)-Zahlungen tun den Betroffenen gut und sind die beste Prävention!
Allerdings verstehe ich auch nicht, was es Opfern bringen soll, wenn der
§184er ( übrigens der im dt. Strafrecht am häufigsten verschärfte Paragraph ! ) jetzt zum achten Mal seit 1990 verschärft werden soll.
@ Caroline Kaiser
Ich finde es wichtig, dass es der Pedant versteht,weshalb er die Petition eingereicht hat,von daher wird er bestimmt seine Gründe dafür haben.Ich kann es verstehen.
Ich würde meine Kommentare,falls ich das Gefühl habe etwas zum Thema los zu werden,gerne auch weiterhin hier schreiben.
Ich habe mich oben verschrieben,es heißt Petent
@ Anna: Habs mir schon gedacht.
Die Petition bezieht sich auf eine ZDF Sendung, die für mich aussah wie eine BKA Auftragsproduktion, damit die Vorratsdatenspeicherung umgesetzt werden kann. ( Immerhin hat das Bundesverfassungsgericht selbst sie für verfassungswidrig erklärt ! )
Einiges in der Doku ist sehr einseitig dargestellt, anderes schlichtweg falsch.
z.B. die angeblich niedrigen Strafen bei der Produktion von KP.
Aber darauf kann ich an passender Stelle ja eingehen.
So, jetzt werde ich hier erst mal wieder längere Zeit pausieren und
still mitlesen.
Pedant ist auch nicht schlecht ; )
Die Kirche kann eine Verjährung nicht in Anspruch nehmen. Sünden (Missbrauch und Vertuschung) verjähren nicht.
Ein 52-jähriges Opfer aus Zug, Schweiz, über den Päderasten Pater Gregor Müller, 1968 Präfekt im Zisterzienser-Internat Mehrerau bei Bregenz, vor einem Jahr aus seiner Pfarrgemeinde entfernt, juristische Ermittlungen dieser Tage eingestellt:
“Alle schliefen im selben Saal, etwa vierzig Buben. Viele hatten grosses Heimweh und weinten nachts. Pater Gregor gab vor, sich um sie zu kümmern. Er setzte sich nachts an ihr Bett, angeblich um sie zu trösten. Streichelte sie. Begrabschte sie. Irgendwann packte er sein Genital aus. So erging es meinem Bettnachbarn.
Ich selber hatte kein Heimweh. Trotzdem schlich er sich auch bei mir nachts ans Bett. Ich war erst zehn Jahre alt. Oft wachte ich auf, wegen den Berührungen. Ich merkte, dass er über mir stand: Er wollte, dass ich sein Genital in den Mund nehme. Ich weigerte mich, aber er versuchte es immer wieder. Er wollte mich auch küssen. Da biss ich ihn.
Es müssen fünf bis zehn Buben gewesen sein, die er missbrauchte. Von vierzig Schülern machten 17 die Matur. Ich weiss von zwei Suizidversuchen.” http://www.blick.ch/news/schweiz/paedo-pater-142983
Fast genauso habe ich es mit Pater Georg Eberl in St. Blasien erlebt. Eberl lebt in München und niemand, auch der Orden nicht, recherchiert nach ihm. Er war noch zwei Jahre, nachdem er aufgeflogen war, im Orden.
Der Orden und die Kirche haben nichts gelernt. Alles wird beim alten bleiben und in zwei Jahren ist Gras, oder besser gesagt, Moos (Geld) über die Sache gewachsen und es geht weiter wie seit hunderten von Jahren.
Das sieht man allein schon daran, dass sie nach über einem Jahr breiter und tiefer Diskussion immer noch nicht zu ihren Taten stehen und mit wirklich empfindlichen Zahlungen vorangehen.
Zum Konto in der Schweiz:
Ich habe die entsprechenden Passagen im eBundesanzeiger mir noch einmal angesehen:
Es gibt offenbar zwei Fonds für die Pensionen von einigen Lehrern aus den 70ern und 80ern:
“Da die Canisius-Kolleg GmbH in den siebziger und achtziger Jahren eine Reihe der Lehrerinnen und Lehrer in ein beamtenähnliches Verhältnis übernommen hat, sind für die sich daraus ergebenden Leistungsverpflichtungen der Canisius-Kolleg GmbH Pensionsrückstellungen vorzunehmen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens dienen der Finanzierung bzw. Sicherung dieser Pensionsverpflichtungen.
Die Canisius-Kolleg GmbH verfügt zu diesem Zweck über zwei Wertpapierdepots.
Beide Depots befinden sich bei der Bank Julius Bär & Co AG in Basel. Das erste Depot wird von der Firma Financial Administrators (FiA) in Stans / Schweiz betreut. Das zweite Depot wurde 2008 der Firma Independent Financial Advisers (IFA), Basel, zur Verwaltung anvertraut.
Zum 31.12.2009 waren 71% des von FiA verwalteten Vermögens in Anleihen und ähnlichen Anlagen und 15% in Aktien und ähnlichen Anlagen angelegt. Der Rest bestand aus liquiden Mitteln sowie Festgeldanlagen. Zum Jahresende betrug der Verlust 9,7%.
Das von IFA verwaltete Depot bestand zum 31.12.2009 zu 57% aus Anleihen und ähnlichen Anlagen, zu 10% aus Aktien und Derivaten sowie zu 6% aus Rohstoff-bezogenen Anlagen. Der Rest bestand aus liquiden Mitteln. Trotz einiger Abschreibungen auf das Wertpapiervermögen wurde ein erfreulicher Ertrag von 12,6% erzielt.
Insgesamt war das Ergebnis unserer Vermögensverwaltung nahezu ausgeglichen.”
In der Bilanz, Teil Andere Berichtsbestandteile – sonstige Berichtsbestandteile – Anlagengitter zur Bilanz zum 31.12.2009 (EUR) steht, wie viel Geld sich in den zwei Fonds befindet, (Julius Bär – FiA) und (Julius Bär – IFA). Diese Fonds scheinen zweckgebunden zu sein, und dienen eben den Pensione dieser (ehemaligen) Lehrer in beamtenähnlichen Verhältnissen.
Heute scheint das CK recht unglücklich mit dieser Quasiverbeamtung zu sein:
“4. Resümee
Aus dem bisher Gesagten ergibt sich, dass die Canisius-Kolleg GmbH zum gegenwärtigen Zeitpunkt wirtschaftlich solide ist, allerdings mittelfristig neue finanzielle Quellen erschließen muss, um die Risiken zu decken, die sich insbesondere aus dem strukturellen Kostenüberhang bei den Personalausgaben und den Pensionsverpflichtungen sowie aus den die Privatschulen belastenden Entwicklungen in der Politik des Senats ergeben. ”
Ich hoffe, das hilft dem Verständnis.
Danke her!
gern geschehen!
Wenn sie es nur ehrlich meinen, dann ist ja schon vieles im Lot.
Wenn man aber den Prunk am AKO sieht, dann fällt es schwer zu glauben, dass 5000.- so weh tun.
Es ist so schwer vertrauen zu fassen, wenn zB. Innocence in Danger im Fernseh angeblich für Betroffene sich einsetzt aber mit dem AKO einen Beratervertrag hat und Frau Raue irgendwie für alle Seiten arbeitet und wenn von Jesuiten beauftragte Anwälte Betroffene mit Klagen im Wert von 70.000.- Euro bedrhen und wenn vom AKO verlautet, dass ja wohl nicht jeder der mit Stüper duschen durfte 5000.- Euro kriegen soll..usw…
Dann zweifelt man einfach an der Ehrlichkeit des Bemühens.
Apropos, fragen sich diejenigen, die solche Sprüche machen, wie sich wohl ein 10jähriger, der am Internat aufgenommen wird, fühlt, wenn er sich gleich am ersten Tag mit dem Pater alleine findet, mit diesem zum Duschen gedrängt wird, dann abgetrocknet wird und zum fotografieren nackt posieren muss. Dann gehts zum Fieber messen. Er liegt auf dem Bauch, das Thermometer wird ihm rektal eingeführt, der pater bleibt bei ihm sitzen tätschelt den Hintern. Wie fühlt sich dieser 10 jährige? Davor, dannach? Während dessen? Den Rest seines Lebens, wenn er weiss, dass der Pater und dessen Freunde über diese Fotos verfügen?
Kann man da solche lockeren Sprüche machen, einen Lei(d)tfaden herrausgeben und behaupten man hätte aus der Sache gelernt?
Und gleichzeitig spricht man davon, dass diese Bilder Kunst seien?
Von wievielen Prominenten existieren solche Bilder? Raab? de Mazier?
Wieviele heutige Entscheidungsträger? Staatsanwälte? Beamte?
Wie soll man nur Vertrauen können?
Da sprechen Zahlen doch eine erfrischend klare Sprache!
@Willi Kramer,
Ihr Beitrag hat mich sehr bewegt, lässt mich nicht los. Danke für diese Beunruhigung.
Warum werden diese Pater nicht exkommuniziert?
Ich werde an den Papst schreiben und dort nachfragen. Vielleicht haben das ja auch schon viele gemacht. Nun dann bin ich in bester Gesellschaft.
Ich bin entsetzt darüber, dass so etwas in einem Raum geschehen kann, wo Menschen von einem liebenden Gott sprechen.
Für mich erwacht die gleiche Frage, wie sie einst nach Ausschwitz gestellt wurde. Kann man noch an Gott glauben, angesichts, solcher Vorkommnisse in Einrichtungen der Jesuiten und unter anderen Dächern.
Schaue ich die Fotos von den Tätern an, so wird mir Übel.
Auch wenn sich hier alle wieder aufbäumen, Geld heilt nicht, sondern verroht. Es stellt falsche Weichen.
Vielleicht aber erzwingen Forderungen nach der Schatzkammer mehr Aufmerksamkeit als das Leid von Menschen.
Dann könnte ich es wenigstens akzeptieren.
Die Empfänger werden jedoch bald merken, dass dieser Teilsieg nur oberflächliche Genugtuung sein kann und die Seele nicht heilen wird . Dann ist der Verlust der Energie durch solche Kämpfe auch der Verlust an Lebensjahren.
Die meisten sind bereits nahe der Spitze Ihres Lebensgipfels, den jeder für sich erklettern muß. Und es tut weh wenn man zurückblickt, erkennt was das Leben so schief erlebbar machte.
Mit dem Geld könnte man ausruhen und Zelte bauen, wie auf dem Berg der Verklärung. Doch wer diese Geschichte kennt weiß wie sie weiter geht. Niemand bleibt auf dem Gipfel – man muß herabsteigen, so ist das Leben, gegen die Wissenschaft von der ewigen Jugend.
Ich wünsche allen Heilung!
Ein Jahr, seitdem wir den Kampf mit unserer Vergangenheit wieder aufgenommen haben. Ein verlorenes Jahr?
@ Michael Lehmann
Das klingt traurig:
Wenn es für die Seele heilend war bestimmt nicht.
Es wäre schön, wenn Sie sich nicht aus meinen Gedanken den Stachel suchen, sondern das Verbindende. Ich bin nicht Ihr Feind!
JS, habs schon gemerkt..
@ Herr Lehmann: Wieso Beratervertrag ?
Frau Raue ist ja Vize-Präsidentin oder zumindest eine der vielen – ständig wechselnden – Stellvertreterinnen des Vereins “Innocence in Danger”.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0202/seite1/0039/index.html
Genauso undurchsichtig wie deren Finanzgebahren ist deren Organisationsstruktur.
Übrigens sind die hier geforderten Summen des “Eckigen Tisches” Peanuts, wenn ich sehe welche Spendensummen und Zahlungen diverse Vereine in den letzten Jahren bekommen haben.
Seit 92/93 ist es in D üblich, daß bei Strafbefehlen und zur Zahlung verurteilten Sexualstraftätern, diese Zahlungen nicht ( oder nur zu einem kleinen Teil ) in die Staatskasse (zurück-)fließen, sondern an die diversen Organisationen überwiesen werden müssen.
Weitere Schlußfolgerungen kann dann ja jeder Leser für sich selbst ziehen.
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/missbrauch311.html
Ein Beitrag zum Thema “Entschädigung”