Willkommen

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Nachdem die Missbrauchsvorwürfe am Canisius-Kolleg Berlin bekannt geworden waren, hat Johnny Haeusler, ein ehemaliger Schüler des CKs, in seinem Blog Spreeblick als Erster über die damaligen Vorfälle berichtet. Zugleich öffnete er damit dankenswerterweise ein Forum, in dem sich  Betroffene, Nicht-Betroffene, Ehemalige anderer Jesuiten-Einrichtungen, jetzige Schüler und Interessierte lebhaft miteinander austauschen konnten. Für einige Wochen wurde so sein Blog die wohl wichtigste Stelle zur Aufklärung der schlimmen Ereignisse an den Jesuitenschulen aber darüberhinaus auch Erkenntnis- und vielleicht sogar Therapiehilfe.

Seit Schließung des Forums sind einige ereignisreiche Wochen vergangen, andere katholische Schulen und Internate sind in das Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Für viele von uns Betroffenen aber ist weiterhin der Wille die Vorfälle an den Einrichtungen der Jesuiten aufzuklären, Verantwortliche, Mitwisser und Mittäter zu benennen und unsere Forderungen an die „Täterorganisation“ öffentlich zu machen bestimmend. Darüberhinaus wünschen wir uns eine Plattform um uns ähnlich wie auf der Spreeblickseite austauschen zu können. Dazu soll dieses Blog dienen.

Ein Gedanke zu „Willkommen

  1. „…was wir von unseren Regierungen verlangen, ist, dass sie als solche von der Religion gar keine Notiz nehmen…Wer das Bedürfnis zur Religion fühlt, mag dieselbe ausüben und sich mit andern zu diesem Zweck vereinigen; das Gesetz wird ihn in der Ausübung beschützen und sich erst dann hindernd einmischen, wenn durch diese Ausübung die gesetzlichen Rechte anderer beeinträchtigt werden.
    Ist die Religion durch sich selbst stark, dann braucht sie keine Unterstützung und Begünstigung vonseiten der Regierung, hat sie aber Grund die Wissenschaft zu fürchten, so beruht sie auf Aberglauben, und je eher sie dem Feinde desselben unterliegt, desto besser für die Meschheit.
    Wir wissen sehr wohl, dass die Trennung von Kirche und Staat nicht ohne Schwierigkeiten vonstatten geht…der Widerstand geht nicht allein von den Pfaffen aus, sondern er wird durch das von ihm im Aberglauben erzogene und erhaltene VOlk teilweise unterstützt…
    Der Kampf gegen die Anmaßungen der in ihren Ansprüchen durchaus logischen römischen Kirche würde ohne Schwierigkeiten zu Ende geführt werden können, wenn die Regierungen sich entschließen könnten, ehrlich mit dem Aberglauben zu brechen…
    Die Erfahrung lehrt, dass das Wissen den Aberglauben jeder Art zerstört und dass es unmöglich ist, seiner Verbreitung gänzlich Einhalt zu tun, denn wie Luft und Licht dringt das Wissen durch kaum wahrnehmbare Poren in den geistigen Körper und entwickelt in ihm die Kräfte, welche…“

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